überall wird gespart v.a.im gesundheitswesen.
die kassen und die rentenversicherungen bezahlen pro patient - egal welches krankheitsbild vorliegt - einen bestimmten betrag, wie die klinik bzw. die klinikvertreter ihn ausgehandelt haben. mehr gibt es nicht. sagen patienten kurzfristig vor antritt der reha ab, erhalten die kliniken von den kostenträgern keine stornogebühren, obwohl sie immer eine best. menge an betten für die kostenträgerpatienten vorhalten müssen.
diese pauschale, die alles abdecken soll u.a. die medis - reicht häufig nicht aus. das sollte jeder schon wissen und bedenken.
also wird in den kliniken gestrichen, beginnend mit dem, was nicht so unbedingt nötig ist, auf was patient verzichten könnte bzw. mit was patient als selbstzahler belastet werden könnte. das ist recht unterschiedlich in den einzelnen kliniken.
reicht das nicht aus wird ein 2 klassen system gefahren. ich kenne eine reha klinik, die praktiziert das ganz offen und sagt das auch den patienten, die sich über eingeschränkte leistungen beschweren.
die selbstzahlen erhalten 5 x die woche einzeltherapie, die von der kasse geschickt wurden dagegen max. 2 therapieeinheiten die woche.
die kliniken lassen sich viel einfallen, um den kreis der selbstzahler festzuhalten und ggfs zu erweitern.
es bleibt nicht aus, dass patienten "sauer" reagieren.
die bewertungen daher immer dahin überprüfen, was sagen die kassenpatienten oder am besten sich selber ein bild machen und eine klinik aussuchen, die im umkreis von 100-150 km liegt und dahin mal fahren und sich die klinik anschauen, evt. auch patienten fragen. mir hat diese vorgehensweise immer sehr bei der entscheidungsfindung geholfen.
gruss