Hallo Gonzo,
ich war 2001 zu einer psychosomatischen Rhea, beantragt wurde aber durch den Orthopäden eine Rhea. Hatte mehrere OP`s hinter mir, es war die 3. Kur, keine half und die PSA war erst bei Kurantritt diagnost.
Ich dachte, mein Schwein pfeift, als ich las, dass ich 6 Wo. in eine psychosomatische Rhea sollte und dachte gar nicht daran zu fahren, so jedenfalls die 1. Reaktion.
Ich sagt:" jetzt habe ich also doch ne Macke...., sch..." So richtig verstanden habe ich mich nicht gefühlt. Familie riet mir zu, da ich körperlich ein Wrak war, zerfressen von Schmerzen, Nachwehen der OP`s und bei Antrag.
Psychisch derartig belastende Dinge wie Du sie beschreibst liegen bei mir nicht vor, es geht mir "nur" um meinen Körper... Daß ständige Schmerzen die Psyche und auch eine Beziehung belasten steht wohl außer Frage.
Kann also deine Einstellung nach fühlen. Habe dann meine Doc`s befragt.HA meint, ist ok. Orthop.meint" ich weiß nicht so recht..." Rheuma Doc: so ein Quatsch... hatte ja in der ZZ die Diagnose,sie haben Rheuma und keine M... und meine Familie : Ist an der Ostsee, gehe baden und erhole dich. Ich war dann also doch , sogar 8 Wochen in Heiligendamm (Ostsee) und wollte nach ner Woche wieder abreisen, da die behand. Psychotherpeutin mir erklärte:" kein Wunder dass sie krank sind, sie haben ja massive psychische Probl." Habe mich dann stur gestellt, wollte auch keine Psychopharmaka nehmen und bat um einen anderen Doc. Und dann hatte ich Glück, denn dieser war neben Psychotherapeut auch Orthopäde und meinte: " eigentlich weiß ich gar nichts mit ihnen anzufangen..." Ich habe dann einige Veranstaltungen ausgewählt mit ihm abgestimmt, bekam alles an Physio, was notwendig war und habe Zeit gehabt über vieles nachzudenken.Mit meinem dortigen Doc hatte ich auch das 1. Mal die Muße überhaupt über meine Probleme mit der Krankheit zu reden,ich fühlt mich endlich verstanden.
So war mein Fazit dann auch positiv und rückblickend war es eine sehr gute Entscheidung zu fahren, aber ich glaube, dass dies auch hätte anders aus gehen können. Ich erfuhr auch später, dass im Artztbrief die 1.Psychologin ihren Senf dazu gegeben hatte und tatsächlich als Auslösder der Krankheit die Psyche eingeschätzt hatte, obwohl ich erst durch die ständige Krankheit ,natürlich auch psychische Probleme hatte, denn mich das ganze Krankseint einfach nur noch genervt. Der Rheuma Doc hatte nach Erhalten der Briefes der BFA jedoch seinen Standpunkt zur Krankheit mitgeteilt.
Nun ist es doch länger geworden, alsgeplant,aber mir erschien es doch wichtig, es genauer auszuführen. Ich hoffe ihr habt mich verstanden, bin machmal etwas kompliziert ( aber nur im Ausdruck....)
Ich hoffe, du kannst etwas mit nehmen und laß dir zawr helfen, aber nichts einreden.
mfg Hofi- auch aus dem verschneiten Norden