Hi zusammen,
unser 10 Jahre alter Sohn plagt sich seit Ende März mit geschwollenen Knien und Sprunggelenken herum. Zuerst fing ein Sprunggelenk an, sich zu entzünden, danach das Knie der selben Seite. In beiden Gelenken ein satter Erguss. Danach schließlich das Sprunggelenk der anderen Körperseite und schließlich das zweite Kniegelenk.
Früh war es so schlimm, dass er kaum aufstehen konnte. Er nimmt seit zwei Monaten Ibuprofen und damit klappt es morgens ganz gut. Er läuft halt ziemlich vorsichtig, da er weiß dass er entzündet ist.
Tagsüber geht es ihm soweit gut, die Sprunggelenke sind merklich abgeschwollen, im Ultraschall kaum noch was zu sehen. Die Kniegelenke sind noch entzündet.
Rheumafaktoren im Blut (schon 3x untersucht) stets negativ, CRP von 5 auf 17 und letztmalig auf 13. BSG moderat erhöht.
Wir kamen vor einigen Wochen auf die Idee, dass er vor den Problemen mal einen Tag Durchfall hatte. Laut Bluttest hat er Antikörper gegen Yersinien. Und daher haben wir überlegt, ob es eine reaktive Arthritis sein könnte.
Auch spricht das Internet von diversen Symptomen bei reaktiver Arthritis, wie zB Veränderungen der Zunge ähnlich einer Landkartenzunge. Das trifft bei unserem Sohn zu: Er hatte zwei hellrote Flecken um den Belag auf der Zunge, die sich nach Monaten immer mehr zurück bilden. D.h. der Belag lagert sich dort wieder an. Das soll ein Symptom des "Morbus Reiter" sein.
Wir sind seit Mai bei einem Kinderrheumatologen in Behandlung, dieser hat noch keine endgültige Diagnose gestellt, Verdacht auf reakt. Arthritis ODER JIA. Da Ibu schon ziemlich lange genommen wird, wollte der Kinderarzt nun auf MTX gehen, falls die Entzündungen beim nächsten Mal nicht deutlich besser sind. Andere Gelenke sind nicht betroffen.
Heute bei einer Heilpraktikerin gewesen, diese empfiehlt mind. 8 Wochen Antibiotikum zu geben. Habe das dann gegoogelt und bin auf einen Artikel auf dieser Seite gestoßen.
Daher meine Frage: Hat hier jemand schon ähnliche Erfahrungen? Wir wollen das mit dem Kinderarzt diskutieren und auch noch einen Bluttest auf HLA-B27 machen. Das ist jetzt der Sachstand..
unser 10 Jahre alter Sohn plagt sich seit Ende März mit geschwollenen Knien und Sprunggelenken herum. Zuerst fing ein Sprunggelenk an, sich zu entzünden, danach das Knie der selben Seite. In beiden Gelenken ein satter Erguss. Danach schließlich das Sprunggelenk der anderen Körperseite und schließlich das zweite Kniegelenk.
Früh war es so schlimm, dass er kaum aufstehen konnte. Er nimmt seit zwei Monaten Ibuprofen und damit klappt es morgens ganz gut. Er läuft halt ziemlich vorsichtig, da er weiß dass er entzündet ist.
Tagsüber geht es ihm soweit gut, die Sprunggelenke sind merklich abgeschwollen, im Ultraschall kaum noch was zu sehen. Die Kniegelenke sind noch entzündet.
Rheumafaktoren im Blut (schon 3x untersucht) stets negativ, CRP von 5 auf 17 und letztmalig auf 13. BSG moderat erhöht.
Wir kamen vor einigen Wochen auf die Idee, dass er vor den Problemen mal einen Tag Durchfall hatte. Laut Bluttest hat er Antikörper gegen Yersinien. Und daher haben wir überlegt, ob es eine reaktive Arthritis sein könnte.
Auch spricht das Internet von diversen Symptomen bei reaktiver Arthritis, wie zB Veränderungen der Zunge ähnlich einer Landkartenzunge. Das trifft bei unserem Sohn zu: Er hatte zwei hellrote Flecken um den Belag auf der Zunge, die sich nach Monaten immer mehr zurück bilden. D.h. der Belag lagert sich dort wieder an. Das soll ein Symptom des "Morbus Reiter" sein.
Wir sind seit Mai bei einem Kinderrheumatologen in Behandlung, dieser hat noch keine endgültige Diagnose gestellt, Verdacht auf reakt. Arthritis ODER JIA. Da Ibu schon ziemlich lange genommen wird, wollte der Kinderarzt nun auf MTX gehen, falls die Entzündungen beim nächsten Mal nicht deutlich besser sind. Andere Gelenke sind nicht betroffen.
Heute bei einer Heilpraktikerin gewesen, diese empfiehlt mind. 8 Wochen Antibiotikum zu geben. Habe das dann gegoogelt und bin auf einen Artikel auf dieser Seite gestoßen.
Daher meine Frage: Hat hier jemand schon ähnliche Erfahrungen? Wir wollen das mit dem Kinderarzt diskutieren und auch noch einen Bluttest auf HLA-B27 machen. Das ist jetzt der Sachstand..