Hallo liebe Forum-Teilnehmer!
Wir sind zur Zeit sehr ratlos und hoffen, hier im Forum etwas Unterstützung und Ratschläge zu erhalten. Folgendes ist geschehen....:
Unser Sohn Leon (7) war vom 13.-20.01.2010 wegen starken blutigen Durchfalls und hohen Fiebers im Krankenhaus. Es wurde gegen Ende seines KH-Aufenthaltes eine Salmonellen-Enteritis diagnostiziert. Behandelt wurde Leon mit einer Infusionstherapie (Glucose/Elektrolyt-Lösung).
Schon im KH klagte Leon über Schmerzen in den Ellenbogen. Wir haben das zunächst auf die mangelnde Bewegung geschoben!
Er klagte auch Zuhause weiter laufend über Gelenkschmerzen - v.a. am Morgen. Nach wenigen Tagen ist dann sein linkes Knie stark angeschwollen und er bekam erneut Fieber (ca. 39°C).
Er wurde daher am 27.01.2010 erneut in das KH eingewiesen. Zunächst wurde sein Knie punktiert (keine Bakterien nachweisbar). Er wurde 7 Tage mit Cefotaxim antibiotisch behandelt und erhielt 3x täglich Ibuprofen. Zunächst verbesserte sich Leons Zustand (Abschwellung, Entfiebern), doch dann ist das rechte Kniegelenk und kurz darauf das linke Handgelenk stark angeschwollen. Er klagte außerdem über eine Morgensteifheit v.a. in den Fingergrundgelenken und bekam erneut Fieber. Daraufhin wurde von Ibuprofen auf eine Indomedacin-Therapie umgestellt. 1-2 Tage später war er schmerzfrei und wurde darauf hin aus dem KH entlassen.
Diagnose: ggf. reaktive Arthritis oder auch juvenile chronische Arthritis (dafür sprächen erhöhte BSG (71/73), Morgensteifheit und der Befall mehrerer Gelenke).
Empfehlung: Wiedervorstellung im KH Anfang März 2010. 4-Wochen-Behandlung mit 3x täglich Indomedacin
Am 1. Tag nach der Entlassung (4.2.) musste Leon erbrechen und hatte erneut Durchfall. Da keine Bakterien (Salmonellen u.a.) nachweisbar waren, gehen wir von einer Unverträglichkeit gg. Indomedacin aus. Durch homöopathische Behandlung bekamen wir die Durchfallerkrankung schnell in den Griff. Die Infomedacin-Therapie haben wir seither ausgesetzt.
Eine vom KH empfohlene Augenarztuntersuchung blieb ohne Befund.
Heute morgen war das linke Knie erneut stark angeschwollen. Nach Rücksprache mit dem Kinderarzt haben wir heute Abend wieder damit begonnen Leon Ibuprofen zu geben.
Wir haben auf Empfehlung des Kinderarztes wegen eines Termins in der rheumatologischen Kinderklinik angefragt. Wir (gesetzl. Krankenkasse) bekommen einen Termin im Juli/August 2010 - sofern es sich um einen "Notfall" handeln sollte, kommen wir bereits in 6-8 Wochen dran.
Wir machen uns ernsthafte Sorgen um den Gesundheitszustand unseres Sohnes. Insbesondere wollen wir nichts versäumen, um zu verhindern, dass aus den akuten Beschwerden eine chronische Erkrankung wird.
Wir sind den Ärzten im Krankenhaus wirklich dankbar für eine - ich habe das Gefühl - gute und korrekte Betreuung und auch unser Kinderarzt ist sehr besorgt und bemüht - nur...es sind eben keine Spezialisten.
Wir wissen jetzt nicht mehr wie es weitergehen kann???
- An wen können wir uns denn noch wenden, um schnell Hilfe und Unterstützung bekommen?
- Sind wir evtl. zu ungeduldig und sollten die Zeit bis zum Notfall-Termin -- wenn's denn ein Notfall ist -- in 6-8 Wochen "in Ruhe" und geduldig abwarten?
- Kann Leon 4 Wochen lang 3x täglich Ibuprofen einnehmen, ohne erneut Magenprobleme zu bekommen?
- ????
Wir sind über jede Hilfe und Information sehr, sehr dankbar!!!
Danke & viele liebe Grüße
Mark
Wir sind zur Zeit sehr ratlos und hoffen, hier im Forum etwas Unterstützung und Ratschläge zu erhalten. Folgendes ist geschehen....:
Unser Sohn Leon (7) war vom 13.-20.01.2010 wegen starken blutigen Durchfalls und hohen Fiebers im Krankenhaus. Es wurde gegen Ende seines KH-Aufenthaltes eine Salmonellen-Enteritis diagnostiziert. Behandelt wurde Leon mit einer Infusionstherapie (Glucose/Elektrolyt-Lösung).
Schon im KH klagte Leon über Schmerzen in den Ellenbogen. Wir haben das zunächst auf die mangelnde Bewegung geschoben!
Er klagte auch Zuhause weiter laufend über Gelenkschmerzen - v.a. am Morgen. Nach wenigen Tagen ist dann sein linkes Knie stark angeschwollen und er bekam erneut Fieber (ca. 39°C).
Er wurde daher am 27.01.2010 erneut in das KH eingewiesen. Zunächst wurde sein Knie punktiert (keine Bakterien nachweisbar). Er wurde 7 Tage mit Cefotaxim antibiotisch behandelt und erhielt 3x täglich Ibuprofen. Zunächst verbesserte sich Leons Zustand (Abschwellung, Entfiebern), doch dann ist das rechte Kniegelenk und kurz darauf das linke Handgelenk stark angeschwollen. Er klagte außerdem über eine Morgensteifheit v.a. in den Fingergrundgelenken und bekam erneut Fieber. Daraufhin wurde von Ibuprofen auf eine Indomedacin-Therapie umgestellt. 1-2 Tage später war er schmerzfrei und wurde darauf hin aus dem KH entlassen.
Diagnose: ggf. reaktive Arthritis oder auch juvenile chronische Arthritis (dafür sprächen erhöhte BSG (71/73), Morgensteifheit und der Befall mehrerer Gelenke).
Empfehlung: Wiedervorstellung im KH Anfang März 2010. 4-Wochen-Behandlung mit 3x täglich Indomedacin
Am 1. Tag nach der Entlassung (4.2.) musste Leon erbrechen und hatte erneut Durchfall. Da keine Bakterien (Salmonellen u.a.) nachweisbar waren, gehen wir von einer Unverträglichkeit gg. Indomedacin aus. Durch homöopathische Behandlung bekamen wir die Durchfallerkrankung schnell in den Griff. Die Infomedacin-Therapie haben wir seither ausgesetzt.
Eine vom KH empfohlene Augenarztuntersuchung blieb ohne Befund.
Heute morgen war das linke Knie erneut stark angeschwollen. Nach Rücksprache mit dem Kinderarzt haben wir heute Abend wieder damit begonnen Leon Ibuprofen zu geben.
Wir haben auf Empfehlung des Kinderarztes wegen eines Termins in der rheumatologischen Kinderklinik angefragt. Wir (gesetzl. Krankenkasse) bekommen einen Termin im Juli/August 2010 - sofern es sich um einen "Notfall" handeln sollte, kommen wir bereits in 6-8 Wochen dran.
Wir machen uns ernsthafte Sorgen um den Gesundheitszustand unseres Sohnes. Insbesondere wollen wir nichts versäumen, um zu verhindern, dass aus den akuten Beschwerden eine chronische Erkrankung wird.
Wir sind den Ärzten im Krankenhaus wirklich dankbar für eine - ich habe das Gefühl - gute und korrekte Betreuung und auch unser Kinderarzt ist sehr besorgt und bemüht - nur...es sind eben keine Spezialisten.
Wir wissen jetzt nicht mehr wie es weitergehen kann???
- An wen können wir uns denn noch wenden, um schnell Hilfe und Unterstützung bekommen?
- Sind wir evtl. zu ungeduldig und sollten die Zeit bis zum Notfall-Termin -- wenn's denn ein Notfall ist -- in 6-8 Wochen "in Ruhe" und geduldig abwarten?
- Kann Leon 4 Wochen lang 3x täglich Ibuprofen einnehmen, ohne erneut Magenprobleme zu bekommen?
- ????
Wir sind über jede Hilfe und Information sehr, sehr dankbar!!!
Danke & viele liebe Grüße
Mark
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