Hallo liebes Forum,
ich bin schon eine zeitlang stiller Mitleser und informiere mich darüber hinaus insgesamt über das o. g. Syndrom. Mein Hausarzt hat dieses mit dem Satz diagnostiziert "Vermutlich haben Sie ein Morbus Raynaud Syndrom. Halten Sie die Hände warm, mehr kann man nicht tun.", nachdem er sich meine kalten und schön rot/weißlich gefärbten Hände ansah. Ein Blutbild mit Rheuma Faktor wurde ebenfalls erstellt. RF-IgM quantitativ und CCP-Ak ECLIA = negativ lese ich nur aus dem Ergebnis. Laut seiner Aussage alle anderen Werte des Blutbilds auch in Ordnung, damit kein Rheuma, ich sollte mir keine Sorgen machen... darauf habe ich nun erstmal vertraut...
Zu meiner Person: Ich bin 33, männlich, berufstätig und verheiratet mit zwei kleinen Kindern. Ich würde mich als optimalgewichtig bezeichnen mit einem schnellen Stoffwechsel. Auch war ich bis vor 3-4 Jahren stets sehr sportlich und gesundheitlich insgesamt fit.
Ich muss seit einigen Wochen verstärkt feststellen, dass meine Hände (immer beide parallel) in allen erdenklichen Situationen kalt bis gefühlt sehr kalt werden und sind. Teilweise bei der Arbeit über mehrere Stunden. Darüber hinaus sehen meine Hände oft nicht besonders schön aus. Speziell am Handrücken im Bereich der Mittelhandknochen ist die Haut oft sehr trocken, rissig und gerötet, teilweise ganz ganz ganz leicht ins lila gehend. Die Finger selbst sind dann eher sehr hell, die Fingerkuppen wieder rötlich. Die Handinnenflächen werden nur extrem hell, wenn ich Druck auf die Haut ausübe, oder die Finger zur Faust schließe und wieder öffne. Danach sind die Innenflächen sehr hell und das Blut fließt nach und nach ein. Dies soll den Zustand nur kurz beschreiben.
Ich habe meine Symptome mit den typischen Symptomen des Raynaud verglichen. So wirklich passen die Symptome nicht. Dieses extrem anfallartige Verhalten der Gefäße mit einem kompletten Verschluss bis hin zu weißen Fingern fehlt bei mir. Als Beispiel: Meine Hände sind ab dem Zeitpunkt des morgendlichen Aufstehens im Prinzip kühl, Händewaschen etc. verstärkt dies nochmal. Bei der Arbeit (überwiegend sitzend am PC) sind die Hände dann erstmal kalt und werden auch trocken. Nachdem Mittagessen mit einem kleinen Rundgang sind die Hände dann schön warm. Auch wenn ich mich bei gleicher Temperatur, bei der zuvor die Hände am PC stundenlang kalt waren, wieder an den PC sitze, sind sie nun über eine Stunde schön durchgängig warm. Stress hatte bei mir immer schon Auswirkungen auf meine Hände. Diese werden dann grundsätzlich kalt und schwitzen teilweise. Heute an diesem sonnigen Tag waren die Hände teilweise auch schön warm trotz leichtem Wind. Rissig und rötlich waren sie jedoch trotzdem in dieser "warmen Zeit". Einige Zeit später kam dann seltsamerweise wieder die Kälte in die Hände. Was ich damit sagen will... es passt irgendwie nicht ganz so richtig auf die Raynaud Symptomatik. Andererseits kann ich derzeit sehr schlecht sehr kalte Gegenstände anfassen. Auch an meinen Füßen fühlt sich unser Fliesenboden kälter und unangenehmer an, als sonst. Das spricht wieder für ein Raynaud.
Ein Bild habe ich auch noch einmal beigefügt.
Das Bild stammt vom heutigen Tag. Man sieht es leider nicht ganz so schön aufgrund der Belichtung (es sieht deutlich weniger dramatisch aus), aber kann es erahnen. Die Handrücken sind im Mittelknochenbereich gerötet und trocken. Die Finger eher hell. Die Hände waren zu diesem Zeitpunkt sehr kalt. Das Bild ist von heute... ein eher warmer Tag. Die Hände sind bis jetzt in diesem Kältezustand ohne Pause (ca. 3 Stunden).
Ich bin derzeit leider ein wenig am verzweifeln, weil ich Angst habe, eine schwere Grunderkrankung zu haben oder zu bekommen, da ich gelesen habe, dass ein Raynaud oft einer Grunderkrankung vorausgeht, bzw. für ein sekundäres Raynaud spricht. Einen Termin beim Angiologen habe ich erst für Oktober bekommen. Am 27.3. gehe ich noch einmal zu einem anderen Hausarzt.
Als letzte Infos kann ich noch mitteilen, dass mein Blutdruck oft niedrig ist, meistens so 110 / 60. Mir ist öfter schwindelig. Mein Nervensystem scheint auf Reize eher stark zu reagieren. Habe zum Beispiel auch eine oft laufende Nase (Stress, Kälte). Derzeit fühle ich mich eher schlapp als fit, wobei das auch an den häufigen Infekten, die ich mit meinen Kindern mitmache liegen kann. Sport mache ich schon mehrere Jahre nicht mehr regelmäßig. Ich versuche mich gesund zu ernähren. Esse relativ wenig Fleisch. Habe Allergien gegen Gräser, Pollen, Hasel, Birke, Erle, Roggen.... das volle Programm. Ich habe einen Bandscheibenvorfall im LWS Bereich gehabt. Ich nehme mir Stress und Probleme oft sehr zu Herzen. Ich habe manchmal das Gefühl rückblickend, dass das "Raynaud", wenn es denn eines ist, in der Zeit angefangen hat, als unser Sohn tot zur Welt kam, bzw. erst dann so richtig angefangen hat. Ich kann es aber nicht rekonstruieren.
So ihr Lieben, nun habe ich so viel geschrieben und hoffe, es gibt den einen oder anderen Tipp von euch Experten. Ich habe wirklich große Angst, dass mir der Angiologe im Oktober etwas Unschönes mitteilt...
Vielen lieben Dank für's Lesen.
mala
ich bin schon eine zeitlang stiller Mitleser und informiere mich darüber hinaus insgesamt über das o. g. Syndrom. Mein Hausarzt hat dieses mit dem Satz diagnostiziert "Vermutlich haben Sie ein Morbus Raynaud Syndrom. Halten Sie die Hände warm, mehr kann man nicht tun.", nachdem er sich meine kalten und schön rot/weißlich gefärbten Hände ansah. Ein Blutbild mit Rheuma Faktor wurde ebenfalls erstellt. RF-IgM quantitativ und CCP-Ak ECLIA = negativ lese ich nur aus dem Ergebnis. Laut seiner Aussage alle anderen Werte des Blutbilds auch in Ordnung, damit kein Rheuma, ich sollte mir keine Sorgen machen... darauf habe ich nun erstmal vertraut...
Zu meiner Person: Ich bin 33, männlich, berufstätig und verheiratet mit zwei kleinen Kindern. Ich würde mich als optimalgewichtig bezeichnen mit einem schnellen Stoffwechsel. Auch war ich bis vor 3-4 Jahren stets sehr sportlich und gesundheitlich insgesamt fit.
Ich muss seit einigen Wochen verstärkt feststellen, dass meine Hände (immer beide parallel) in allen erdenklichen Situationen kalt bis gefühlt sehr kalt werden und sind. Teilweise bei der Arbeit über mehrere Stunden. Darüber hinaus sehen meine Hände oft nicht besonders schön aus. Speziell am Handrücken im Bereich der Mittelhandknochen ist die Haut oft sehr trocken, rissig und gerötet, teilweise ganz ganz ganz leicht ins lila gehend. Die Finger selbst sind dann eher sehr hell, die Fingerkuppen wieder rötlich. Die Handinnenflächen werden nur extrem hell, wenn ich Druck auf die Haut ausübe, oder die Finger zur Faust schließe und wieder öffne. Danach sind die Innenflächen sehr hell und das Blut fließt nach und nach ein. Dies soll den Zustand nur kurz beschreiben.
Ich habe meine Symptome mit den typischen Symptomen des Raynaud verglichen. So wirklich passen die Symptome nicht. Dieses extrem anfallartige Verhalten der Gefäße mit einem kompletten Verschluss bis hin zu weißen Fingern fehlt bei mir. Als Beispiel: Meine Hände sind ab dem Zeitpunkt des morgendlichen Aufstehens im Prinzip kühl, Händewaschen etc. verstärkt dies nochmal. Bei der Arbeit (überwiegend sitzend am PC) sind die Hände dann erstmal kalt und werden auch trocken. Nachdem Mittagessen mit einem kleinen Rundgang sind die Hände dann schön warm. Auch wenn ich mich bei gleicher Temperatur, bei der zuvor die Hände am PC stundenlang kalt waren, wieder an den PC sitze, sind sie nun über eine Stunde schön durchgängig warm. Stress hatte bei mir immer schon Auswirkungen auf meine Hände. Diese werden dann grundsätzlich kalt und schwitzen teilweise. Heute an diesem sonnigen Tag waren die Hände teilweise auch schön warm trotz leichtem Wind. Rissig und rötlich waren sie jedoch trotzdem in dieser "warmen Zeit". Einige Zeit später kam dann seltsamerweise wieder die Kälte in die Hände. Was ich damit sagen will... es passt irgendwie nicht ganz so richtig auf die Raynaud Symptomatik. Andererseits kann ich derzeit sehr schlecht sehr kalte Gegenstände anfassen. Auch an meinen Füßen fühlt sich unser Fliesenboden kälter und unangenehmer an, als sonst. Das spricht wieder für ein Raynaud.
Ein Bild habe ich auch noch einmal beigefügt.

Das Bild stammt vom heutigen Tag. Man sieht es leider nicht ganz so schön aufgrund der Belichtung (es sieht deutlich weniger dramatisch aus), aber kann es erahnen. Die Handrücken sind im Mittelknochenbereich gerötet und trocken. Die Finger eher hell. Die Hände waren zu diesem Zeitpunkt sehr kalt. Das Bild ist von heute... ein eher warmer Tag. Die Hände sind bis jetzt in diesem Kältezustand ohne Pause (ca. 3 Stunden).
Ich bin derzeit leider ein wenig am verzweifeln, weil ich Angst habe, eine schwere Grunderkrankung zu haben oder zu bekommen, da ich gelesen habe, dass ein Raynaud oft einer Grunderkrankung vorausgeht, bzw. für ein sekundäres Raynaud spricht. Einen Termin beim Angiologen habe ich erst für Oktober bekommen. Am 27.3. gehe ich noch einmal zu einem anderen Hausarzt.
Als letzte Infos kann ich noch mitteilen, dass mein Blutdruck oft niedrig ist, meistens so 110 / 60. Mir ist öfter schwindelig. Mein Nervensystem scheint auf Reize eher stark zu reagieren. Habe zum Beispiel auch eine oft laufende Nase (Stress, Kälte). Derzeit fühle ich mich eher schlapp als fit, wobei das auch an den häufigen Infekten, die ich mit meinen Kindern mitmache liegen kann. Sport mache ich schon mehrere Jahre nicht mehr regelmäßig. Ich versuche mich gesund zu ernähren. Esse relativ wenig Fleisch. Habe Allergien gegen Gräser, Pollen, Hasel, Birke, Erle, Roggen.... das volle Programm. Ich habe einen Bandscheibenvorfall im LWS Bereich gehabt. Ich nehme mir Stress und Probleme oft sehr zu Herzen. Ich habe manchmal das Gefühl rückblickend, dass das "Raynaud", wenn es denn eines ist, in der Zeit angefangen hat, als unser Sohn tot zur Welt kam, bzw. erst dann so richtig angefangen hat. Ich kann es aber nicht rekonstruieren.
So ihr Lieben, nun habe ich so viel geschrieben und hoffe, es gibt den einen oder anderen Tipp von euch Experten. Ich habe wirklich große Angst, dass mir der Angiologe im Oktober etwas Unschönes mitteilt...
Vielen lieben Dank für's Lesen.
mala


