Hallo Jula,
habe ich es richtig gelesen, dass dein systolischer Blutdruck so um die 180 und 200 teilweise liegt? Hast du
nur Ramipril oder nimmst du noch ein anderes Blutdruckmedikament ein? Sag mir bitte, dass das nicht wahr ist. Wie ist dein diastolischer Blutdruckwert? Ich bin der Meinung, dass dein deutlich zu hoher Blutdruckwert täglich überwacht werden sollte. Dein Arzt verschreibt dir sicherlich ein Blutdruckmessgerät für zu Hause. Frage doch einfach danach.
Da meine Nieren nicht nur geschädigt, sondern seit über 8 Jahren auch chronisch sind, wird mein Ziel-Blutdruckwert auf 120/80 angestrebt.
Ich hatte im Mai letzten Jahres erneut ein 24-Stunden-Messgerät dran. Mein systolischer Mittelwert war tagsüber bei 150. Nachts war mein systolischer Mittelwert bei 135. Da hatte ich insgesamt 15 mg Ramipril und ein weiteres Blutdruckmedikament namens Karvea. Die Dosis vom Karvea betrug täglich 600 mg. Ich muss aber auch noch dazu sagen, meine Nierenwerte damals auch nicht wirklich so gut waren, wie sie jetzt inzwischen sind. Als die 24-Stunden-Messung lief, hatte ich 4 Blutdruckmedikamente am Tag. Aufgrund dieses erhöhten Blutdrucks bekam ich noch zwei weitere, wenn auch niedrige Dosen vom Beloc (Beta-Blocker), insgesamt 47 mg, täglich hinzu. Dann hatte ich 6 Blutdrucktabletten täglich zu schlucken.
Ich glaube kaum, dass mein Blutdruck nur wegen dem Beloc besser wurde, sondern auch, weil ich eine einzige Rituximab-Infusion bekommen habe. Das Rituximab bekam ich Anfang Juli 2009. Durch die Hilfe vom Rituximab und natürlich auch vom Beloc sind meine Nierenwerte sehr sehr gut geworden, genauer gesagt, meine Nierenwerte sind jetzt, nach 9 Monaten, so gut, wie noch nie.
Seit September habe ich einen sehr niedrigen Blutdruck (teilweise 95/65). Wegen dem niedrigen Blutdruck bin ich wöchentlich 2 Mal zusammen gebrochen. Ich war meistens sogar bewusstlos. Deswegen mussten wir innerhalb von nur 8 Wochen mein Ramipril und auch das Beloc erst reduzieren und dann auch absetzen.
Ein Blutdruck sollte immer sehr gut eingestellt sein, da es auch noch nach Jahren zu heftigen Problemen kommen kann, wie z. B. Schäden am Herz oder an den Nieren könnten auftreten. Vor über 7 ½ Jahren hatte ich einen Blutdruck von über 240/140. Das war auch nicht nur einmalig, sondern, das ging über mindestens 6 Wochen. Wegen dem deutlich zu hohen Blutdruck bekam ich auch 31 epileptische Krampfanfälle. Deswegen lag ich über 3 Wochen sogar auch auf der Intensivstation. Das ist mein voller ERNST. Witze mache ich über Krankheiten nicht. Jula, ich wollte dir mit meinem zu hohem Blutdruckwert keine Angst machen. Falls ich das geschafft haben sollte, dann tut mir das echt Leid. Ich wollte dir einfach versuchen, klar zu machen, dass ein gut eingestellter Blutdruck sehr wichtig ist.
Wie hoch hast du denn dein Cortison eingenommen, bevor du es ausgeschlichen hast? Vielleicht war das Ausschleichen einfach zu schnell oder der Zeitpunkt war ungünstig. Wenn man das Cortison zu schnell reduziert und dann auch absetzt und wenn dann auch noch Stress sowie Ärger hinzu kommen, dann geht das meiner Meinung nach, wahrscheinlich nach hinten los. Meine Ärzte und ich haben auch vor, in spätestens 3 Monaten mit dem Ausschleichen zu beginnen. Momentan nehme ich noch 5 mg Cortison täglich ein. Mein Ausschleichen ist über einen Zeitraum von etwa 9 Monaten oder 1 Jahr geplant, vorausgesetzt, dass ich keinen erneuten Schub mehr bekomme.
Jula, das mit den Immunsuppressiva konnte ich leider wieder auch nicht finden. Ich schicke dir den folgenden Link, den ich mir vorhin angeschaut habe. Vielleicht kannst du mir da zeigen, wo ich das mit den Immunsuppressiva finde.
http://www.netdoktor.de/Medikamente/Delix-r-2-5-5-protect-10-100004506.html
Falls du da auch nichts findest, dann wäre es echt nett von dir, wenn du mir die Internet-Seite schicken könntest, die du dir angeschaut hast.
Liebe Grüße
sporzel