Hallo,
vielleicht könnt Ihr mir mit Erfahrungen und Rat helfen. Seit Februar habe ich die Diagnose seronegative RA, nach 2 Jahren oder sogar länger herumlaufen, allerdings gingen da die Schmerzen noch im Vergleich zu heute. Seit der Diagnose und einer Erstbehandlung mit Quenzyl, kamen zu den Händen und Ellenbogen nun noch verstärkt das ohnehin schmerzhafte Genick, die Hüfte, Knie und Fuß sowie Zehengelenke hinzu. Selbst das Tippen, owohl mit 10 Fingern mal gelernt, fällt mir schwer. Quenzyl wurde vor einigen Wochen abgesetzt und die Schmerzen wurden noch stärker, dazu kam die altbewährte Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Unter Quenzyl konnte ich im Mai noch meinen Thailandurlaub halbwegs genießen, wenn auch mit Schmerzmitteln wenn ich mir zuviel zugemutet hatte. Von Beruf bin ich Heilerzieherin und arbeite im stationären Wohnen, d.h. Schichtarbeit. Nach einer schweren Depression vor 2 jahren bin ich auf 6 Stunden runtergegangen, dennoch ist es sehr anstrengend, das es keine 5 Tagewoche gibt. Zur Zeit quäle ich mich regelrecht zur Arbeit, das Laufen von Wohnung zu Wohnung, die Hausarbeit, selbst die Computerarbeit fällt mir schwer. Ich bin 51 jahre alt und habe 3 Kinder, von denen 2 noch zu Hause sind. Meine Tochter hat gerade Abi gemacht, mein Mann ist z.Z. arbeitslos, der Solarkrise sei Dank.
Es geht also nicht einfach so aufzuhören mit der Arbeit, außerdem mag ich meinen Job und er lenkt mich auch an guten Tagen ab. Nur zu Hause bekomme ich gar nichts auf die Reihe, falle nur noch um, kein Haushalt, kein Kochen, kein Rehasport, den müsste ich eigentlich machen IRENA nach der Kur im März, geht aber im Moment gar nicht. An schöne Dinge ist gar nicht zu denken, das belastet unheimlich. Nun war ich wieder beim Rheumatologen und bekomme MTX, gestern angefangen und zum Glück abends genommen. Auf die Wirkung ist nun noch zu warten. Außerdem haben sie mir nun auch eine Fibromyalgie, wohl gar nicht so selten bei RA, bescheinigt. Das erklärt die Muskelschmerzen neben denen im Gelenk. Untersuchungen wirkliche außer einer Sono der Hände gab es bisher aber auch nicht. Meine Hausarztpraxis bockt auch schon wieder wegen der angekündigten ständigen Blutuntersuchungen... Ich habe manchmal keine Lust mehr das alles zu ertragen. Aber ich bin ja nicht allein auf der Welt, wie geht ihr damit um, wie wehrt ihr Euch. Ich könnte jederzeit einen Krankenschein bekommen, habe aber bisher abgelehnt auch das cortison vor 2 Tagen, was ich schon bereut habe, aber ich kann mit Cortison nicht schlafen und erst mal gibt es ja ne hohe Dosierung ...
Ich würde mich sehr freuen von Euch Tipps zu bekommen, all die Jahre ging es mir im Sommer immer besser und nun das auch noch an den Winter darf ich gar nicht denken.
Medea
vielleicht könnt Ihr mir mit Erfahrungen und Rat helfen. Seit Februar habe ich die Diagnose seronegative RA, nach 2 Jahren oder sogar länger herumlaufen, allerdings gingen da die Schmerzen noch im Vergleich zu heute. Seit der Diagnose und einer Erstbehandlung mit Quenzyl, kamen zu den Händen und Ellenbogen nun noch verstärkt das ohnehin schmerzhafte Genick, die Hüfte, Knie und Fuß sowie Zehengelenke hinzu. Selbst das Tippen, owohl mit 10 Fingern mal gelernt, fällt mir schwer. Quenzyl wurde vor einigen Wochen abgesetzt und die Schmerzen wurden noch stärker, dazu kam die altbewährte Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Unter Quenzyl konnte ich im Mai noch meinen Thailandurlaub halbwegs genießen, wenn auch mit Schmerzmitteln wenn ich mir zuviel zugemutet hatte. Von Beruf bin ich Heilerzieherin und arbeite im stationären Wohnen, d.h. Schichtarbeit. Nach einer schweren Depression vor 2 jahren bin ich auf 6 Stunden runtergegangen, dennoch ist es sehr anstrengend, das es keine 5 Tagewoche gibt. Zur Zeit quäle ich mich regelrecht zur Arbeit, das Laufen von Wohnung zu Wohnung, die Hausarbeit, selbst die Computerarbeit fällt mir schwer. Ich bin 51 jahre alt und habe 3 Kinder, von denen 2 noch zu Hause sind. Meine Tochter hat gerade Abi gemacht, mein Mann ist z.Z. arbeitslos, der Solarkrise sei Dank.
Es geht also nicht einfach so aufzuhören mit der Arbeit, außerdem mag ich meinen Job und er lenkt mich auch an guten Tagen ab. Nur zu Hause bekomme ich gar nichts auf die Reihe, falle nur noch um, kein Haushalt, kein Kochen, kein Rehasport, den müsste ich eigentlich machen IRENA nach der Kur im März, geht aber im Moment gar nicht. An schöne Dinge ist gar nicht zu denken, das belastet unheimlich. Nun war ich wieder beim Rheumatologen und bekomme MTX, gestern angefangen und zum Glück abends genommen. Auf die Wirkung ist nun noch zu warten. Außerdem haben sie mir nun auch eine Fibromyalgie, wohl gar nicht so selten bei RA, bescheinigt. Das erklärt die Muskelschmerzen neben denen im Gelenk. Untersuchungen wirkliche außer einer Sono der Hände gab es bisher aber auch nicht. Meine Hausarztpraxis bockt auch schon wieder wegen der angekündigten ständigen Blutuntersuchungen... Ich habe manchmal keine Lust mehr das alles zu ertragen. Aber ich bin ja nicht allein auf der Welt, wie geht ihr damit um, wie wehrt ihr Euch. Ich könnte jederzeit einen Krankenschein bekommen, habe aber bisher abgelehnt auch das cortison vor 2 Tagen, was ich schon bereut habe, aber ich kann mit Cortison nicht schlafen und erst mal gibt es ja ne hohe Dosierung ... Ich würde mich sehr freuen von Euch Tipps zu bekommen, all die Jahre ging es mir im Sommer immer besser und nun das auch noch an den Winter darf ich gar nicht denken.
Medea