Easy
Das Schaf
Hallo rose,
melde mich auch noch schnell zu Wort.
Ich bin seit 1982 Diabetikerin vom Typ 1 - meine Mutter war es auch.
Mittlerweile habe ich noch weitere Erkrankungen dazu bekommen, z.B. ein Overlapsyndrom aus Elementen einer seronegativen Sponarthritis und einer undifferenzierten Kollagenose. Aufgrund meiner Symptome meinte mein Rheumadoc, dass da allerdings "noch etwas anderes" außer Rheuma sein müssen, da einige meiner Beschwerden nicht in das Krankheitsbild passten.
Also hab ich mich selbst auf die Suche gemacht. Interessant war hierbei, dass ich über das Netz (nicht über den Diabetologen) erfahren habe, dass 25 % aller Typ 1 Diabetiker auch an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse (Hashimoto Thyreoiditis) leiden. Meine Schilddrüsen(hormon)werte lagen immer so einigermaßen im Normbereich (wobei auch interessant ist, dass die in Deutschland geltenden Richtwerte FALSCH sind und wahrscheinlich demnächst korrigiert werden !!), daher wurde kein Arzt aufmerksam. Diesen Sommer habe ich darauf bestanden, dass die Antikörper getestet werden und BINGO - jetzt bin ich auch ein Hashi ! Falls dich das Thema interessiert, dann sieh dich mal auf dieser Seite um http://www.ht-mb.de. Bei Hashi zerstören die AK das Schilddrüsengewebe, folglich können nicht mehr ausreichend Hormone gebildet werden. Während der "Zerstörung" kann aber auch eine Entzündung der Schilddrüse Symptome einer Überfunktion zur Folge haben. Es ist also eine Krankheit, die regelmäßig überwacht und immer ganz individuell behandelt werden muss.
Gut, einige meiner Symptome waren immer noch nicht erklärt, mittlerweile (nach 10 Jahren) weiss ich, dass ich auch noch eine chronische Borreliose habe. Jetzt kann man sich darüber streiten, ob das Rheuma infolge einer gewissen Anfälligkeit für Autoimmunerkrankungen entstanden ist oder ob die Borre ein Auslöser dafür war - beides ist möglich und mir ist es egal
, was ich hab', dass hab' ich. Fakt ist, dass Autoimmunerkrankungen durchaus gehäuft vorkommen - können, nicht müssen !!!!!
Deshalb Kopf hoch und nicht verrückt machen - aber immer dran denken, wenn es einem nicht gut geht und der Doc nicht schnell eine Erklärung findet.
Lieben Gruß und sorry für den langen Text, es ist wohl ein bisschen mit mir durch gegangen.
Easy
PS: Falls du noch weitere Infos suchst, darfst du mir gerne eine PN schicken.
melde mich auch noch schnell zu Wort.
Ich bin seit 1982 Diabetikerin vom Typ 1 - meine Mutter war es auch.
Mittlerweile habe ich noch weitere Erkrankungen dazu bekommen, z.B. ein Overlapsyndrom aus Elementen einer seronegativen Sponarthritis und einer undifferenzierten Kollagenose. Aufgrund meiner Symptome meinte mein Rheumadoc, dass da allerdings "noch etwas anderes" außer Rheuma sein müssen, da einige meiner Beschwerden nicht in das Krankheitsbild passten.
Also hab ich mich selbst auf die Suche gemacht. Interessant war hierbei, dass ich über das Netz (nicht über den Diabetologen) erfahren habe, dass 25 % aller Typ 1 Diabetiker auch an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse (Hashimoto Thyreoiditis) leiden. Meine Schilddrüsen(hormon)werte lagen immer so einigermaßen im Normbereich (wobei auch interessant ist, dass die in Deutschland geltenden Richtwerte FALSCH sind und wahrscheinlich demnächst korrigiert werden !!), daher wurde kein Arzt aufmerksam. Diesen Sommer habe ich darauf bestanden, dass die Antikörper getestet werden und BINGO - jetzt bin ich auch ein Hashi ! Falls dich das Thema interessiert, dann sieh dich mal auf dieser Seite um http://www.ht-mb.de. Bei Hashi zerstören die AK das Schilddrüsengewebe, folglich können nicht mehr ausreichend Hormone gebildet werden. Während der "Zerstörung" kann aber auch eine Entzündung der Schilddrüse Symptome einer Überfunktion zur Folge haben. Es ist also eine Krankheit, die regelmäßig überwacht und immer ganz individuell behandelt werden muss.
Gut, einige meiner Symptome waren immer noch nicht erklärt, mittlerweile (nach 10 Jahren) weiss ich, dass ich auch noch eine chronische Borreliose habe. Jetzt kann man sich darüber streiten, ob das Rheuma infolge einer gewissen Anfälligkeit für Autoimmunerkrankungen entstanden ist oder ob die Borre ein Auslöser dafür war - beides ist möglich und mir ist es egal
Deshalb Kopf hoch und nicht verrückt machen - aber immer dran denken, wenn es einem nicht gut geht und der Doc nicht schnell eine Erklärung findet.
Lieben Gruß und sorry für den langen Text, es ist wohl ein bisschen mit mir durch gegangen.
Easy
PS: Falls du noch weitere Infos suchst, darfst du mir gerne eine PN schicken.
). bei meinem sohn, ist ausser allergien, gottseidank noch nichts aufgetreten.