R
roco
Guest
hallo,
daß ich mir nen welpen "zugelegt" habe, daß schrieb ich hier ja schon. ich bin auch immernoch froh, meine bonny zu haben.aber soooo schlimm hab ich mir den welpenstress nun doch nicht vorgestellt....
also, meine bonny ist 4 monate alt und aus dem tierheim. die hatten sie ne woche vorher aus einer mülltonne gezogen. das bonny einen "knacks" haben würde war mir damit schon klar. und ich hatte mich ja vorher auch informiert, was da an "arbeit" auf mich zukommt, bevor der hund dann "pflegeleicht" ist. aber was ich die letzten 2 wochen erlebt habe...
am anfang konnte bonny nur zittern, bellen, fiepen, fressen, in die wohnung machen, schlafen. ich nenne sie heute noch staubsauger, weil sie alles frisst, was irgendwo liegt. bummelbonny oder bremse, weil sie nicht an der leine läuft und ich sie ständig hinter mir herziehen mußte. heuler, weil sie sofort losmaunzte, wenn ich aus ihrem blickfeld verschwand, obwohl ich dabei immer geredet habe. und pfütze, weil sie generell nur in die wohnung machte, egal wie oft ich mit ihr unten war.
der hund ist eindeutig zu früh von der mutter weg, hatte null erziehung, wurde
wohl misshandelt und viel alleingelassen (wahrscheinlich auf dem balkon).
dazu dann noch das aussetzen in der mülltonne...
hätte ich daß vorher gewußt, ich hätte sie wohl nicht genommen. die erste woche war das reine chaos. in der 2. woche (montag 17.10.) wurde meine bonny schwer krank. erbrechen und durchfall. 2 stunden nach beginn waren wir beim tierarzt, der uns keine hoffnungen machte. man konnte richtig zusehen, wie sie verfiel. spritzen und tropf, trotzdem stand es nachts arg auf der kippe. habe die ganze zeit neben ihr gesessen, geheult und ihr wassertropfen eingeflößt. der atem ging in sekundentakt, der kreislauf war wohl völlig runter. 3 tage alle 30 min runter, bis der durchfall nachließ, 3 tage tropf und spritzen beim tierarzt, 3 tage ein in handtücher eingewickelter hund, der sich nicht freiwillig rührte, muckste oder trank. heute, nach 6 tagen ist meine bonny um 1,5 kg leichter (man sieht jeden knochen), mopsfidel,
verfressen und frech. sie läuft an der leine, ist fast stubenrein und freut sich immer wahnsinnig, wenn jemand kommt. ich "darf" ganz kurz die wohnung verlassen und sie dreht fast durch, wenn ich wieder da bin.
aber der ganze streß hat sich gelohnt. meine bonny ist gesund, bleibt bei uns (wehe wenn das tierheim popelt) und wir lieben uns alle.
danke fürs durchlesen, nun wisst ihr, warum ich fast 2 wochen keine zeit für ro hatte. ich denke, nun kanns nur leichter werden.
die conny (die im moment wie ne eule aussieht- wegen schlafmangel)
daß ich mir nen welpen "zugelegt" habe, daß schrieb ich hier ja schon. ich bin auch immernoch froh, meine bonny zu haben.aber soooo schlimm hab ich mir den welpenstress nun doch nicht vorgestellt....
also, meine bonny ist 4 monate alt und aus dem tierheim. die hatten sie ne woche vorher aus einer mülltonne gezogen. das bonny einen "knacks" haben würde war mir damit schon klar. und ich hatte mich ja vorher auch informiert, was da an "arbeit" auf mich zukommt, bevor der hund dann "pflegeleicht" ist. aber was ich die letzten 2 wochen erlebt habe...
am anfang konnte bonny nur zittern, bellen, fiepen, fressen, in die wohnung machen, schlafen. ich nenne sie heute noch staubsauger, weil sie alles frisst, was irgendwo liegt. bummelbonny oder bremse, weil sie nicht an der leine läuft und ich sie ständig hinter mir herziehen mußte. heuler, weil sie sofort losmaunzte, wenn ich aus ihrem blickfeld verschwand, obwohl ich dabei immer geredet habe. und pfütze, weil sie generell nur in die wohnung machte, egal wie oft ich mit ihr unten war.
der hund ist eindeutig zu früh von der mutter weg, hatte null erziehung, wurde
wohl misshandelt und viel alleingelassen (wahrscheinlich auf dem balkon).
dazu dann noch das aussetzen in der mülltonne...
hätte ich daß vorher gewußt, ich hätte sie wohl nicht genommen. die erste woche war das reine chaos. in der 2. woche (montag 17.10.) wurde meine bonny schwer krank. erbrechen und durchfall. 2 stunden nach beginn waren wir beim tierarzt, der uns keine hoffnungen machte. man konnte richtig zusehen, wie sie verfiel. spritzen und tropf, trotzdem stand es nachts arg auf der kippe. habe die ganze zeit neben ihr gesessen, geheult und ihr wassertropfen eingeflößt. der atem ging in sekundentakt, der kreislauf war wohl völlig runter. 3 tage alle 30 min runter, bis der durchfall nachließ, 3 tage tropf und spritzen beim tierarzt, 3 tage ein in handtücher eingewickelter hund, der sich nicht freiwillig rührte, muckste oder trank. heute, nach 6 tagen ist meine bonny um 1,5 kg leichter (man sieht jeden knochen), mopsfidel,
verfressen und frech. sie läuft an der leine, ist fast stubenrein und freut sich immer wahnsinnig, wenn jemand kommt. ich "darf" ganz kurz die wohnung verlassen und sie dreht fast durch, wenn ich wieder da bin.
aber der ganze streß hat sich gelohnt. meine bonny ist gesund, bleibt bei uns (wehe wenn das tierheim popelt) und wir lieben uns alle.
danke fürs durchlesen, nun wisst ihr, warum ich fast 2 wochen keine zeit für ro hatte. ich denke, nun kanns nur leichter werden.
die conny (die im moment wie ne eule aussieht- wegen schlafmangel)