Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich möchte mich und meinen bisherigen Krankenverlauf kurz vorstellen.
Ich bin weiblich, 41 Jahre alt, lebe mit meiner Familie in Kärnten/Österreich bin seit 22 Jahren voll berufstätig und war bis vor einem Jahr "pumperlgsund".
Vor 3-4 Jahren begannen die ersten Beschwerden, aber so richtig los ging es kurz nach meinem 40. Geburtstag im Sommer 2014.
Ich mach regelmäßig Sport, achte sehr auf meine Ernährung, mache 2x im Jahr Darmkuren, rauche nicht und trinke nur selten mal ein Gläschen Wein.
Dann habe ich innerhalb von 3 Jahren 10 kg zugenommen und schaffe es trotz aller Anstrengungen kaum auch nur einen kg abzunehmen, ohne dass der nach 3-4 Tagen wieder drauf ist. Dann kam dazu das ich müde und antriebslos bin, morgens nicht aus dem Bett komme, mich gerädert fühle als ob ich die ganze Nacht Party gemacht hätte. Lustlos bin, nicht unternehmen möchte, keine Neven habe (wenn z.B. die Kinder anstrengend sind), weinerlich bin, uns., weiters habe ich einen hohen Puls und niedrigen Blutdruck, die Haut wird trockener, ich sehe schlechter, obwohl sich die Dioptrin von -1 nicht verändert haben.
Ich ging vor 3 Jahren zur Hausärztin und fragte, ob ich vielleicht etwas an der Schilddrüse habe.
Diese hat immer nur den TSH kontrolliert - was ich aber damals nicht wusste.
Im Vorjahr kamen dann im Juli Schmerzen im rechten Handgelenk dazu - außen entlang des kleinen Fingers, so dass ich am PC nicht mehr tippen kann. Dann der linke Daumen, er schmerzt so sehr dass ich ihn nicht bewegen kann und es schmerzt wenn ich nur zufällig etwas berühre. Nach Wochen ist das wieder weg.. dann wieder da. Dann kommt der linge Zeigerfinger dazu.. jeweils das Grundgelenk, dann auch das linke Handgelenk. Dann bekomme ich Schmerzen im Knöchel beim Joggen (sobald ich auf eine Unebenheit trete - im Wald auf eine Wurzel - schmerzt der Knöchel, als wäre er verstaucht) - dann beim Wandern die Hüften, die Knie. Es welchselt aber immer ab. 2-3 Tage ist es die rechte Hüfte, dann verschwendet es und dann ist es wieder die Hand. Dann die Schulter. Meist schmerzt es an 2-3 Stellen gleichzeitig - immer im Körper verteilt. z.B. Rechter Knöchel, linkes Knie, rechter Oberarm. Ich habe auch immer Nacken-Schulterschmerzen (verspannt?) und oft Kopfschmerzen. Wenn ich länger sitze oder liege und aufstehe, dann sind bei den ersten Schritten die Knie steif und ich gehe wie eine 80-jährige. Wenn ich aber Nordik-Walking betreibe (Joggen habe ich wegen der Schmerzen in den Füßen aufgehört) dann laufe ich 11 km lang dahin wie ein Uhrwerk, so dass mein Mann mir kaum nachkommt.
Ich bin zum Arzt und frage, ob ich Rheuma haben könnte. Der lies den Rheumafaktor feststellen und sagt: Nein Rheuma ist es nicht, aber Borreliose ist positiv. Hier wurde aber nicht weiter untersucht, da er meint es sei eine alte Infektion - bin zu einem weiteren Arzt, da mir das keine Ruhe gelassen hat. Der hat neben IGM auch IgG und BLOT machen lassen. 3 Werte sind postitiv, einer negativ.. also ich habe Antikörper, aber wie schon der 1. Arzt meinte auch er, die Symptome sprechen nicht dafür, ich sollte das mal beiseite lassen - man könne nicht feststellen, ob es eine aktive Borreliose ist. IgM ist negativ, IgG positiv -also eher eine ältere Geschichte. Passen würde es, da wir viel im Wald sind und ich öfters mal Zeckenbisse habe - auch im Sommer 2015 hatte ich einen im Oberschenkel innen, aber ohne Wanderröte. Aber dafür im September eine Grippe mit Fieber und starken Kopfschmerzen im Nacken.
Dieser Arzt, der privat zu zahlen ist, hat dann aber die Schilddrüse vermutet (meine erste Vermutung) - da auch die Gelenksschmerzen daher kommen können - was ich nicht wusste. Er untersuchte nicht nur TSH, T4, und T3, die noch im Referenzbereich sind, aber sehr grenzwertig, sondern auch die Antikörper und die sagten ihm eindeutigen, dass ich Hashimoto habe. Eine Autoimmunerkrankung, die die Schilddrüse zerstört - eine chronische Entzündung, die an sich schon Symptome auslöst und dann die Schwankungen der Hormonwerte (durch die Zerstörung des Gewebes) die schließlich immer weiter in die Unterfunktion führt. Auch eine Autoimmunerkrankung. Das wurde dann auch noch vom Endokrinologen mit Sonographie bestätigt. Er schätzte dass ich das seit ca. 4-5 Jahren habe.
Nehme nun seit 2 Monaten Schilddrüsenhormone und Selen.
Dann ist mir im Juni ein Unfall passiert, wo ich die Schulter verletzt habe. Habe nun eine Entzündung im Schleimbeutel, der Biszepssehen und des Deltamuskels. Da dies so schmerzhaft ist habe ich einige Wochen Schmerztabletten mit Entzündungshemmer genommen (NSAR?) - es waren Voltaren und dann Ibumentin forte (da ich so Magenschmerzen bekam - trotz Magenschutz). Und ich habe 2 x eine Cortisonspritze + Betäubung ins Gelenk gespritz bekommen, wodurch der bohrende Dauerschmerz verschwunden ist, den ich davor 2 Wochen lange hatte. Mittlerweile kann ich den Arm auch wieder etwas bewegen (2x wöchentlich 1 Std. Physio - derzeit bleibt mir nichts erspart...).
Nun hatte ich einen Termin bei einem sehr bekannten Rheumaspezialisten - den hatte ich schon seit 7 Monaten, da wusste ich vom Hashimoto noch nichts - hab den Termin aber trotzdem wahrgenommen, da ich gelesen habe, dass Hashimoto meist weitere Autoimmunerkrankungen nach sich zieht.
Habe ihm meine Geschichte erzählt und alle Befunde gegeben, die er sich genau durchschaute, die Werte der Schilddrüse, Entzündungswert und Rheumawert, der negativ ist - Borreliose , und mich über die Art der Schmerzen gefragt. Hat die Gelenke abgetastet und bewegt (ich habe keine Schwellungen, meist schmerzen auch nicht die Gelenke direkt, sondern es ist eher das Gewebe, die Sehnen, die Muskeln die am Gelenk ansetzen).
Er fragte mich, ob ich Schuppenfelchte habe: NEIN
Er frage ob ein Verwandter Schuppenflechte hat: JA, meine Mama!
Da Sie auch bei ihm in Behandlung ist, schaute er sich ihre Krankenakte durch und sagte:
Es ist eindeutig - der Verlauf, die Werte, die Schmerzen, die Schuppenflechte meiner Mutter und der Hashimoto, der seiner Meinung nach "den Stein ins Rollen gebracht hat" - ich habe Psoriasisarthristis. Auch seiner Meinung nach ist die Borreliose vernachlässigbar - passt auch nicht so zu den Symptomen.
So.. ich bin jetzt am Lesen und Studieren - bin mir nicht sicher, ob es wirklich das ist - er hatte keine Röntgenbilder von mir - nur die Geschichte und die nicht vorhandenen Wert und die Hashimoto und die Schuppenflechte meiner Mutter.
Kann er denn sich so sicher sein?
Ich meine ich bin mir ja auch sicher, dass es eine Form von Rheuma ist - aber vielleicht ist es eine Fibromyalgie .. eine sekundäre. Es gibt ja dann unterschiedliche Behandlungen, oder?
Und Behandlung hat er mir vorerst gar keine Vorgeschlagen - außer:
einen COX-2 Hemmer (ich glaub das heißt so... was ja sinnvoll ist wegen der Magenschmerzen) - kurmäßig 3 Wochen soll ich den einnehmen und dann die restlichen Tabletten für Tage aufheben, wo ich "Schübe" habe.
Ansonsten will er nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen, da die Schmerzen seit einigen Wochen besser sind. Ich weiß nur nicht warum das so ist.
1. Weil ich die Schilddrüsenhormono und Selen nehme?
2. Weil ich wegen der Schulterverletzung Voltaren genommen habe?
3. Weil ich 2 Cortisonspritzen bekommen habe?
4. Weil meine Schulter so stark schmerzte, dass die anderen Schmerzen nebensächlich geworden sind?
Davor lag ich oft abends im Bett und konnte mich vor Schmerzen nicht umdrehen - mir tat der ganzen Körper weh, als ob ein LKW über mich gefahren wäre, so dass ich sogar weinen musste - am schlimmsten war es im März. Mein Mann und die Kinder, die mich als fitte, sportliche und lustige Frau kennen sind damit leicht überfordert - teilweise hab ich das Gefühl, dass sie meinen, dass ich das nur vortäusche um mich vor der Hausarbeit zu drücken... oder so.
Dies Zustände sind jetzt die letzten Woche weg... aber eben, weiß ich nicht was die Ursache ist.
Der Arzt meinte daher ich sollte abwarten, bis das mit der Schulterverletzung (obwohl ich da auch nicht weiß ob die nicht besser werdende Entzündung nach dem Sturz einen Zusammenhang mit dem Rheuma hat?) ausgeheilt ist und bis ich die Schilddrüse fertig eingestellt habe (ich bin noch immer beim Einschleichen der Hormone und austesten - gestern habe ich von 50 auf 75 mg gesteigert).
Sorry - ist etwas sehr lange geworden. Was sagt ihr dazu... ist der Ansatz des Arztes vernüftig. Ich hab bei den ganzen Medikamenten noch nicht so durchgeblickt. Kann mir auch nicht vorstellen mein Leben lang Schmerzmittel und solche Medis einzunehmen.
Ich habe keine Schwellungen, keine Deformierungen - ich bin mir irgendwie gar nicht sicher ob es wirklich Rheuma ist, da man überall so schlimme Dinge über Rheuma liest. Oder kommt das alles noch? Muss es dazu kommen? Oder gibt es auch leichtere Verläufe? Oder ist es doch die Borreliose?
Was kommt noch auf mich zu, womit muss ich rechnen? Gibt es Alternative Behandlungsmethoden, bzw. Behandlungsmethoden die an der Ursachenbekämpfung ansetzten und nicht an der Behandlung der Symptome. Kann man mit Ernährung, NME, oder anderen alternativen Methoden etwas erreichen?
Bitte sagt mir Eure Meinung zu meinem "Fall".
Danke und schöne Grüße,
Mara
ich möchte mich und meinen bisherigen Krankenverlauf kurz vorstellen.
Ich bin weiblich, 41 Jahre alt, lebe mit meiner Familie in Kärnten/Österreich bin seit 22 Jahren voll berufstätig und war bis vor einem Jahr "pumperlgsund".
Vor 3-4 Jahren begannen die ersten Beschwerden, aber so richtig los ging es kurz nach meinem 40. Geburtstag im Sommer 2014.
Ich mach regelmäßig Sport, achte sehr auf meine Ernährung, mache 2x im Jahr Darmkuren, rauche nicht und trinke nur selten mal ein Gläschen Wein.
Dann habe ich innerhalb von 3 Jahren 10 kg zugenommen und schaffe es trotz aller Anstrengungen kaum auch nur einen kg abzunehmen, ohne dass der nach 3-4 Tagen wieder drauf ist. Dann kam dazu das ich müde und antriebslos bin, morgens nicht aus dem Bett komme, mich gerädert fühle als ob ich die ganze Nacht Party gemacht hätte. Lustlos bin, nicht unternehmen möchte, keine Neven habe (wenn z.B. die Kinder anstrengend sind), weinerlich bin, uns., weiters habe ich einen hohen Puls und niedrigen Blutdruck, die Haut wird trockener, ich sehe schlechter, obwohl sich die Dioptrin von -1 nicht verändert haben.
Ich ging vor 3 Jahren zur Hausärztin und fragte, ob ich vielleicht etwas an der Schilddrüse habe.
Diese hat immer nur den TSH kontrolliert - was ich aber damals nicht wusste.
Im Vorjahr kamen dann im Juli Schmerzen im rechten Handgelenk dazu - außen entlang des kleinen Fingers, so dass ich am PC nicht mehr tippen kann. Dann der linke Daumen, er schmerzt so sehr dass ich ihn nicht bewegen kann und es schmerzt wenn ich nur zufällig etwas berühre. Nach Wochen ist das wieder weg.. dann wieder da. Dann kommt der linge Zeigerfinger dazu.. jeweils das Grundgelenk, dann auch das linke Handgelenk. Dann bekomme ich Schmerzen im Knöchel beim Joggen (sobald ich auf eine Unebenheit trete - im Wald auf eine Wurzel - schmerzt der Knöchel, als wäre er verstaucht) - dann beim Wandern die Hüften, die Knie. Es welchselt aber immer ab. 2-3 Tage ist es die rechte Hüfte, dann verschwendet es und dann ist es wieder die Hand. Dann die Schulter. Meist schmerzt es an 2-3 Stellen gleichzeitig - immer im Körper verteilt. z.B. Rechter Knöchel, linkes Knie, rechter Oberarm. Ich habe auch immer Nacken-Schulterschmerzen (verspannt?) und oft Kopfschmerzen. Wenn ich länger sitze oder liege und aufstehe, dann sind bei den ersten Schritten die Knie steif und ich gehe wie eine 80-jährige. Wenn ich aber Nordik-Walking betreibe (Joggen habe ich wegen der Schmerzen in den Füßen aufgehört) dann laufe ich 11 km lang dahin wie ein Uhrwerk, so dass mein Mann mir kaum nachkommt.
Ich bin zum Arzt und frage, ob ich Rheuma haben könnte. Der lies den Rheumafaktor feststellen und sagt: Nein Rheuma ist es nicht, aber Borreliose ist positiv. Hier wurde aber nicht weiter untersucht, da er meint es sei eine alte Infektion - bin zu einem weiteren Arzt, da mir das keine Ruhe gelassen hat. Der hat neben IGM auch IgG und BLOT machen lassen. 3 Werte sind postitiv, einer negativ.. also ich habe Antikörper, aber wie schon der 1. Arzt meinte auch er, die Symptome sprechen nicht dafür, ich sollte das mal beiseite lassen - man könne nicht feststellen, ob es eine aktive Borreliose ist. IgM ist negativ, IgG positiv -also eher eine ältere Geschichte. Passen würde es, da wir viel im Wald sind und ich öfters mal Zeckenbisse habe - auch im Sommer 2015 hatte ich einen im Oberschenkel innen, aber ohne Wanderröte. Aber dafür im September eine Grippe mit Fieber und starken Kopfschmerzen im Nacken.
Dieser Arzt, der privat zu zahlen ist, hat dann aber die Schilddrüse vermutet (meine erste Vermutung) - da auch die Gelenksschmerzen daher kommen können - was ich nicht wusste. Er untersuchte nicht nur TSH, T4, und T3, die noch im Referenzbereich sind, aber sehr grenzwertig, sondern auch die Antikörper und die sagten ihm eindeutigen, dass ich Hashimoto habe. Eine Autoimmunerkrankung, die die Schilddrüse zerstört - eine chronische Entzündung, die an sich schon Symptome auslöst und dann die Schwankungen der Hormonwerte (durch die Zerstörung des Gewebes) die schließlich immer weiter in die Unterfunktion führt. Auch eine Autoimmunerkrankung. Das wurde dann auch noch vom Endokrinologen mit Sonographie bestätigt. Er schätzte dass ich das seit ca. 4-5 Jahren habe.
Nehme nun seit 2 Monaten Schilddrüsenhormone und Selen.
Dann ist mir im Juni ein Unfall passiert, wo ich die Schulter verletzt habe. Habe nun eine Entzündung im Schleimbeutel, der Biszepssehen und des Deltamuskels. Da dies so schmerzhaft ist habe ich einige Wochen Schmerztabletten mit Entzündungshemmer genommen (NSAR?) - es waren Voltaren und dann Ibumentin forte (da ich so Magenschmerzen bekam - trotz Magenschutz). Und ich habe 2 x eine Cortisonspritze + Betäubung ins Gelenk gespritz bekommen, wodurch der bohrende Dauerschmerz verschwunden ist, den ich davor 2 Wochen lange hatte. Mittlerweile kann ich den Arm auch wieder etwas bewegen (2x wöchentlich 1 Std. Physio - derzeit bleibt mir nichts erspart...).
Nun hatte ich einen Termin bei einem sehr bekannten Rheumaspezialisten - den hatte ich schon seit 7 Monaten, da wusste ich vom Hashimoto noch nichts - hab den Termin aber trotzdem wahrgenommen, da ich gelesen habe, dass Hashimoto meist weitere Autoimmunerkrankungen nach sich zieht.
Habe ihm meine Geschichte erzählt und alle Befunde gegeben, die er sich genau durchschaute, die Werte der Schilddrüse, Entzündungswert und Rheumawert, der negativ ist - Borreliose , und mich über die Art der Schmerzen gefragt. Hat die Gelenke abgetastet und bewegt (ich habe keine Schwellungen, meist schmerzen auch nicht die Gelenke direkt, sondern es ist eher das Gewebe, die Sehnen, die Muskeln die am Gelenk ansetzen).
Er fragte mich, ob ich Schuppenfelchte habe: NEIN
Er frage ob ein Verwandter Schuppenflechte hat: JA, meine Mama!
Da Sie auch bei ihm in Behandlung ist, schaute er sich ihre Krankenakte durch und sagte:
Es ist eindeutig - der Verlauf, die Werte, die Schmerzen, die Schuppenflechte meiner Mutter und der Hashimoto, der seiner Meinung nach "den Stein ins Rollen gebracht hat" - ich habe Psoriasisarthristis. Auch seiner Meinung nach ist die Borreliose vernachlässigbar - passt auch nicht so zu den Symptomen.
So.. ich bin jetzt am Lesen und Studieren - bin mir nicht sicher, ob es wirklich das ist - er hatte keine Röntgenbilder von mir - nur die Geschichte und die nicht vorhandenen Wert und die Hashimoto und die Schuppenflechte meiner Mutter.
Kann er denn sich so sicher sein?
Ich meine ich bin mir ja auch sicher, dass es eine Form von Rheuma ist - aber vielleicht ist es eine Fibromyalgie .. eine sekundäre. Es gibt ja dann unterschiedliche Behandlungen, oder?
Und Behandlung hat er mir vorerst gar keine Vorgeschlagen - außer:
einen COX-2 Hemmer (ich glaub das heißt so... was ja sinnvoll ist wegen der Magenschmerzen) - kurmäßig 3 Wochen soll ich den einnehmen und dann die restlichen Tabletten für Tage aufheben, wo ich "Schübe" habe.
Ansonsten will er nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen, da die Schmerzen seit einigen Wochen besser sind. Ich weiß nur nicht warum das so ist.
1. Weil ich die Schilddrüsenhormono und Selen nehme?
2. Weil ich wegen der Schulterverletzung Voltaren genommen habe?
3. Weil ich 2 Cortisonspritzen bekommen habe?
4. Weil meine Schulter so stark schmerzte, dass die anderen Schmerzen nebensächlich geworden sind?
Davor lag ich oft abends im Bett und konnte mich vor Schmerzen nicht umdrehen - mir tat der ganzen Körper weh, als ob ein LKW über mich gefahren wäre, so dass ich sogar weinen musste - am schlimmsten war es im März. Mein Mann und die Kinder, die mich als fitte, sportliche und lustige Frau kennen sind damit leicht überfordert - teilweise hab ich das Gefühl, dass sie meinen, dass ich das nur vortäusche um mich vor der Hausarbeit zu drücken... oder so.
Dies Zustände sind jetzt die letzten Woche weg... aber eben, weiß ich nicht was die Ursache ist.
Der Arzt meinte daher ich sollte abwarten, bis das mit der Schulterverletzung (obwohl ich da auch nicht weiß ob die nicht besser werdende Entzündung nach dem Sturz einen Zusammenhang mit dem Rheuma hat?) ausgeheilt ist und bis ich die Schilddrüse fertig eingestellt habe (ich bin noch immer beim Einschleichen der Hormone und austesten - gestern habe ich von 50 auf 75 mg gesteigert).
Sorry - ist etwas sehr lange geworden. Was sagt ihr dazu... ist der Ansatz des Arztes vernüftig. Ich hab bei den ganzen Medikamenten noch nicht so durchgeblickt. Kann mir auch nicht vorstellen mein Leben lang Schmerzmittel und solche Medis einzunehmen.
Ich habe keine Schwellungen, keine Deformierungen - ich bin mir irgendwie gar nicht sicher ob es wirklich Rheuma ist, da man überall so schlimme Dinge über Rheuma liest. Oder kommt das alles noch? Muss es dazu kommen? Oder gibt es auch leichtere Verläufe? Oder ist es doch die Borreliose?
Was kommt noch auf mich zu, womit muss ich rechnen? Gibt es Alternative Behandlungsmethoden, bzw. Behandlungsmethoden die an der Ursachenbekämpfung ansetzten und nicht an der Behandlung der Symptome. Kann man mit Ernährung, NME, oder anderen alternativen Methoden etwas erreichen?
Bitte sagt mir Eure Meinung zu meinem "Fall".
Danke und schöne Grüße,
Mara
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