Hallo zusammen,
ich habe vor Kurzem mit einer Enbrel-Therapie (Fertigpen, 50mg) angefangen. 1 Woche nach der ersten Spritze ging es leider mit den ersten Nebenwirkungen los: großflächige Urtikaria rund um die Einstichstellen am Oberschenkel, die jedoch langsam wieder nachließ und mir tolerabel erschien.
Jedoch habe ich auch einen massiven Ausbruch von Psoriasis pustulosis palmoplantaris (PPP), insbesondere an den Händen, sowohl auf Innenseite als auch (deutlich leichter) an der Außenseite/Fingerkuppen. Ich hatte diese Erkrankung zwar schon vorher, aber nur an einer kleinen Stelle an der Außenferse eines Fußes. Die Behandlung mit Enbrel erfolgt primär wegen einer PsA (nach 2 Jahren MTX, wobei sich hier übrigens die PPP-Stelle am Fuß auch nicht sonderlich verbesserte, aber zumindest stabil blieb).
Nach Rücksprache mit der Urlaubsvertretung des Rheumaarztes habe ich die Behandlung nach nunmehr 3 Spritzen erst einmal abgesetzt.
Meine Fragen sind nun: Hat jemand Erfahrung mit dieser Nebenwirkung der PPP? Macht es Sinn, nach einer Pause einen erneuten Versuch zu wagen oder ist/sind Enbrel - oder gar alle Biologika mit TNF-α Bindung - damit als Option weggefallen? Ist der Wirkungszusammenhang zwischen PPP und TNF-α bekannt? Hat das Problem vielleicht etwas mit der Eigenschaft von Enbrel zu tun, auch TNF-β zu binden (was einige andere Biologika ja nicht machen)?
Vielen Dank für Eure Erfahrungsberichte!
Grüße,
Frank
PS: Positive Wirkungen gab es übrigens auch, recht schnell sogar
Morgensteifigkeit der Kniegelenke und häufige Müdigkeit waren weg.
ich habe vor Kurzem mit einer Enbrel-Therapie (Fertigpen, 50mg) angefangen. 1 Woche nach der ersten Spritze ging es leider mit den ersten Nebenwirkungen los: großflächige Urtikaria rund um die Einstichstellen am Oberschenkel, die jedoch langsam wieder nachließ und mir tolerabel erschien.
Jedoch habe ich auch einen massiven Ausbruch von Psoriasis pustulosis palmoplantaris (PPP), insbesondere an den Händen, sowohl auf Innenseite als auch (deutlich leichter) an der Außenseite/Fingerkuppen. Ich hatte diese Erkrankung zwar schon vorher, aber nur an einer kleinen Stelle an der Außenferse eines Fußes. Die Behandlung mit Enbrel erfolgt primär wegen einer PsA (nach 2 Jahren MTX, wobei sich hier übrigens die PPP-Stelle am Fuß auch nicht sonderlich verbesserte, aber zumindest stabil blieb).
Nach Rücksprache mit der Urlaubsvertretung des Rheumaarztes habe ich die Behandlung nach nunmehr 3 Spritzen erst einmal abgesetzt.
Meine Fragen sind nun: Hat jemand Erfahrung mit dieser Nebenwirkung der PPP? Macht es Sinn, nach einer Pause einen erneuten Versuch zu wagen oder ist/sind Enbrel - oder gar alle Biologika mit TNF-α Bindung - damit als Option weggefallen? Ist der Wirkungszusammenhang zwischen PPP und TNF-α bekannt? Hat das Problem vielleicht etwas mit der Eigenschaft von Enbrel zu tun, auch TNF-β zu binden (was einige andere Biologika ja nicht machen)?
Vielen Dank für Eure Erfahrungsberichte!
Grüße,
Frank
PS: Positive Wirkungen gab es übrigens auch, recht schnell sogar