Hallo,
ich habe ein paar Fragen bezüglich meines Krankheitsverlaufs und denke ihr habt da mehr Erfahrung als ich
Vorher einmal "kurz" ein paar wichtige Daten zu meinem Krankheitsverlauf:
Zu meiner Person, ich bin männlich 26 Jahre alt.
Angefangen hat alles 2007 als bei mir eine Psoriasis mittels Biopsiebefund diagnostiziert wurde, die als leicht eingestuft wurde und 2 Monate später wieder verschwand. Nur 2 Monate danach bekam ich unerträgliche Rückenschmerzen über einen Zeitraum von 3 Wochen, die nur mit starken Schmerzmittel auszuhalten waren. Leider konnten mir damals verschiedenste Ärzte nicht sagen, was ich habe, im Blutbild waren auch lediglich die Entzündungswerte erhöht.
2011 wurde nun bei mir eine schwere chronische Nierenerkrankung (Membranoproliferative Glumerulonephritis Typ 1) mittels Biopsie diagnostiziert, für die leider keine Grunderkrankung gefunden wurde. Seit dem bin ich in nephrologischer Behandlung. Diese wurde Prednisolon in hoher Dosis behandelt über einen Zeitraum von 18 Monaten, die Nierenwerte haben sich unter dem Prednisolon auch fast normalisiert.
Mit zunehmendem herabsetzen der Prednisolondosis kam dann leider die Psoriasis wieder zum Vorschein, allerdings nur relativ leicht. Nach dem Absetzen des Prednisolons im Juli 2012, kamen plötzlich mir unbekannte Gelenkschmerzen in den Fingern und im linken Knie die allerdings nur sehr leicht ausgeprägt waren.
Im Dezember 2012 ging es dann plötzlich los, über Nacht hat sich mein gesamter linker Fuß so stark entzündet und ist angeschwollen, dass ich für 3 Wochen nur noch mit Krücken laufen konnte und die Schmerzen unerträglich waren, egal ob ich Ruheposition oder in "Bewegung". Ein Auftreten war nicht mehr möglich, musste 2x nachts den Krankenwagen rufen, weil die Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren trotz Schmerzmittel. Im Krankenhaus sowie verschiedenste Fachärzte konnten mir nicht helfen, auch die Blutwerte zeigen wieder nur eine Erhöhung der weißen Blutkörperchen, des CRP Werts und der Blutsenkgeschwindigkeit.
Habe dann wieder hoch dosiert Prednisolon und Antibiotika bekommen, beides hat nicht viel geholfen. Nach 3 Wochen ist es einfach wieder verschwunden.
Der nächste Schub im Fuß folgte dann leider schon 3 Monate später, wieder hat es nur 3-4 Stunden gedauert bis ich nicht mehr laufen konnte, wieder die gleichen Blutwerte. Dann endlich hat eine Rheumatologin die Diagnose Psoriasis Arthritis gestellt und mir als Medikation 10mg Arava verschrieben und sagte dass meine Nierenerkrankung durch die PSA kommt.
Nach dem ich aber seit Ende des zweiten Schubes immer mal wieder trotz Arava leichte Schmerzen im Fuß hatte, die zwar immer nur 1-2 Tage anhalten und wirklich auszuhalten und nicht als Einschränkung zu sehen sind, habe ich mir dennoch eine zweite Meinung eines Chefarztes für Rheumatologie und Nephrologie bei uns in Hamburg eingeholt.
Dieser sagte nach umgehender Untersuchtung auch, dass es zu 100% eine PSA ist, ob die Niere daran beteiligt ist könne man nicht genau sagen, ist ihm bisher nicht bekannt es wäre aber nicht ausgeschlossen.
Weiter meinte er, das die Rückenschmerzen 2007 genau das selbe war wie jetzt die Schübe im Fuß und Arava in diesem Falle nicht das richtige Mittel wäre, sondern er eher auf MTX 15-20mg umsteigen würde, dies sollte aber mein Nephrologe entscheiden.
Mein Nephrologe ist sich diesbezüglich nicht sicher weil er mit MTX keine Erfahrung hat, möchte gerne die Meinung der Rheumatologin hören, zudem meinte er, dass er es für unwahrscheinlich hält das meine Nierenerkrankung durch eine PSA ausgelöst ist.
Beim Hautarzt war ich mittlerweile auch wieder, weil sich in den letzten 9 Monaten die Psoriasis so sehr verschlimmert hat, dass mein ganzer Rücken und Bauch voll ist und auch angefangen haben zu jucken, was mich mittlerweile auch sehr stört und belastet. Mittlerweile habe ich min 300 Punkte am ganzen Körper.
Die Hautärztin hat die Psoriasis mittlerweile als "massiv" eingestuft, meinte aber sie kann mir keine klassischen Medikamente gegen die Psoriasis verschreiben aufgrund meiner Nieren, wenn überhaupt dann nur Fumaderm aber das soll zuerst mein Nephrologe entscheiden.
Der hat entschieden und zwar dagegen weil es die Nieren zu sehr belastet meinte er.
Naja seit gestern habe ich nun auch leichte Schmerzen im Daumengrundgelenk, diese hatte ich zuvor noch nie. Ein Termin beim Rheumatologen ist für nächste Woche auch wieder gemacht, so kanns denke ich ja nicht weiter gehen.
Meine Frage wäre nun, für wie wahrscheinlich ihr ein Zusammenhang der PSA und der Nierenerkrankung haltet und ob solche Schübe mit solchen starken Schmerzen typisch sind für eine PSA?
Und kann man davon ausgehen, dass die Psoriasis bzw. die entzündeten Hautstellen verschwinden falls man auf MTX als Basismedikament umstellt? Habe diesbezüglich leider viele unterschiedliche Aussagen und Erfahrungsberichte gelesen.
Tut mir leid für diesen langen Text, habe schon versucht es etwas zu komprimieren :/
Trotzdem lieben Dank an alle die das durchlesen
-Paddy
ich habe ein paar Fragen bezüglich meines Krankheitsverlaufs und denke ihr habt da mehr Erfahrung als ich
Vorher einmal "kurz" ein paar wichtige Daten zu meinem Krankheitsverlauf:
Zu meiner Person, ich bin männlich 26 Jahre alt.
Angefangen hat alles 2007 als bei mir eine Psoriasis mittels Biopsiebefund diagnostiziert wurde, die als leicht eingestuft wurde und 2 Monate später wieder verschwand. Nur 2 Monate danach bekam ich unerträgliche Rückenschmerzen über einen Zeitraum von 3 Wochen, die nur mit starken Schmerzmittel auszuhalten waren. Leider konnten mir damals verschiedenste Ärzte nicht sagen, was ich habe, im Blutbild waren auch lediglich die Entzündungswerte erhöht.
2011 wurde nun bei mir eine schwere chronische Nierenerkrankung (Membranoproliferative Glumerulonephritis Typ 1) mittels Biopsie diagnostiziert, für die leider keine Grunderkrankung gefunden wurde. Seit dem bin ich in nephrologischer Behandlung. Diese wurde Prednisolon in hoher Dosis behandelt über einen Zeitraum von 18 Monaten, die Nierenwerte haben sich unter dem Prednisolon auch fast normalisiert.
Mit zunehmendem herabsetzen der Prednisolondosis kam dann leider die Psoriasis wieder zum Vorschein, allerdings nur relativ leicht. Nach dem Absetzen des Prednisolons im Juli 2012, kamen plötzlich mir unbekannte Gelenkschmerzen in den Fingern und im linken Knie die allerdings nur sehr leicht ausgeprägt waren.
Im Dezember 2012 ging es dann plötzlich los, über Nacht hat sich mein gesamter linker Fuß so stark entzündet und ist angeschwollen, dass ich für 3 Wochen nur noch mit Krücken laufen konnte und die Schmerzen unerträglich waren, egal ob ich Ruheposition oder in "Bewegung". Ein Auftreten war nicht mehr möglich, musste 2x nachts den Krankenwagen rufen, weil die Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren trotz Schmerzmittel. Im Krankenhaus sowie verschiedenste Fachärzte konnten mir nicht helfen, auch die Blutwerte zeigen wieder nur eine Erhöhung der weißen Blutkörperchen, des CRP Werts und der Blutsenkgeschwindigkeit.
Habe dann wieder hoch dosiert Prednisolon und Antibiotika bekommen, beides hat nicht viel geholfen. Nach 3 Wochen ist es einfach wieder verschwunden.
Der nächste Schub im Fuß folgte dann leider schon 3 Monate später, wieder hat es nur 3-4 Stunden gedauert bis ich nicht mehr laufen konnte, wieder die gleichen Blutwerte. Dann endlich hat eine Rheumatologin die Diagnose Psoriasis Arthritis gestellt und mir als Medikation 10mg Arava verschrieben und sagte dass meine Nierenerkrankung durch die PSA kommt.
Nach dem ich aber seit Ende des zweiten Schubes immer mal wieder trotz Arava leichte Schmerzen im Fuß hatte, die zwar immer nur 1-2 Tage anhalten und wirklich auszuhalten und nicht als Einschränkung zu sehen sind, habe ich mir dennoch eine zweite Meinung eines Chefarztes für Rheumatologie und Nephrologie bei uns in Hamburg eingeholt.
Dieser sagte nach umgehender Untersuchtung auch, dass es zu 100% eine PSA ist, ob die Niere daran beteiligt ist könne man nicht genau sagen, ist ihm bisher nicht bekannt es wäre aber nicht ausgeschlossen.
Weiter meinte er, das die Rückenschmerzen 2007 genau das selbe war wie jetzt die Schübe im Fuß und Arava in diesem Falle nicht das richtige Mittel wäre, sondern er eher auf MTX 15-20mg umsteigen würde, dies sollte aber mein Nephrologe entscheiden.
Mein Nephrologe ist sich diesbezüglich nicht sicher weil er mit MTX keine Erfahrung hat, möchte gerne die Meinung der Rheumatologin hören, zudem meinte er, dass er es für unwahrscheinlich hält das meine Nierenerkrankung durch eine PSA ausgelöst ist.
Beim Hautarzt war ich mittlerweile auch wieder, weil sich in den letzten 9 Monaten die Psoriasis so sehr verschlimmert hat, dass mein ganzer Rücken und Bauch voll ist und auch angefangen haben zu jucken, was mich mittlerweile auch sehr stört und belastet. Mittlerweile habe ich min 300 Punkte am ganzen Körper.
Die Hautärztin hat die Psoriasis mittlerweile als "massiv" eingestuft, meinte aber sie kann mir keine klassischen Medikamente gegen die Psoriasis verschreiben aufgrund meiner Nieren, wenn überhaupt dann nur Fumaderm aber das soll zuerst mein Nephrologe entscheiden.
Der hat entschieden und zwar dagegen weil es die Nieren zu sehr belastet meinte er.
Naja seit gestern habe ich nun auch leichte Schmerzen im Daumengrundgelenk, diese hatte ich zuvor noch nie. Ein Termin beim Rheumatologen ist für nächste Woche auch wieder gemacht, so kanns denke ich ja nicht weiter gehen.
Meine Frage wäre nun, für wie wahrscheinlich ihr ein Zusammenhang der PSA und der Nierenerkrankung haltet und ob solche Schübe mit solchen starken Schmerzen typisch sind für eine PSA?
Und kann man davon ausgehen, dass die Psoriasis bzw. die entzündeten Hautstellen verschwinden falls man auf MTX als Basismedikament umstellt? Habe diesbezüglich leider viele unterschiedliche Aussagen und Erfahrungsberichte gelesen.
Tut mir leid für diesen langen Text, habe schon versucht es etwas zu komprimieren :/
Trotzdem lieben Dank an alle die das durchlesen
-Paddy
und das ist dann nicht so einfach. Halsschmerzen zu behandeln ist ,glaub ich,einfacher
. Dieser eine Wert ist auf 38 gestiegen,sie bekommt nun Sulfazalazin und Tramal gegen die Schmerzen. 