PsA Wirbelsäulenbeteiligung

Schönes Thema!
Habe PSA mit Gelenkbeteiligung. Bei mir mehr Ausprägung in den Gelenken als auf der Haut.
Seit 2018 bekannte defekte Bandscheibe zwischen LWK 3 und 4. Aussage Rheumi "Rücken hat jeder". Jetzt am 12.05. mit starken HÜFTSCHMERZEN zum Orthopäden. Röntgen und Auswertung. 5 Tage später schon im Krankenhaus. MRT. Ergebnis Spondylodiszitis! Bandscheibe quasi weggefressen kurz davor das die Wirbelkörper mit angegriffen werden. Wegen der sofort eingeleiteten Antibiose keine Bakterien nachweisbar (werden aber nicht ausgeschloßen). Nach einer Woche Bandscheibe raus, Wirbel versteift. Insgesamt 24 Tage Krankenhaus. Antibiose für die nächsten 3 Monate. Rheumamedis wegen Wechselwirkung abgesetzt.
Unter Antibiotika KEINE Gelenkschmerzen mehr! Dafür Zunahme der Hautprobleme und Darmprobleme.
Im KKH sagte man mir "Läuse und Flöhe". Der Rheumi ist sich noch nicht sicher ob er mir die Wirbelsäule mit anrechnen will.
 
@Max1974

Deinen Beitrag finde ich sehr interessant. Bei mir wurde eine Bandscheibenauflösung festgestellt. Sie ist komplett weg. Jetzt reibt Wirbel auf Wirbel. Und keiner traut sich hin von meinen Ärzten da was zu machen. Ich wurde immer wieder gefragt ob ich einen Unfall hatte. Hatte ich nicht.


Wie wurde Deine Spondyloszititis festgestellt?

Hast Du jetzt noch Beschwerden?

Ganz liebe Grüße von

Mizi
 
@Max1974

Deinen Beitrag finde ich sehr interessant. Bei mir wurde eine Bandscheibenauflösung festgestellt. Sie ist komplett weg. Jetzt reibt Wirbel auf Wirbel. Und keiner traut sich hin von meinen Ärzten da was zu machen. Ich wurde immer wieder gefragt ob ich einen Unfall hatte. Hatte ich nicht.


Wie wurde Deine Spondyloszititis festgestellt?

Hast Du jetzt noch Beschwerden?

Ganz liebe Grüße von

Mizi
Morgen Mizi
Die Wirbelsäulenchirurgen gingen nach dem MRT davon aus. Das MRT war mit Kontrastmittel gemacht und stellt so Entzündungen dar. Bei mir war es kurz vor knapp und die Wirbelkörper LWK3 und 4 währen angegriffen gewesen.
Dann den ganzen Müll raus, Fremdknochen (gibt heute schon Spenderknochen) rein und versteift mit Schrauben und Stäben. Die OP ist jetzt 1 Monat her. Ob und wie das hilft weiß man erst nach 5 Monaten. Bis dahin nur 5kg, nicht über 90° beugen, keine Körperverdrehung usw. Das Leben ändert sich def.
Was mir jetzt z.B. hilft ist ein elektrischer Lattenrost im Bett.
Gehe mit deinen Problemen in ein Wirbelsäulenzentrum. Es gibt immer eine Lösung.
 
Die Wirbelsäulenchirurgen gingen nach dem MRT davon aus. Das MRT war mit Kontrastmittel gemacht und stellt so Entzündungen dar. Bei mir war es kurz vor knapp und die Wirbelkörper LWK3 und 4 währen angegriffen gewesen.
Dann den ganzen Müll raus, Fremdknochen (gibt heute schon Spenderknochen) rein und versteift mit Schrauben und Stäben. Die OP ist jetzt 1 Monat her. Ob und wie das hilft weiß man erst nach 5 Monaten. Bis dahin nur 5kg, nicht über 90° beugen, keine Körperverdrehung usw. Das Leben ändert sich def.
Was mir jetzt z.B. hilft ist ein elektrischer Lattenrost im Bett.
Gehe mit deinen Problemen in ein Wirbelsäulenzentrum. Es gibt immer eine Lösung.
Krass.
Das war bestimmt heftig für dich.
Wie geht es dir damit jetzt?



Bei mir wurde eine Bandscheibenauflösung festgestellt. Sie ist komplett weg. Jetzt reibt Wirbel auf Wirbel. Und keiner traut sich hin von meinen Ärzten da was zu machen. Ich wurde immer wieder gefragt ob ich einen Unfall hatte. Hatte ich nicht.
Ne, wah?
Is nicht dein Ernst?
Ärzte wissen nicht weiter? Wat soll das denn.....?
Was machst du nun?
 
@Money Penny

Ich mache viel Muskelaufbau und Dehnung für meinen Rücken. Seit dem die Bandscheibe platt ist, sind die Schmerzen nicht mehr so intensiv wie vorher.
Bestimmte Bewegungen muss ich meiden. Vorallem schnelle Drehbewegungen.

Seit meiner Lungenembolie ist es halt schwierig mit OPs bei mir.

Ganz liebe Grüße von

Mizi
 
Platte Bandscheiben … kenne ich, bei der Lendenwirbelsäule berühren sich die Dornfortsätze, sehr unangenehm, bei der Hüftoperation, holte der Anästhesist den Ultraschall um zu gucken wo er reinkommt. Setzte dann so hoch an, weil es nicht anders ging, dass ich das Gefühl hatte ein LKW steht auf meiner Brust.
 
Krass.
Das war bestimmt heftig für dich.
Wie geht es dir damit jetzt?

Hi Money Penny,
krass war eigentlich nur die Entscheidung. OP ja oder nein. Ich lag ja erstmal im KKH und bekam Antibiose und Schemrzmittel. Damit waren die Hüftschmerzen (kannte ich sonst nur für 3 Tage) erstmal weg. MRT. Der junge Facharzt ging mit mir mein MRT durch. Optisch, Wirbel für Wirbel am Monitor. Da sieht man dann sehr gut die Fehlstellen. Als Dauerkranker weiß man auch wo man hinschauen muss. "Sie können die OP natürlich auch ablehnen. Bedenken Sie aber eine mögliche Querschnittslähmung im schlimmsten Fall oder starke Schmerzen über Wochen. Länger als 8 Wochen gebe ich Ihrem Rücken nicht mehr."
Das war ehrlich und im MRT auch so zu sehen.

Wie geht es mir? Es wird. Man muss sich neu organisieren weil die nächsten 5 Monate mit maximalen Einschränkungen gehandelt werden muss. 5kg, Nicht überbeugen, nicht verdrehen uvm. Fremdkörpergefühl ist ein Thema. Wird aber, lässt nach. Postoperativ ist für 11 Tage Mist gewesen. Nur auf der Seite liegen um die Wundheilung am Rücken nicht zu beeinträchtigen. Hat aber geholfen.

Sehr wichtig ist das persönliche Umfeld. Meine Umgebung kennt den Müll mit dem Rheuma ja schon. Mir wird von allen Seiten volle Unterstützung (z.B. im Garten) angeboten. Meine ehemalige Verlobte geht ja auch noch Arbeiten. Das klappt auch mit der Unterstüzung. Natürlich muss man Termine besprechen. Man muss die Hilfe auch annehmen wollen und anmelden! Im Gegenzug suche ich dann z.B. am PC für den Nachbarn nach Lösungen (bester Preis). Klappt Bestens.

Was wir, meine Frau und ich, feststellen mussten: Ich kann immer noch nicht kochen und meine Frau musste sich mit allen technischen Sachen in Haus und Hof vertraut machen. Heizungstechnik, Wasserfetsspiele im Garten, Regenwasser sammlen alles Neuland. Gewächshäuser, Rasenmäher starten, Mähroboter via App. Fremdwörter.
 
Hallo Max1974 wie geht es dir heute?
Berichte doch mal drüber.
Hallo Money,
ja wie gehts? Als erstes merkt man mal, dass da was im Rücken ist. Kälte ist Mist, Wetterwechsel werden angekündigt. Bewegungseinschränkungen. Der Rheumi hat mir MTX und Xeljanz gestrichen. Durch die Antibiotika oder das Novalgin hatte es mir die Leberwerte total versaut. Jetzt gibt es nur noch Cosentyx. Das geht eigentlich ganz gut.
Jetzt folgt eine REHA in einer Rheumatischen Fachklinik mit Orthopädieabteilung. Die Rentenversicherung ist immer noch der Meinung ich könnte mehr als 6 Stunden arbeiten. Klage dagegen seit Anfang 2019!!!
 
Übrigens, ich habe jetzt erst den ganzen Brief vom 25 Juni 22 gelesen.
Er wurde mir nicht richtig angezeigt.
Entschuldige meine Nichtantwort.
Und ich dachte...
Schwamm drüber, is halt passiert.
 
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