Hallo,
bitte Euch mal um Eure Einschätzung
!
Bin ja schon seit 2003 bei RO.
neben bislang nur Hämochromatose-Arthropathie sieht mein Rheumatologe bei mir nun eine beginnende Psoriasisarthropathie und ich soll mit Spritzen MTX 10 mg wöchentlich anfangen. Nun sitze ich vor dem Rezept, habe mir Bedenkzeit ausbedungen, weil ich mir noch nicht sicher bin, ob ich das wirklich nehmen soll.
Auf seinem Zettel zum MTX steht nur eine Verdachtsdiagnose PSA, nicht eine gesichterte Diagnose.
Er sagt, man kann im einzelnen bei mir nicht genau auseinanderhalten, was an Gelenkmuckereien von der Hämo kommt und was durch ne PSA. Gelenkszintigraphie wurde daher nicht gemacht. Jedoch die Achillesfersenprobs, Bursitis u.ä. sieht er als PSA und auch meine Abgeschlagenheit. Die Psoriasis habe ich seit ca 4 Jahren und anfänglich war der Nagel vom großen Zeh betroffen, damals wußte ich aber noch nicht, was das ist
und es verschwand wieder.
Leute mit Nagelpsoriasis bekommen recht häufig eine PSA. HLA B 27 ist negativ, und kein Hinweis auf Rheuma im Blut.
Seit einiger Zeit kommen ständig neue Herde und ich habe häufig Nasennebenhöhlenentzündungen, dann kommt die kleinfleckige Pso-Form dazu und verschwindet nach den Antibiotika.
Ich habe momentan kaum Probleme mit den Gelenken, sind kleinere Muckereien, leicht geschwollene Achillessehne. Das für mich größte Problem Daumen sieht er nicht im Zusammenhang mit PSA sondern mit Hämo.
Ich habe einen sehr guten Eindruck von meinem Rheumatologen, er steht hier auch in der Liste der empfehlenswerten Rheumatologen und er hatte vor einem halben Jahr schon den Verdacht, ich glaube nicht, daß er leichtfertig MTX wie Bonbons verschreibt. Auch mein Hausarzt vertraut ihm und auch mein Hausdoc meint, ich soll MTX ausprobieren. Der R. möchte mit 10 mg MTX anfangen, wenn nach zwei Monaten keine nennenswerte Wirkung, dann erhöhen auf 15 mg.
Pro MTX
-Verhinderung von größeren Problemen/Schüben mit PSA da frühzeitig Basismedi
-evtl besseres Allgemeingefühl, nicht mehr so abgeschlagen sein
- Ruhe in den Achillessehnen und Ende des allmorgendlichen Entenwatschelgangs
-MTX wirkt auch gegen die Ausbreitung der Psoriasis
-Vertrauen zu meinen Ärzten
Contra MTX
-keine gesicherte Diagnose, bzw läßt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sichern. Ich komme zur Zeit gut ohne Schmerzmedis aus
-wöchentlicher Gang zum Doc (kann noch nicht selbst spritzen- Hasenfuß), Angst vor Nebenwirkungen (Übelkeit Leberwerte)
wie fit bin ich nach einer Spritze am MTX-.Tag, habe körperlich sehr anstrengenden Beruf.
-Risiko, daß durch Immunsuppression Nasennebenhöhlenentzündungen noch lästiger werden (sagte der Rheumatologe), wobei die HNO-Ärztin keine Einwände gegen MTX bei mir sieht sondern das MTX befürwortet.
mein aktueller Stand der Überlegungen: Wenn die Vorteile, das MTX zum jetzigen Zeitpunkt zu nehmen überwiegen und ich keine dauerhaften Nebenwirkungen zu erwarten habe, dann lasse ich mir das Zeugs pieksen. Absetzen könnte ich es dann immer noch...
uff sorry für den langen Text
. Wie seht Ihr das?
Natürlich muß ich die Entscheidung selbst fällen, aber ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Einschätzung geben könntet. Ist z.B. unter Euch auch jemand mit 10 mg MTX und geringer Symptomatik oder nicht vollständig gesicherter Diagnose?
Kann mir irgendwie noch nicht so recht vorstellen, daß ich PSA haben soll, aber ich hätte mir auch nie träumen lassen, Schuppenflechte zu bekommen....Sag niemals nie sach ich immer
Liebe Grüße und vielen Dank und noch einen schönen Sonntag
wünscht
Inga
bitte Euch mal um Eure Einschätzung
Bin ja schon seit 2003 bei RO.
neben bislang nur Hämochromatose-Arthropathie sieht mein Rheumatologe bei mir nun eine beginnende Psoriasisarthropathie und ich soll mit Spritzen MTX 10 mg wöchentlich anfangen. Nun sitze ich vor dem Rezept, habe mir Bedenkzeit ausbedungen, weil ich mir noch nicht sicher bin, ob ich das wirklich nehmen soll.
Auf seinem Zettel zum MTX steht nur eine Verdachtsdiagnose PSA, nicht eine gesichterte Diagnose.Er sagt, man kann im einzelnen bei mir nicht genau auseinanderhalten, was an Gelenkmuckereien von der Hämo kommt und was durch ne PSA. Gelenkszintigraphie wurde daher nicht gemacht. Jedoch die Achillesfersenprobs, Bursitis u.ä. sieht er als PSA und auch meine Abgeschlagenheit. Die Psoriasis habe ich seit ca 4 Jahren und anfänglich war der Nagel vom großen Zeh betroffen, damals wußte ich aber noch nicht, was das ist
und es verschwand wieder.Leute mit Nagelpsoriasis bekommen recht häufig eine PSA. HLA B 27 ist negativ, und kein Hinweis auf Rheuma im Blut.
Seit einiger Zeit kommen ständig neue Herde und ich habe häufig Nasennebenhöhlenentzündungen, dann kommt die kleinfleckige Pso-Form dazu und verschwindet nach den Antibiotika.
Ich habe momentan kaum Probleme mit den Gelenken, sind kleinere Muckereien, leicht geschwollene Achillessehne. Das für mich größte Problem Daumen sieht er nicht im Zusammenhang mit PSA sondern mit Hämo.
Ich habe einen sehr guten Eindruck von meinem Rheumatologen, er steht hier auch in der Liste der empfehlenswerten Rheumatologen und er hatte vor einem halben Jahr schon den Verdacht, ich glaube nicht, daß er leichtfertig MTX wie Bonbons verschreibt. Auch mein Hausarzt vertraut ihm und auch mein Hausdoc meint, ich soll MTX ausprobieren. Der R. möchte mit 10 mg MTX anfangen, wenn nach zwei Monaten keine nennenswerte Wirkung, dann erhöhen auf 15 mg.
Pro MTX
-Verhinderung von größeren Problemen/Schüben mit PSA da frühzeitig Basismedi
-evtl besseres Allgemeingefühl, nicht mehr so abgeschlagen sein
- Ruhe in den Achillessehnen und Ende des allmorgendlichen Entenwatschelgangs
-MTX wirkt auch gegen die Ausbreitung der Psoriasis
-Vertrauen zu meinen Ärzten
Contra MTX
-keine gesicherte Diagnose, bzw läßt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sichern. Ich komme zur Zeit gut ohne Schmerzmedis aus
-wöchentlicher Gang zum Doc (kann noch nicht selbst spritzen- Hasenfuß), Angst vor Nebenwirkungen (Übelkeit Leberwerte)
wie fit bin ich nach einer Spritze am MTX-.Tag, habe körperlich sehr anstrengenden Beruf.
-Risiko, daß durch Immunsuppression Nasennebenhöhlenentzündungen noch lästiger werden (sagte der Rheumatologe), wobei die HNO-Ärztin keine Einwände gegen MTX bei mir sieht sondern das MTX befürwortet.
mein aktueller Stand der Überlegungen: Wenn die Vorteile, das MTX zum jetzigen Zeitpunkt zu nehmen überwiegen und ich keine dauerhaften Nebenwirkungen zu erwarten habe, dann lasse ich mir das Zeugs pieksen. Absetzen könnte ich es dann immer noch...
uff sorry für den langen Text
Natürlich muß ich die Entscheidung selbst fällen, aber ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Einschätzung geben könntet. Ist z.B. unter Euch auch jemand mit 10 mg MTX und geringer Symptomatik oder nicht vollständig gesicherter Diagnose?
Kann mir irgendwie noch nicht so recht vorstellen, daß ich PSA haben soll, aber ich hätte mir auch nie träumen lassen, Schuppenflechte zu bekommen....Sag niemals nie sach ich immer
Liebe Grüße und vielen Dank und noch einen schönen Sonntag
Inga
