Abendstern22
Neues Mitglied
Guten Abend,
ich habe mich erst seit gestern hier registriert und bin letzten endes sehr froh darüber, dass ich es doch getan habe. Zuerst hatte ich panische Angst davor, mich vor den Erfahrungsberichten meiner Leidensgenossen noch mehr runterziehen zu lassen, denn wer will noch trauriger sein als vorher?
Doch jetzt eine kurze Auskunft zu meiner Person: Ich bin 22 Jahre jung und arbeite fast 40 Stunden pro Woche in meinem Traumberuf (hauptsächlich stehende Tätigkeit).
Mit 16 Jahren hatte ich den 1. Schub: Meine Beine wurden aufeinmal ganz fürchterlich hart, ich konnte vor Schmerzen kaum stehen und sitzen, nur weinen und schreien, es fühlte sich wie eine Art Lähmung an. Damals befand sich mein Hausarzt leider im Urlaub, sein Vertretungsarzt überweiste mich an eine chirurgische Praxis. Dieser wickelte meine Beine in Algenverbänden ein und gab mir Voltaren Tbl. Zudem wollte er mir ohne örtliche Betäubung ein Stück Muskel entnehmen, lehnte jedoch ab, da ich höllische Angst vor den Schmerzen hatte. Blut wurde zudem nicht abgenommen. Seit dem Tag war mein ganzer Körper noch schlapper als vorher, ich war nur noch müde und erschöpft, völlig kraftlos. Seitdem fielen mir jedes Jahr unendlich viele Haare aus, ich bekam nächtlich Wadenkrämpfe, meine Gelenke wurden irgendwie steif. Zudem hatte ich Schluckbeschwerden, nächtliche Atemnot, Herzrasen. Im Blutbild war laut Ärzten keine auffälligen Werte lesbar. Alle 2 Wochen stand ich vor der Tür meines Hausarztes, mit all den dort oben genannten Beschwerden, irgendwann sagte er zu mir, dass ich ein psychosomatisches Problem hätte. Am Ende glaubte ich ihm sogar, suchte mir eine Psychologin, da ich dachte, es würde an meinem Arbeitsstress liegen. Ich fing an mehr Sport zu treiben, doch hatte ich gar keine Kondition und Kraft in meinem Körper. Im März diesen Jahres hatte ich wieder nächtliche Krämpfe in meinen Waden, jedoch blieben die tagsüber hart. Dann war da wieder dieses Lähmungsgefühl, ich fing wieder an vor Schmerzen zu schreien und heulen. Mein Hausarzt befand sich unglücklicherweise wieder im Urlaub, so dass mich ein anderer Vertretungsarzt gleich ins Krankenhaus schickte. Er vermutete eine Venenthrombose. Da sich das nicht bestätigte, wurde mir Blut abgenommen. Erschreckend: Ich hatte einen CK- Wert von 29.000!
Ich war insgesamt 10 Tage im Krankenhaus, bekam Clexane, 60mg Prednisolon und Infusion. Danach bekam ich vom Rheumatologen MTX 15mg FSP, 1x wöchentlich verschrieben. Ich spritze es mir jetzt seit fast 6 Wochen, doch eine Verbesserung spüre ich nicht. Um so schlimmer: Meine Haare fallen noch doller aus, als jemals zuvor!400 Haare am Tag sind mittlerweile Standard! Der Hautarzt hat mir eine Dexamethason- Lösung für die Kopfhaut verschrieben, jedoch wird es nicht besser, sondern eher schlimmer. Nervlich bin ich bald am Ende. Stopfe mich jetzt auf eigene Verantwortung mit Folsäure und B- Vitaminen voll. 6 Jahre habe ich also verloren, genauso wie Muskelmasse und Haare! Immer hieß es: alles psychosomatisch bei Ihnen. Langsam bin ich mit meinem Latein am Ende, wie sieht es bei euch denn aus?
Würde mich über eine Nachricht sehr freuen, vielleicht kann man sich gegenseitig helfen und mehr Mut machen.
Vielen Dank im Voraus,
lieben Gruß.
ich habe mich erst seit gestern hier registriert und bin letzten endes sehr froh darüber, dass ich es doch getan habe. Zuerst hatte ich panische Angst davor, mich vor den Erfahrungsberichten meiner Leidensgenossen noch mehr runterziehen zu lassen, denn wer will noch trauriger sein als vorher?
Doch jetzt eine kurze Auskunft zu meiner Person: Ich bin 22 Jahre jung und arbeite fast 40 Stunden pro Woche in meinem Traumberuf (hauptsächlich stehende Tätigkeit).
Mit 16 Jahren hatte ich den 1. Schub: Meine Beine wurden aufeinmal ganz fürchterlich hart, ich konnte vor Schmerzen kaum stehen und sitzen, nur weinen und schreien, es fühlte sich wie eine Art Lähmung an. Damals befand sich mein Hausarzt leider im Urlaub, sein Vertretungsarzt überweiste mich an eine chirurgische Praxis. Dieser wickelte meine Beine in Algenverbänden ein und gab mir Voltaren Tbl. Zudem wollte er mir ohne örtliche Betäubung ein Stück Muskel entnehmen, lehnte jedoch ab, da ich höllische Angst vor den Schmerzen hatte. Blut wurde zudem nicht abgenommen. Seit dem Tag war mein ganzer Körper noch schlapper als vorher, ich war nur noch müde und erschöpft, völlig kraftlos. Seitdem fielen mir jedes Jahr unendlich viele Haare aus, ich bekam nächtlich Wadenkrämpfe, meine Gelenke wurden irgendwie steif. Zudem hatte ich Schluckbeschwerden, nächtliche Atemnot, Herzrasen. Im Blutbild war laut Ärzten keine auffälligen Werte lesbar. Alle 2 Wochen stand ich vor der Tür meines Hausarztes, mit all den dort oben genannten Beschwerden, irgendwann sagte er zu mir, dass ich ein psychosomatisches Problem hätte. Am Ende glaubte ich ihm sogar, suchte mir eine Psychologin, da ich dachte, es würde an meinem Arbeitsstress liegen. Ich fing an mehr Sport zu treiben, doch hatte ich gar keine Kondition und Kraft in meinem Körper. Im März diesen Jahres hatte ich wieder nächtliche Krämpfe in meinen Waden, jedoch blieben die tagsüber hart. Dann war da wieder dieses Lähmungsgefühl, ich fing wieder an vor Schmerzen zu schreien und heulen. Mein Hausarzt befand sich unglücklicherweise wieder im Urlaub, so dass mich ein anderer Vertretungsarzt gleich ins Krankenhaus schickte. Er vermutete eine Venenthrombose. Da sich das nicht bestätigte, wurde mir Blut abgenommen. Erschreckend: Ich hatte einen CK- Wert von 29.000!
Ich war insgesamt 10 Tage im Krankenhaus, bekam Clexane, 60mg Prednisolon und Infusion. Danach bekam ich vom Rheumatologen MTX 15mg FSP, 1x wöchentlich verschrieben. Ich spritze es mir jetzt seit fast 6 Wochen, doch eine Verbesserung spüre ich nicht. Um so schlimmer: Meine Haare fallen noch doller aus, als jemals zuvor!400 Haare am Tag sind mittlerweile Standard! Der Hautarzt hat mir eine Dexamethason- Lösung für die Kopfhaut verschrieben, jedoch wird es nicht besser, sondern eher schlimmer. Nervlich bin ich bald am Ende. Stopfe mich jetzt auf eigene Verantwortung mit Folsäure und B- Vitaminen voll. 6 Jahre habe ich also verloren, genauso wie Muskelmasse und Haare! Immer hieß es: alles psychosomatisch bei Ihnen. Langsam bin ich mit meinem Latein am Ende, wie sieht es bei euch denn aus?
Würde mich über eine Nachricht sehr freuen, vielleicht kann man sich gegenseitig helfen und mehr Mut machen.
Vielen Dank im Voraus,
lieben Gruß.
.. ergo lasse ich es lieber so wie es ist und es hilft mir.