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Düfte wallen - tausend frohe Stimmen
jauchzen in den Lüften um mich her;
die verjüngten trunknen Wesen schwimmen
aufgelös't in einem Wonnemeer.
Welche Klarheit, welches Licht entfließet
lebensvoll der glühenden Natur!
Festlich glänzt der Äther, und umschließet,
wie die Braut der Bräutigam, die Flur.
Leben rauscht von allen Blütenzweigen,
regt sich einsam unter Sumpf und Moor,
quillt, so hoch die öden Gipfel steigen,
emsig zwischen Fels und Sand hervor.
Welch ein zarter wunderbarer Schimmer
überstrahlt den jungen Blütenhain!
Und auf Bergen, um verfallne Trümmer,
buhlt und lächelt milder Sonnenschein.
Erst im Herbst zeigt sich die bunte Vielfalt der Natur. Wir Menschen sollten dies als Vorbild und Anreiz sehen,
auch unseren eigenen Lebensherbst farbig zu gestalten.
(W. Meurer)
"Wer nicht gelernt hat, freiwillig auf etwas zu verzichten,
wird eines Tages zum Sklaven seiner Wünsche und Gelüste,
erliegt allen möglichen Versuchungen,
wird total gesteuert durch äußere Einflüsse."
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