Hallo ihr Lieben!
Ich bin Neu hier. (Werde mich in einem anderen Thread noch ausführlich vorstellen)
Meine Tochter ist 5 Jahre alt und hat seit letztes Jahr im Juni Rheuma.
Wir sind seit September 2014 auf MTX eingestellt.
Sie verträgt es mittlerweile sehr gut. Hat gar keine Nebenwirkungen mehr. (Anfangs hatte Sie Übelkeit am nächsten Tag, war müde etc. aber seit paar Monaten gar nichts mehr. Ich muss dazu sagen, dass wir einen langen Weg hinter uns haben. Mittlerweile weiß Lea es nicht mehr, dass sie jede Woche MTX bekommt. Angefangen haben wir letztes Jahr mit MTX-Spritzen, dass ging 4 Monate gut bis sie sich geweigert hat sich spritzen zu lassen. Wir sind dann auf Tabletten umgestiegen, dass ging nur 2 Wochen gut, danach hat sie eine regelrechte Panik entwickelt, Tabletten zu schlucken... sie hat Angst zu ersticken etc. Also sind wir auf Saft umgestiegen, so das Lea das MTX in einem Becher mit etwas Apfelsaft verdünnt trinkt. Ging ein paar Wochen gut bis sie dann jedes Mal direkt danach alles wieder erbrochen hat.
So bekommt sie es mittlerweile heimlich zum Trinken und seitdem sind alle Nebenwirkungen wie weg gezaubert.)
Allerdings ist Lea durch das MTX so imungeschwächt, dass sie wirklich ständig krank ist. Über den Sommer ging es jetzt einigermaßen gut aber sobald das Wetter kälter wird, fängt sie sich einen Infekt nach dem anderen ein.
Unser Rheumatologe sagt, dass es bei Kindern normal sei, dass sie so häufig krank sind. Ich bin da allerdings anderer Meinung da ich noch einen kleinen Sohn mit 3 Jahren habe und ich aus Erfahrung sprechen kann, dass die ersten 2-3 Jahre schon sehr Infektreich sind es sich daber dann sehr gut einspielt.
Meine Tochter hat, bevor sie MTX bekommen hat, ganz selten einen Infekt gehabt.
Seit sie jedoch auf MTX eingetellt ist, ist jede zweite Woche etwas.
Und wenn sie einen Infekt hat, verläuft der sehr schlimm und dauert ewig.
Mein Sohn hingegen ist fast nie krank und wenn ist er in paar Tagen wieder fit.
Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem. Aufgrund dessen, dass Lea ständig krank ist, ist sie natürlich auch ständig vom Kindergarten zuhause. Es gibt kaum eine ganze Woche, wo sie die ganzen 5 Tage im Kindergarten ist. Also sie hat mehr Fehlzeiten als Kindergartentage.
Dadurch habe ich nun auch meine Arbeit verloren, da ich natürlich ständig in der Arbeit fehle, wenn Lea krank ist. Leider habe ich keine Oma und auch keinen Opa in der Nähe, der mir aushelfen könnte.
Ich finde keinen Job mehr, da das natürlich kein Chef mit macht, dass ich fast jede Woche fehle. :-(
Jetzt hat mich jemand angesprochen, dass ich versuchen soll, die Pflegestufe 1 zu beantragen um Pflegegeld zu bekommen.
Hat hier jemand damit Erfahrungen, ob man das durch bekommt?
Unser Kinderarzt sagt, er unterstützt uns darin, da ich ja eigentlich jede Woche mindestens ein Mal beim Arzt sitze... also ich habe einen extrem hohen Pflegeaufwand mit Lea. Unser Sohn, der 2 Jahre jünger als Lea ist, braucht bei weitem weniger Pflege.
Könnt ihr mir da weiterhelfen?
Ich danke schon mal recht herzlich im Voraus!
Liebe Grüße Nadja
Ich bin Neu hier. (Werde mich in einem anderen Thread noch ausführlich vorstellen)
Meine Tochter ist 5 Jahre alt und hat seit letztes Jahr im Juni Rheuma.
Wir sind seit September 2014 auf MTX eingestellt.
Sie verträgt es mittlerweile sehr gut. Hat gar keine Nebenwirkungen mehr. (Anfangs hatte Sie Übelkeit am nächsten Tag, war müde etc. aber seit paar Monaten gar nichts mehr. Ich muss dazu sagen, dass wir einen langen Weg hinter uns haben. Mittlerweile weiß Lea es nicht mehr, dass sie jede Woche MTX bekommt. Angefangen haben wir letztes Jahr mit MTX-Spritzen, dass ging 4 Monate gut bis sie sich geweigert hat sich spritzen zu lassen. Wir sind dann auf Tabletten umgestiegen, dass ging nur 2 Wochen gut, danach hat sie eine regelrechte Panik entwickelt, Tabletten zu schlucken... sie hat Angst zu ersticken etc. Also sind wir auf Saft umgestiegen, so das Lea das MTX in einem Becher mit etwas Apfelsaft verdünnt trinkt. Ging ein paar Wochen gut bis sie dann jedes Mal direkt danach alles wieder erbrochen hat.
So bekommt sie es mittlerweile heimlich zum Trinken und seitdem sind alle Nebenwirkungen wie weg gezaubert.)
Allerdings ist Lea durch das MTX so imungeschwächt, dass sie wirklich ständig krank ist. Über den Sommer ging es jetzt einigermaßen gut aber sobald das Wetter kälter wird, fängt sie sich einen Infekt nach dem anderen ein.
Unser Rheumatologe sagt, dass es bei Kindern normal sei, dass sie so häufig krank sind. Ich bin da allerdings anderer Meinung da ich noch einen kleinen Sohn mit 3 Jahren habe und ich aus Erfahrung sprechen kann, dass die ersten 2-3 Jahre schon sehr Infektreich sind es sich daber dann sehr gut einspielt.
Meine Tochter hat, bevor sie MTX bekommen hat, ganz selten einen Infekt gehabt.
Seit sie jedoch auf MTX eingetellt ist, ist jede zweite Woche etwas.
Und wenn sie einen Infekt hat, verläuft der sehr schlimm und dauert ewig.
Mein Sohn hingegen ist fast nie krank und wenn ist er in paar Tagen wieder fit.
Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem. Aufgrund dessen, dass Lea ständig krank ist, ist sie natürlich auch ständig vom Kindergarten zuhause. Es gibt kaum eine ganze Woche, wo sie die ganzen 5 Tage im Kindergarten ist. Also sie hat mehr Fehlzeiten als Kindergartentage.
Dadurch habe ich nun auch meine Arbeit verloren, da ich natürlich ständig in der Arbeit fehle, wenn Lea krank ist. Leider habe ich keine Oma und auch keinen Opa in der Nähe, der mir aushelfen könnte.
Ich finde keinen Job mehr, da das natürlich kein Chef mit macht, dass ich fast jede Woche fehle. :-(
Jetzt hat mich jemand angesprochen, dass ich versuchen soll, die Pflegestufe 1 zu beantragen um Pflegegeld zu bekommen.
Hat hier jemand damit Erfahrungen, ob man das durch bekommt?
Unser Kinderarzt sagt, er unterstützt uns darin, da ich ja eigentlich jede Woche mindestens ein Mal beim Arzt sitze... also ich habe einen extrem hohen Pflegeaufwand mit Lea. Unser Sohn, der 2 Jahre jünger als Lea ist, braucht bei weitem weniger Pflege.
Könnt ihr mir da weiterhelfen?
Ich danke schon mal recht herzlich im Voraus!
Liebe Grüße Nadja
Zum Glück! Denn das tut schon weh als Mami, dass alles mit an zu sehen.