Personalgespräch während AU...was kann ich schreiben?

ahellas

Neues Mitglied
Hallo, ich habe chronische Polyarthritis. Im April wurde ich an der Schulter operiert. Der eigentliche Heilungsprozess verlief gut, aber die Schmerzen (auch im Körper) wurden nicht weniger.Dazu kamen Schwindel und sogar ein kurzzeitiger Gesichtsfeldausfall. Nach monatelangen Hin-und-Her-Laufen zwischen Ärzten stellte sich vor 5 Monaten raus, dass das ganze einen psychischen Hintergrund hat. Also war ich erst 4 Wochen in einer Schmerzklinik ambulant und jetzt 3 Monate in einer psychosomatischen Tagesklinik. Dort wurde mir empfohlen Kontakt mit dem Integrationsfachdienst zu suchen. Das habe ich Donnerstag getan....und Freitag kam ein Brief vom AG mit der Einladung zu einem Personalgespräch. Zu dem genannten Termin bin ich sowieso noch in der Klinik, folglich muss ich ihn verschieben. Der IFD hat gesagt, dass ich schriftlich absagen sollte, aber mit dem Hinweis "dass man gerne in die Firma zurückkehren möchte und auch das Angebot zum Personalgespräch annehmen möchte. Nur im Moment aus gesundheitlichen Gründen so ein Gespräch nicht wahrnehmen kann. "

Nur.....wie schreibe ich das?
Das ist mein Anfang:
[FONT=Arial, sans-serif]...leiderkann ich den Termin am 25.2.2016 nicht wahr nehmen, da ich mich nochdiese Woche in einer psychosomatischen Tagesklinik befinde.
[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Aber wie den Rest? Hat jemand einen Tip für mich? Ich bin für jede Hilfe echt dankbar.
[/FONT]


Zurück an meinen Arbeitsplatz und in die Firma möchte ich auf jeden Fall, da ich schon 15 Jahre bei der Firma bin. Es sollte halt nur etwas Arbeitserleichterung z.B. Hebehilfen geben.

Einen Antrag zur "Teilhabe am Arbeitsleben" bei der gesetzlichen Rentenversicherung habe ich laut IFD auch schon gestellt.
 
Lass Dir ein Attest von der Klinik ausstellen, dass Dir derzeit aus gesundheitlichen Gründen das Gespräch nicht möglich ist. Vielleicht mit Angabe einer zeitlichen Perspektive...wann.
Deiner kurzen Absage beifügen. Das sollte ausreichen.

Alles Gute!
 
Zuletzt bearbeitet:
Absage

Sollte ich in dem schreiben erwähnen, dass ich ein Beratungsgespräch mit dem Integrationsdienst hatte ? Würde das den "guten Willen" verdeutlichen?
Wäre es gut , wenn der IFD bei dem Gespräch dabei wäre? Nur wenn der Personalleiter das erlaubt natürlich.
 
Ergänzung

...ach so....als ich 2006 meine Bandscheiben-OP hatte, hat der Personalleiter auch sich in dem Personalgespräch im Ton vergriffen. Deswegen wäre ein "Zeuge" vielleicht ratsam....
 
Das kannst Du durchaus erwähnen. Mir wurde angeboten, beim Personalgespräch die Schwerbehindertenvertretung oder den Personalrat hinzuzuzuladen. Da gibt es auch entsprechende Vorgaben, je nach Inhalt des Gespräches. IFD beim Gespräch, da habe ich meine Zweifel...
 
Ifd

Hallo, danke für deine Hilfe.
Was spricht den gegen den IFD?
Als ich letztes Jahr die Gleichstellung bei der Agentur für Arbeit beantragen wollte, musste der Betriebsrat ein Formular gemeinsam mit mir ausfüllen. Am Anfang des Gespräches hat er mir klar gesagt " das kriegst du sowieso nicht"....und nach kurzer Zeit kam die Bestätigung der Agentur für Arbeit. Also....es ist auch nicht immer förderlich hausinterne Gremien einzuschalten.

Weiteres Problem ist, dass ich nicht weiß, ob wir eine Schwerbehindertenvertretung haben und vor allem wer das ist.
 
Mit der Schwerbehindertenvertretung solltest Du Dich erkundigen. In einer größeren Firma gehe ich vom Vorhandensein aus. Gibt da enge gesetzliche Regelungen, bei einer nur geringen Anzahl schwerbehinderter Beschäftigter.
Da ich selber aus dem öffentlichen Dienst komme, läuft es da etwas anders. Deshalb, IFD ist nur meine Vermutung, dass der Arbeitgeber ablehnt. Aber das müsste der IFD auch wissen, was da möglich ist.
Ein Rechtsbeistand z.B. ist immer ein Problem.
Deine PN habe ich beantwortet...

Lieben Gruß!
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr geehrter Herr Meier-Piepenbrink,
vielen Dank für Ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch.
Leider kann ich den Termin am _______ nicht wahrnehmen, da ich weiterhin arbeitsunfähig erkrankt bin.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit geben, über meine Wiedereingliederung zu sprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Mathilde Muster


fettich - Ende
Es geht den Personalchef einen feuchten Kehricht an, ob Du im Gipsbett liegst oder in einer Tagesklinik bist.
Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Firma Dich überhaupt zum Gespräch laden DARF, wenn Du AU geschrieben bist, da suche ich noch mal.
Und ich meine auch, dass Du Anspruch darauf hast, eine Vertrauensperson zum Gespräch mitzubringen.

PS: Meine Suche im Internet bestätigt mir meine Meinung, dass Du bei AU nicht zum Personalgespräch gehen musst. Ist aber keine rechtssichere Auskunft - wenns kritisch wird, solltest Du Dich juristisch / bei der Gewerkschaft beraten lassen.
Mein AG bietet es immer an, eine Vertrauensperson mitzubringen - ob Du einen Anspruch hast, konnte ich nicht finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke auch, dass es den AG nichts angeht, warum du krank bist. Ich selber bin damals zum Gespräch mit dem IFD gewesen. Der hatte es gleich angeboten und mir sehr geholfen. Versuch es.
 
Personalgespräch....

@hallo ahellas,

jetzt meldet sich ma dat sauri dazu ;-)...ich schreib mal in dein text und nacher drunter weiter,
damit ich nix vergesse.

Personalgespräch während AU...was kann ich schreiben?
also dieses offenbar vermeintlich genannte"personalgespräch"ist etwas, wozu deine firma
verpflichtet ist und heisst eigentlich"krankenrückkehrgespräch" und muss bei längerer krankheit
mit dem kollegen geführt werden. die fa. muss dir ort und termin und inhalt des gespräches
mitteilen. es darf aber keine arbeitsrechtlichen konsequenzen enthalten!
macht der AG das doch. kannst du dieses gespräch genau aus diesem grund abbrechen!
dann mache dir eine notiz und die schickst du an den !AG", die "KK" und ggf."Jobcenter".

Bsp." sie sind schon solange au, dann arbeiten sie nachher im "keller" und ein anderer kollege
bleibt auf ihrem platz mit ihnen können wir ja nicht planen.-und so geht es ohnehin nicht!
(natürlich etwas übertrieben, aber das kann passieren, dass die fa. eine versetzung androht,
die sogar finanzielle konsequnzen haben könnte.)
das gibt es noch nicht so lange und ist im SGB geregelt und hat mehrere gründe.
1. ist der "AG" dazu verpflichtet ein solches bei längerer krankheit zu führen.
2. geht es darum, dass der "AG" wissen möchte mit was er bei dir rechnen muss.
aber, zu einer solchen aussage kann sich normal nur der beh.arzt äussern.
du kannst vorerst dazu nichts sagen. das musst du während der au auch nicht.
3.und du möchtest ja auch wissen wie es mit dir in der fa weitergeht, wenn du wieder da bist

steht ev.noch eine reha an? eventuell noch eine op? wie ist der heilungsverlaut etc.pp.
du kannst nicht hellsehen. also hällst du dich erst einmal bedeckt.
du musst den "AG" keine detallierten diagnosen mitteilen, auch keine prognosen, keine
verläufe, schon gar nicht ob da etwas psych.mit im zus.hang steht. du bist "au"-Punkt.

dass du den Intergrationsfachdienst IFD sozusagen "angerufen" hast, ist erstmal ok und
der sollte bei dem krankenrückkehrgespräch auch mit dabei sein. genauso wie eine
person deines vertrauens. das ist rechtlich zulässig.
aber Hinweis: niemals jemand aus der geschäftsführung oder aus der leitungsebene!
sie kommen in gewissenskonflikte.
bitte wenn denn: ev.den schwerbehindertenvertreter aus dem Betriebsrat(BR); oder den
schwerbehindertenbeauftragten,falls kein BR vorhanden ist. oder jemand aus der
gewerkschaft oder ein dir vertrauter kollege, der aber unbedingt zu dir stehen muss!
das kann auch ein rechtsanwalt sein. oder auch jemand aus de, LaGeSoz., oder VdK.....
völlig egal. die fa darf es nicht ablehnen und dazu hast du ein recht.

Hallo, ich habe chronische Polyarthritis. Im April wurde ich an der Schulter operiert. Der eigentliche Heilungsprozess verlief gut,
aber die Schmerzen (auch im Körper) wurden nicht weniger.Dazu kamen Schwindel und sogar ein kurzzeitiger Gesichtsfeldausfall.
Nach monatelangen Hin-und-Her-Laufen zwischen Ärzten stellte sich vor 5 Monaten raus, dass das ganze einen psychischen
Hintergrund hat.
dass hat deiner fa nicht zu interessieren!!!! du bist au. keine weiteren auskunfte.


Also war ich erst 4 Wochen in einer Schmerzklinik ambulant und jetzt 3 Monate in einer psychosomatischen Tagesklinik.
Dort wurde mir empfohlen Kontakt mit dem Integrationsfachdienst zu suchen. Das habe ich Donnerstag getan....und Freitag kam
ein Brief vom AG mit der Einladung zu einem Personalgespräch. Zu dem genannten Termin bin ich sowieso noch in der Klinik,
hier teilst du dem AG mit, dass du gern an ein s.g. krankenrückkehrgespräch teilnehmen
möchtest, aber aufgrund eines stationären aufenthaltes ist dies derzeit das nicht möglich.
sobald du entlassen wirst meldest du dich beim AG und machst terminvorschläge. da du noch
"au" bist, muss der "AG" damit sich zufrieden geben. es geht ja nicht anders. aus einer
stationären behandlung kannst du nicht zur arbeit gehen...egal wozu.
aber dieses gespräch darfst du vom grundsatz her nicht ablehnen.


folglich muss ich ihn verschieben. Der IFD hat gesagt, dass ich schriftlich absagen sollte, aber mit dem Hinweis
"dass man gerne in die Firma zurückkehren möchte und auch das Angebot zum Personalgespräch annehmen möchte.
Nur im Moment aus gesundheitlichen Gründen so ein Gespräch nicht wahrnehmen kann. "
korrekt....so kann man es schreiben. ich würde aber eher verkürzen und du musst auch nicht
schreiben wo du weswegen behandelt wirst! dass muss der "AG" nicht wissen und darf es auch
nicht erfragen. nur wenn du eine freigabe deiner krankendaten gegenüber einer anfrage, z.bsp.
für ein gutachten der DRV oder des LaGeSoz, zustimmst, dann ja. aber dazu gibt es derzeit
kein grund.

Nur.....wie schreibe ich das?
Das ist mein Anfang:
...leiderkann ich den Termin am 25.2.2016 nicht wahr nehmen, da ich mich nochdiese Woche in einer psychosomatischen Tagesklinik befinde.
Aber wie den Rest? Hat jemand einen Tip für mich? Ich bin für jede Hilfe echt dankbar.
Sehr geehrte/r Frau /Herrr
da ich mich derzeit noch in einer stationären Massnahme befinde kann ich an den von ihn
genannten Termin am... um...in ...nicht teilnehmen. Ein Entlassungstermin steht noch nicht fest.
Sobald ich aus der stationären Behandlung entlassen
werde, teile ich Ihnen diesen Termin mit.
Ich möchte darum bitten, damit ich meine weiteren Behandlungstermine ungehindert wahrnehmen
kann, dass diesenrTermin darauf abgestimmt wird.

Gern möchte ich mich auf diesen Termin vorbereiten. Von daher teilen Sie mir bitte den Grund
und die Dauer des Gespräches mit.
Ich möchte gern, dass zu diesem Gespräch Herr oder Frau XY als meine Vertrauensperson
an
wesend sein wird. Da ich schwerbehindert bin, wird ein MA des IFD, Herr/Frau XYZ mit
an
wesend sein.
Vielen Dank für Ihre Information und ich verbleibe mit
(....Gruß Kuß und Schluß.....====sagt man bei uns so ;-) )
freundlichen Grüßen

Frau/Herr ......


Zurück an meinen Arbeitsplatz und in die Firma möchte ich auf jeden Fall, da ich schon 15 Jahre bei der Firma bin.
Es sollte halt nur etwas Arbeitserleichterung z.B. Hebehilfen geben.
das kannst du, in dem u.a. auch ein antrag auf "Rehabilitation" dass ist nicht nur eine stationäre reha!)
bzw"Teilhabe am Arbeitsleben" bei der DRV stellst. das kann ggf. gleich über den MA des IFD
erfolgen, der dafür beim arbeitsamt/jobcenter zuständig ist. ggf. kann man eine komplette a
rbeitsplatzumgestaltung erhalten. ev. kann die fa.sogar ein fin.ausgleich erhalten, weil du deine
arbeit in einem best.zeitraum nicht schaffst und ein anderer kollege das erarbeiten muss.
schitt egal. wichtig dass es dir besser geht.


Einen Antrag zur "Teilhabe am Arbeitsleben" bei der gesetzlichen Rentenversicherung habe ich laut IFD auch schon gestellt.

und wenn du noch mehr wissen willst, her damit.auch per PN wenn es zu "privat"wird.

liebe grüße , sauri.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde mit Absenden einer Bescheinigung der Klinik, den Antrag auf Gleichstellung absenden.

Nachdem ich den Gleichstellungsantrag abgesandt hatte veränderte sich der Ton der Gespräche.

Mittlerweile habe ich einen Schwerbehindertenausweis, der mehr als einen GDB von 50 ausweist
und brauche zu solchen Gesprächen nicht mehr.
Bevor ich die Gleichstellung durch hatte, wurde ich mindestens 4 mal zu so einem Gespräch
gebeten.
Die Einladung zu so einem Gespräch bzw. das Gespräch
mit dem Arbeitgeber an sich, ist einer der Argumente für die Gleichstellung.

Liebe Grüße Fussel
 
Personalgespräch....

@lie,be plüschfüssel,

oh, da kann ich aber was andseres berichten....
mach ich aber nicht öffentlich . der feind liest mit :o.

aber,es darf während der krankschrift kein
personalgespräch geführt werden.

hier geht es um ein s..krakenrückkehrgespräch
im rahmen des betriebliches managment.
da sind alle Ma eingeschlossen und gerade bei den
Schwerbehinderten muss der NR und der SBV,
sofern voranden,mit einzuladen und zu informieren.
das gibt es noch nicht solange 7nd dazu sind die
fa.nach längerer krankschrift sogar gesetzlich verpflichtet.
dabei dürfen sie keine arbeitsrechtlichen dinge
bespeechen.
bsp. wie geht es ihnen? geht es wieder besser .
wir weden uns freuen wenn sie recht bald genesen.usw......allg.geplänkel ist erlaubt.
aber nicht: ''was haben sie denn?wieso sind die solange au?
also werden wir sie kündigen...
oder wenn sie je wieder kommen müssen sie eben was
ande res arbeiten....''
hier darf man sofort abbreechen!
idealerweise sollte man eine person seines vertrauens
etwa jemand aus dem Betriebsrat,Schwerbehindertenvertreter,
oder ein vertrauten Kollegen dazu bitten.
der arbeitgeber muss vorher mitteilen, was der inhalt des
gespräches sein wird.

lg sauri
 
Das Thema ist zwar schon einige Monate alt, aber.....

Mit meinem Arbeitgeberbetrieb, wo ich bis zum automatischen Ausscheiden wegen voller EM-Rente 31 Jahre beschäftigt war, da gab es solche Komplikationen nicht.

Natürlich machten sich Geschäftsleitung und Kollegen Hoffnung dass ich zurückkehren würde, aber es wurde leider nichts.
Aber mich vorher zu kündigen, auch wenn ich über 17 Monate gefehlt hatte wurde nicht gemacht, der Chef sagte mir zum Schluss das dürfen sie nicht einen langjährigen Mitarbeiter der bereits über 60 ist, wegen einer Erkrankung zu kündigen.
Und so bin ich da als Freund gegangen und wenn eine Feier da ist, werde ich sogar noch eingeladen.
 
Zurück
Oben