Erst einmal, hallo alle zusammen!
tut mir leid, daß ich hier das gleiche thema noch mal anfange, aber mir ist es so ein bedürnis darüber zu schreiben, und nach dem schreiben, hab ich gefunden, es paßt nicht als anwort.
Ich hab mich hier schon mal vorgestellt, war aber schon lange nicht mehr hier (zumindest nicht aktiv, lesen tu ich fast jeden tag), weil ich einfach noch in dieser phase stecke, in der ich jeden tag in einer anderen phase stecke.
erst gestern hab ich erfahren (habs eh schon gewußt, nur wieder verdrängt), daß ich nicht damit rechnen kann, daß meine schmerzen 100% auch trotz therapie verschwinden, auf das hab ich aber jetzt monatelang gewartet, und jetzt muß ich halt irgendwie wieder umdenken.
also nochmal kurz zu meiner person: ich bin 27 und habe seit mai 04 cp, also die diagnose hab ich seit mai, die schmerzen seit dez. ca.
im moment befinde ich mich auf mtx, cortison, bextra und humira und es geht mir soweit so gut.
diese sache mit der partnerschaft liegt mir auch schon seit einiger zeit im magen. ich bin mit meinem freund im jänner zusammengekommen, damals taten mir meine knie ein bißchen weh, aber das wars schon.
wir kennen uns schon länger, und haben uns verliebt, weil so viele dinge gemeinsam getan haben (klettern, sqash spielen, schifahren, laufen gehn, ...), tja, dann sind wir zusammengekommen und dann fing auch schon die krankheit an.
seither sind wir nie wieder zusammen klettern, squash spielen oder sonstwas gegangen. ich war ein extrem fröhlicher und unternehmungslustiger mensch, seit spätestens märz ist davon nicht viel übrig.
mein freund ist sehr lieb zu mir, aber ich komme von dem gedanken nicht los, daß er unter vorraussetzungen die beziehung eingegangen ist, die jetzt nicht mehr vorliegen.
ja natürlich kann man sagen, es kommt ja nicht darauf an, was man miteinander macht, sondern ob man sich gern hat. das stimmt schon, aber ich denke (hat man hier auch gelesen) es ist für eine lange beziehung schon schwer mit so einer krankheit umzugehen, und wir sind zusammen gekommen, und wusch....
unsere beziehung hatte nie die chance sich richtig aufbauen zu können um dann in schlechten zeiten halt zu liefern, und um ehrlich zu sein, sie liefert mir nicht den halt, den ich brauche.
einerseits, weil ich ein schlechtes gewissen habe, wenn ich ihn einfordere, andererseits, weil ich noch immer nicht weiß was ich brauche...
vor allem jetzt, da ich das gefühl habe, ich muß jetzt einmal anfangen damit klar zu kommen, daß ich mich nie wieder so bewegen kann, wie ich will.
und irgendwie glaub ich, daß er sich dessen auch nicht bewußt ist. und ich habe angst, daß er irgendwann drauf kommt, wieviel er in die beziehung investiert hat (er ist sehr geduldig, und ich bin seeeehhhr launisch), ohne daß etwas dabei rauskommt.
wieviel darf man von seinem partner verlangen?
wieviel kann man ihm selbst zugestehen?
wie sehr darf ich meine launen ausleben, ohne daß ich eines tages draufkomm, daß es gar nix mehr mit meiner krankheit zu tun hat?
danke fürs zuhören und alles andere,
lg nayla
tut mir leid, daß ich hier das gleiche thema noch mal anfange, aber mir ist es so ein bedürnis darüber zu schreiben, und nach dem schreiben, hab ich gefunden, es paßt nicht als anwort.
Ich hab mich hier schon mal vorgestellt, war aber schon lange nicht mehr hier (zumindest nicht aktiv, lesen tu ich fast jeden tag), weil ich einfach noch in dieser phase stecke, in der ich jeden tag in einer anderen phase stecke.
erst gestern hab ich erfahren (habs eh schon gewußt, nur wieder verdrängt), daß ich nicht damit rechnen kann, daß meine schmerzen 100% auch trotz therapie verschwinden, auf das hab ich aber jetzt monatelang gewartet, und jetzt muß ich halt irgendwie wieder umdenken.
also nochmal kurz zu meiner person: ich bin 27 und habe seit mai 04 cp, also die diagnose hab ich seit mai, die schmerzen seit dez. ca.
im moment befinde ich mich auf mtx, cortison, bextra und humira und es geht mir soweit so gut.
diese sache mit der partnerschaft liegt mir auch schon seit einiger zeit im magen. ich bin mit meinem freund im jänner zusammengekommen, damals taten mir meine knie ein bißchen weh, aber das wars schon.
wir kennen uns schon länger, und haben uns verliebt, weil so viele dinge gemeinsam getan haben (klettern, sqash spielen, schifahren, laufen gehn, ...), tja, dann sind wir zusammengekommen und dann fing auch schon die krankheit an.
seither sind wir nie wieder zusammen klettern, squash spielen oder sonstwas gegangen. ich war ein extrem fröhlicher und unternehmungslustiger mensch, seit spätestens märz ist davon nicht viel übrig.
mein freund ist sehr lieb zu mir, aber ich komme von dem gedanken nicht los, daß er unter vorraussetzungen die beziehung eingegangen ist, die jetzt nicht mehr vorliegen.
ja natürlich kann man sagen, es kommt ja nicht darauf an, was man miteinander macht, sondern ob man sich gern hat. das stimmt schon, aber ich denke (hat man hier auch gelesen) es ist für eine lange beziehung schon schwer mit so einer krankheit umzugehen, und wir sind zusammen gekommen, und wusch....
unsere beziehung hatte nie die chance sich richtig aufbauen zu können um dann in schlechten zeiten halt zu liefern, und um ehrlich zu sein, sie liefert mir nicht den halt, den ich brauche.
einerseits, weil ich ein schlechtes gewissen habe, wenn ich ihn einfordere, andererseits, weil ich noch immer nicht weiß was ich brauche...
vor allem jetzt, da ich das gefühl habe, ich muß jetzt einmal anfangen damit klar zu kommen, daß ich mich nie wieder so bewegen kann, wie ich will.
und irgendwie glaub ich, daß er sich dessen auch nicht bewußt ist. und ich habe angst, daß er irgendwann drauf kommt, wieviel er in die beziehung investiert hat (er ist sehr geduldig, und ich bin seeeehhhr launisch), ohne daß etwas dabei rauskommt.
wieviel darf man von seinem partner verlangen?
wieviel kann man ihm selbst zugestehen?
wie sehr darf ich meine launen ausleben, ohne daß ich eines tages draufkomm, daß es gar nix mehr mit meiner krankheit zu tun hat?
danke fürs zuhören und alles andere,
lg nayla
! Und mir hilft es einfach wahnsinnig das ich mich auf meinen Schatz verlassen kann und einfach nicht so alleine mit dem Rheuma da stehe.