anurju
anurju
Liebe Rheuma-online-User aus der Region Köln-Bonn,
habt ihr einen Tipp für eine Klinik, die mit Rheumapatienten, die immunsupprimiert sind (Tnf-Alpha-Blocker und Cortison), und mit etwas komplexeren Gelenksituationen Erfahrungen haben? Cimzia wird vorher zwar abgesetzt, aber mein Hausarzt meinte, die Infektionsgefahr wäre dann doch etwas höher als bei anderen Patienten.
Bei mir steht eine Knie-OP an - u.a. Meniskusschaden beheben, Zystenentfernung, Synovialhautwucherungen kappen, evtl. Kreuzbandersatz (will ich aber wahrscheinlich nicht, weil meine Sehnen durch die PSA so kaputt sind und man die dafür ja bräuchte) und - wenns blöd kommt - evtl. auch die Behandlung eines größeren Knorpeldefektes (mit Ersatzknorpel) sowie die Entfernung eines überdimensionierten Hoffa-Körpers. Die vorgeschädigten Sehnen sind laut Orthopädin auch ein Problem, weil z.B. die Patellarsehne nach vielen Entzündungen total degeneriert und vernarbt ist - somit hoffe ich, dass nicht wieder eine offene OP nötig wird, denn die strapaziert diese Sehne ja ziemlich...
Da ich nach der letzten Knie-OP eine Infektion mit anschließender Arthrofibrose und einem extrem harten Weg bis zu mehr Beweglichkeit hatte (und damals nahm ich noch keine Tnf-Alpha-Blocker), möchte ich diesmal zu einem wirklichen Fachmann gehen. Eigentlich war ich das damals auch - aber es kann halt bei jeder Operation zu Komplikationen kommen (und damals war längst unbemerkt das Rheuma im Spiel...).
Ich weiß, dass man im St. Josef-Stift in Sendenhorst viel Erfahrung mit uns Rheumis hat - aber ehrlich gesagt möchte ich ungern so weit weg sein... ich gebe zu, dass die Zeit nach der letzten Knie-OP für mich schon traumatischen Charakter hatte (ich bin danach wirklich 10 Monate durch die Schmerzhölle gegangen und musste mir jeden cm mühsam zurück erkämpfen) - zur Stabilisierung brauche ich deshalb auch emotional die Nähe zu meiner Familie...
(Mein Vertrauen in Operateure hat definitiv gelitten!)
Zudem bin ich wohl unter der Narkose 2x kollabiert und habe damit reichlich Hektik in der rein orthopädisch spezialisierten Klinik verursacht - es war aber mit fast 4 Stunden auch eine unerwartet lange und ebenfalls unerwartet offene Knie-OP (weil die Gelenkverhältnisse so eng waren). Im Idealfall bräuchte ich also eigentlich eine Klinik, in der zur Not auch internistische/kardiologische Hilfe verfügbar wäre (ich hab einen kleine Herzfehler, der manchmal zu Kreislaufeskalationen führt - war auch vor der letzten OP bekannt, aber dann doch nicht so leicht zu kontrollieren, wie der Anästhesist vorher dachte...).
Also: wer eine Idee hat - nur zu ;-)
Herzliche Grüße und kommt gut durch die Tage.
Anurju
habt ihr einen Tipp für eine Klinik, die mit Rheumapatienten, die immunsupprimiert sind (Tnf-Alpha-Blocker und Cortison), und mit etwas komplexeren Gelenksituationen Erfahrungen haben? Cimzia wird vorher zwar abgesetzt, aber mein Hausarzt meinte, die Infektionsgefahr wäre dann doch etwas höher als bei anderen Patienten.
Bei mir steht eine Knie-OP an - u.a. Meniskusschaden beheben, Zystenentfernung, Synovialhautwucherungen kappen, evtl. Kreuzbandersatz (will ich aber wahrscheinlich nicht, weil meine Sehnen durch die PSA so kaputt sind und man die dafür ja bräuchte) und - wenns blöd kommt - evtl. auch die Behandlung eines größeren Knorpeldefektes (mit Ersatzknorpel) sowie die Entfernung eines überdimensionierten Hoffa-Körpers. Die vorgeschädigten Sehnen sind laut Orthopädin auch ein Problem, weil z.B. die Patellarsehne nach vielen Entzündungen total degeneriert und vernarbt ist - somit hoffe ich, dass nicht wieder eine offene OP nötig wird, denn die strapaziert diese Sehne ja ziemlich...
Da ich nach der letzten Knie-OP eine Infektion mit anschließender Arthrofibrose und einem extrem harten Weg bis zu mehr Beweglichkeit hatte (und damals nahm ich noch keine Tnf-Alpha-Blocker), möchte ich diesmal zu einem wirklichen Fachmann gehen. Eigentlich war ich das damals auch - aber es kann halt bei jeder Operation zu Komplikationen kommen (und damals war längst unbemerkt das Rheuma im Spiel...).
Ich weiß, dass man im St. Josef-Stift in Sendenhorst viel Erfahrung mit uns Rheumis hat - aber ehrlich gesagt möchte ich ungern so weit weg sein... ich gebe zu, dass die Zeit nach der letzten Knie-OP für mich schon traumatischen Charakter hatte (ich bin danach wirklich 10 Monate durch die Schmerzhölle gegangen und musste mir jeden cm mühsam zurück erkämpfen) - zur Stabilisierung brauche ich deshalb auch emotional die Nähe zu meiner Familie...
(Mein Vertrauen in Operateure hat definitiv gelitten!)
Zudem bin ich wohl unter der Narkose 2x kollabiert und habe damit reichlich Hektik in der rein orthopädisch spezialisierten Klinik verursacht - es war aber mit fast 4 Stunden auch eine unerwartet lange und ebenfalls unerwartet offene Knie-OP (weil die Gelenkverhältnisse so eng waren). Im Idealfall bräuchte ich also eigentlich eine Klinik, in der zur Not auch internistische/kardiologische Hilfe verfügbar wäre (ich hab einen kleine Herzfehler, der manchmal zu Kreislaufeskalationen führt - war auch vor der letzten OP bekannt, aber dann doch nicht so leicht zu kontrollieren, wie der Anästhesist vorher dachte...).
Also: wer eine Idee hat - nur zu ;-)
Herzliche Grüße und kommt gut durch die Tage.
Anurju