lady d.
Mitglied
Guten Abend Ihr Lieben,
wegen der Kollagenose war ich mit MTX und später auch zusätzlich Quensyl eingestellt. Nach gut drei Jahren mußte ich das MTX wegen immer stärkerer Übelkeit absetzen. Das war 2013 und damit gings los. Die Gelenke schmerzten wieder mehr, dazu noch stechende Schmerzen in der Rückenmuskulatur, die 24 präsent sind. Ziel war, die Einstellung auf ein anderes Basismedikament.
Der behandelnde Rheumatologe meinte, wenn ich das MTX nicht vertrage, habe ich alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Es folgten Versuche mit Novalgin, Amitriptylin, 5mg Cortison- alles nicht erfolgreich. Dazu versuchte ich es mit Funktionstraining, was alles nur noch verschlimmerte.
Ich bin dann umgezogen und habe mich bei anderen Rheumatologen vorgestellt, mit dem Ergebnis, dass die sich nicht zuständig fühlen, weil meine Blutwerte jetzt in Ordnung sind. Die anderen Beschwerden ( auch ein dann nachgewiesener kut. Lupus) wurden ignoriert. Also wieder mal eine Behandlung nur nach Blutwerten! Dieser Tunnelblick ist für mich unfassbar.
Bin nun also nicht mal mehr in fachärztlicher Behandlung. Dazu noch ein ratloser HA, der sich da natürlich auch nicht auskennt und mir erzählt, wie schlecht es einer seiner Pat. geht, mit ner ganz anderen Erkrankung.
Habe zwischendurch die Zeit genutzt und alternative Methoden ausprobiert und auch mit Ernährungskonzepten rumprobiert. Hilfreich aber kein Durchbruch. Die Schmerzen werden immer schlimmer und ich schlepp mich so durch den Tag.
Nach nun 20 Jahren war ich zum ersten Mal beim Schmerztherapeuten. Seine Antwort war, ich müßte lernen, mit chron. Schmerzen umzugehen. Okay, in dem Moment, als ich da war , hatten wir tierisch heißes Wetter und ich war so aufgepumpt mit Adrenalin, da war ich geschmeidiger. Aber es geht ja auch um die anderen 364 Tage. Also auch nicht erfolgreich.
Bleiben diese Muskelschmerzen und auch Nervenreizungen. Da das auch eine NW vom Quensyl sein kann, ist das jetzt auch draußen. Hab ich eigenmächtig nun abgesetzt. Manches wird etwas besser, anderes schlechter. Ich merke, so ganz ohne Basis geht's auch nicht.
Ein bißchen höhere Cortisondosen ( also mehr als 5mg) helfen mir gut. Das hat sich all die Jahre immer wieder gezeigt.
Habe erst mal den HA gewechselt. Soll ich weiter nach einem für mich richtigen Rheumatologen suchen, der besser die Zusammenhänge sieht?
Ich finde, es muss immer die Ursache bekämpft werden. Die sehe ich aufgrund der Kollagenose im entzündlichen Bereich.
Was denkt Ihr?
Liebe Grüße von Lady
P.S. Glaube, der Beitrag ist hier im falschen Thema. Kukana, kannst Du den bitte ggf. verschieben?
wegen der Kollagenose war ich mit MTX und später auch zusätzlich Quensyl eingestellt. Nach gut drei Jahren mußte ich das MTX wegen immer stärkerer Übelkeit absetzen. Das war 2013 und damit gings los. Die Gelenke schmerzten wieder mehr, dazu noch stechende Schmerzen in der Rückenmuskulatur, die 24 präsent sind. Ziel war, die Einstellung auf ein anderes Basismedikament.
Der behandelnde Rheumatologe meinte, wenn ich das MTX nicht vertrage, habe ich alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Es folgten Versuche mit Novalgin, Amitriptylin, 5mg Cortison- alles nicht erfolgreich. Dazu versuchte ich es mit Funktionstraining, was alles nur noch verschlimmerte.
Ich bin dann umgezogen und habe mich bei anderen Rheumatologen vorgestellt, mit dem Ergebnis, dass die sich nicht zuständig fühlen, weil meine Blutwerte jetzt in Ordnung sind. Die anderen Beschwerden ( auch ein dann nachgewiesener kut. Lupus) wurden ignoriert. Also wieder mal eine Behandlung nur nach Blutwerten! Dieser Tunnelblick ist für mich unfassbar.
Bin nun also nicht mal mehr in fachärztlicher Behandlung. Dazu noch ein ratloser HA, der sich da natürlich auch nicht auskennt und mir erzählt, wie schlecht es einer seiner Pat. geht, mit ner ganz anderen Erkrankung.
Habe zwischendurch die Zeit genutzt und alternative Methoden ausprobiert und auch mit Ernährungskonzepten rumprobiert. Hilfreich aber kein Durchbruch. Die Schmerzen werden immer schlimmer und ich schlepp mich so durch den Tag.
Nach nun 20 Jahren war ich zum ersten Mal beim Schmerztherapeuten. Seine Antwort war, ich müßte lernen, mit chron. Schmerzen umzugehen. Okay, in dem Moment, als ich da war , hatten wir tierisch heißes Wetter und ich war so aufgepumpt mit Adrenalin, da war ich geschmeidiger. Aber es geht ja auch um die anderen 364 Tage. Also auch nicht erfolgreich.
Bleiben diese Muskelschmerzen und auch Nervenreizungen. Da das auch eine NW vom Quensyl sein kann, ist das jetzt auch draußen. Hab ich eigenmächtig nun abgesetzt. Manches wird etwas besser, anderes schlechter. Ich merke, so ganz ohne Basis geht's auch nicht.
Ein bißchen höhere Cortisondosen ( also mehr als 5mg) helfen mir gut. Das hat sich all die Jahre immer wieder gezeigt.
Habe erst mal den HA gewechselt. Soll ich weiter nach einem für mich richtigen Rheumatologen suchen, der besser die Zusammenhänge sieht?
Ich finde, es muss immer die Ursache bekämpft werden. Die sehe ich aufgrund der Kollagenose im entzündlichen Bereich.
Was denkt Ihr?
Liebe Grüße von Lady
P.S. Glaube, der Beitrag ist hier im falschen Thema. Kukana, kannst Du den bitte ggf. verschieben?
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