Hallo in die Runde,
habe dieses Forum mehr durch Zufall gefunden und freue mich auf den Erfahrungsaustausch mit euch.
Ich bin in der "Rheumarunde" noch ziemlich neu und brauche Infos, Infos, Infos.
Aber zuerst eine kurze Vorstellung:
ich bin 53, verheiratet, keine Kinder.
Seit ca. 1978 habe ich einen entzündlichen Pseudotumor in der rechten Orbita, der mich auf dem rechten Auge blind gemacht hat. 1998 hatte ich eine große Schädel-OP und nehme seitdem regelmäßig Cortison (zur Zeit 5 mg) Zudem habe ich einen Nierenschaden, Arthrose und noch ein paar "Kleinigkeiten"
Seit ca. 1,5 Jahren leide ich unter undefinierbaren Schmerzen in den Gelenken, bin morgens steif wie ein Brett, habe geschwollene Hände und Füße, kann manchmal nicht laufen und/oder greifen etc..
Diagnose einer Rheumaärztin: Fibromyalgie! Bei einer Reha in Oberammergau (da geh ich nie wieder hin!) Diagnose: Keine Fibro, wohl auch kein Rheuma, eigentlich nix. Warum ich Schmerzen habe und meine Gelenke sich verändern??? Konnten die mir auch nicht sagen.
Neuer Rheumaarzt (seit heute), Diagnose: Wohl doch eine rheumatische Erkrankung.
So geht es hin und her und ausser massiven Schmerzen, geschwollenen Gelenken und Bewegungseinschränkungen habe ich nichts Konkretes. Aber der neue Arzt ist zumindest interessiert und macht nun eine Blutanalyse und schickt mich dann evtl. weiter.
Bei mir ist es schwierig, eine genaue Diagnose zu erstellen, da ich seit Jahren Cortison nehme und dadurch das Rheuma wohl ziemlich unterdrückt wird. Absetzen kann ich es auch nicht, dann fängt der Tumor wieder an zu arbeiten.
Am schlimmsten finde ich aber im Moment die "Nebenwirkungen".
Durch das ständige Unterdrücken der Schmerzen - schließlich muss ich arbeiten - fühle ich mich ausgelaugt und bin zu nichts mehr fähig.
Das Cortison hat mir im Laufe der Jahre gut 30 kg mehr auf die Rippen gebracht und alles, was mit Bewegung zu tun hat, tut weh.
Und ich werde langsam agressiv, wenn mir jemand mit ner Erkältung vorjammert, wie schlimm alles ist.
Schuhe gibt es keine gescheiten und meine Hände passen oft nicht mal mehr in meine Motorradhandschuhe

So, genug gejammert. Ich freue mich, dass ich hier bin und werde demnächst mal alles durchstöbern.
Liebe Grüße aus dem Süden Deutschlands
Larimar
habe dieses Forum mehr durch Zufall gefunden und freue mich auf den Erfahrungsaustausch mit euch.
Ich bin in der "Rheumarunde" noch ziemlich neu und brauche Infos, Infos, Infos.
Aber zuerst eine kurze Vorstellung:
ich bin 53, verheiratet, keine Kinder.
Seit ca. 1978 habe ich einen entzündlichen Pseudotumor in der rechten Orbita, der mich auf dem rechten Auge blind gemacht hat. 1998 hatte ich eine große Schädel-OP und nehme seitdem regelmäßig Cortison (zur Zeit 5 mg) Zudem habe ich einen Nierenschaden, Arthrose und noch ein paar "Kleinigkeiten"
Seit ca. 1,5 Jahren leide ich unter undefinierbaren Schmerzen in den Gelenken, bin morgens steif wie ein Brett, habe geschwollene Hände und Füße, kann manchmal nicht laufen und/oder greifen etc..
Diagnose einer Rheumaärztin: Fibromyalgie! Bei einer Reha in Oberammergau (da geh ich nie wieder hin!) Diagnose: Keine Fibro, wohl auch kein Rheuma, eigentlich nix. Warum ich Schmerzen habe und meine Gelenke sich verändern??? Konnten die mir auch nicht sagen.
Neuer Rheumaarzt (seit heute), Diagnose: Wohl doch eine rheumatische Erkrankung.
So geht es hin und her und ausser massiven Schmerzen, geschwollenen Gelenken und Bewegungseinschränkungen habe ich nichts Konkretes. Aber der neue Arzt ist zumindest interessiert und macht nun eine Blutanalyse und schickt mich dann evtl. weiter.
Bei mir ist es schwierig, eine genaue Diagnose zu erstellen, da ich seit Jahren Cortison nehme und dadurch das Rheuma wohl ziemlich unterdrückt wird. Absetzen kann ich es auch nicht, dann fängt der Tumor wieder an zu arbeiten.
Am schlimmsten finde ich aber im Moment die "Nebenwirkungen".
Durch das ständige Unterdrücken der Schmerzen - schließlich muss ich arbeiten - fühle ich mich ausgelaugt und bin zu nichts mehr fähig.
Das Cortison hat mir im Laufe der Jahre gut 30 kg mehr auf die Rippen gebracht und alles, was mit Bewegung zu tun hat, tut weh.
Und ich werde langsam agressiv, wenn mir jemand mit ner Erkältung vorjammert, wie schlimm alles ist.
Schuhe gibt es keine gescheiten und meine Hände passen oft nicht mal mehr in meine Motorradhandschuhe

So, genug gejammert. Ich freue mich, dass ich hier bin und werde demnächst mal alles durchstöbern.
Liebe Grüße aus dem Süden Deutschlands
Larimar