Hallo CAVA,
ich find Deine Fragen i. O.
Meine RA ist während meines Studiums im Februar 2005 ausgebrochen. War eine sehr stressige Zeit. Auslöser soll eine böse Zahnentzündung und der Streß gewesen sein. Habe die Entzündung am Zahn nicht gemerkt. Nach diversen und sehr vielen Arztbesuchen wurde mir dann endlich im September 2005 gesagt, was ich habe, seronegative rheumatiode Arthritis. Jetzt ist es eine seropositive geworden. Der einzige Rheumatologe hier im Umkreis sagte zu mir, ich solle mich nicht so anstellen, bei meinen Blutwerten sei ich gesund und er würde sich zu einer Diagnose hinreissen lassen. Da habe ich lediglich Quensyl bekommen. Da habe ich schon 4 Ibus a 800 mg genommen und hatte immer noch Schmerzen. Daraufhin sagte er lapidar, dann nehmen sie noch mehr Ibus. Mußte schon Pantozol ( 2 a 40 mg ) als Magenschutz nehmen, da ich nachts durch die Wohnung gelaufen bin. Dann kam endlich Anfang 2006 ein neuer Rheumatologe, der hat mich dann mal richtig untersucht, das kannte ich gar nicht.
Meine jetzigen Medis sind:
20 mg MTX als Spritze/Woche
20 mg Folsäure/ Woche
Quensyl 1-0-1
Prednisolon 2,5 mg am Tag (beim Schub geh ich auf 20 mg hoch)
Ca, Mg, Vit D, Omega 3
bei Bedarf Ibu 800 ind Pantozol 40 mg
Meine Lebensgewohnheiten habe ich eigentlich beibehalten, da ich bis jetzt geglaubt habe, mich von der RA nicht unterkriegen zu lassen.
Ich glaube aber jetzt, daß ich was umstellen muß.
Ich esse viel Obst und Gemüse, trinke einmal im Jahr Alkohol ( Hochzeit o. ä. ), mache Nordic Walking, esse gerne Fleisch, was wohl nicht so gut ist, wenn ich mir die ganzen Berichte so durchlese. Nasche auch mal gerne. Habe das Rauchen aufgegeben. Gönne mir am Wochenende auch mal intensive Ruhepausen. Bin eigenlich stark übergewichtig, gebe ich ja zu, woran ich arbeite, was mir aber sehr schwer fällt, seit dem im das Cortison nehme. Sind nur kleine Fortschritte zu verzeichnen. Aber neues Jahr neues Glück. Wie könnte ich mich auf eine neue Ernährung einstellen ? Was würde mir guttun ?
Verformungen habe ich nicht. Kurantrag wird nächste Woche gestellt. Schwerbehinderung hatte ich zu Beginn 40 %, jetzt 30 %. Bin jetzt 33 Jahre alt und hatte mich eigentlich früher darauf eingestellt bis 34 mit der Nachwuchsplanung begonnen zu haben, da war von einer RA noch nicht die Rede, daher kam meine Fragen, da ich bei meinen Ärzten unterschiedliche Auskünfte erhalten habe.
So, ich glaube ich habe alles aufgeführt und nichts vergessen.
Viele Grüße
Schita