Summerland
Neues Mitglied
Hallo zusammen.
Ich habe seit gut 3 Wochen Gelenkbeschwerden; angefangen hat es mit dem linken Daumen, dann kam das linke Kniegelenk dazu und dann der rechte Ellenbogen. Die Beschwerden sind bei Belastung spürbar. Insbesondere kurze Schmerzepisoden im Kniegelenk hatte ich früher schon, allerdings noch nie so lange. Dazu kommen Gefühle von Schwäche in der Muskulatur (geringe Leistungsfähigkeit) und eine auffallende Müdigkeit/schnelle Erschöpfbarkeit; diese Symptome kenne ich sehr viel dominanter als Gelenkbeschwerden schon recht lange. Ich hatte schon einige Untersuchungen deswegen: Standardblutparameter (BB, Niere, Leber), Herz, Schilddrüse waren über die Jahre aber immer in Ordnung und auch keine relevanten Ergebnisse bei schlafmedizinischen Untersuchungen.
Im Kontext der jetzt auffälligeren Gelenkbeschwerden und weil mein Vater eine Psoriasis-Arthritis hat, war ich Di bei einem Rheumatologen für eine Erstvorstellung; im ersten Schritt werden dort v.a. Fragebögen erhoben und Blut abgenommen; einen ausführlicheren Termin habe ich in zweieinhalb Wochen.
Es ist also noch alles unklar und ich will der Diagnosestellung nicht vorgreifen; ich habe am Di auch noch einen Termin bei einem Orthopäden, weil natürlich auch die Möglichkeit besteht, dass die Gelenkbeschwerden eine nichtrheumatische Ursache haben.
Gleichwohl müsste ich lügen, wenn ich sagen würde, ich mache mir keine Sorgen wegen einer möglichen Diagnose Rheuma. Und das bezieht sich vor allem auf die Therapieoptionen, die alle darauf hinauslaufen, das Immunsystem zu supprimieren:
Immundefekt: Hier wäre zu erwähnen, dass ich einen leicht ausgeprägten IgG-Subklassendefekt habe; das bedeutet, meine B-Zellen produzieren in zwei Subgruppen nur suboptimal Antikörper. Ich substituiere keine Immunglobuline, bei stärker ausgeprägten Verläufen die Standardtherapie, und komme beim Thema Infektionen eigentlich recht gut über den Tag. Wenn ich jetzt allerdings Immunsuppresiva nehmen sollte, dann habe ich möglicherweise ein immens hohes Risiko für schwere Infektionen. Und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Risiko eingehen würde.
Natürlich werde ich mich im Falle einer positiven Diagnosestellung von dem Rheumatologen vor Ort beraten lassen, aber ich möchte auch hier die Frage stellen, weil ich möglichst gut informiert in dieses Gespräch gehen möchte:
Gibt es im Reigen der ganzen Medikamente welche, bei denen man sagen kann, der suppresive Effekt ist am geringsten?
Antwort eines Arztes möglich? Ich habe hier unter Archiv eine Rubrik „Fragen und Antworten“ gesehen, bei der Ärzte Fragen beantwortet haben; leider finde ich keine Möglichkeit auf der Seite gezielt eine solche Frage an einen Arzt zu stellen; sonst hätte ich das gemacht. Wenn ich das nur übersehen haben sollte, wäre ich für einen Hinweis dankbar, wie ich das machen kann.
Ansonsten kann aber ja vielleicht jemand aus dem Forum dazu auch etwas sagen. Das wäre super.
Herzliche Grüße
Ich habe seit gut 3 Wochen Gelenkbeschwerden; angefangen hat es mit dem linken Daumen, dann kam das linke Kniegelenk dazu und dann der rechte Ellenbogen. Die Beschwerden sind bei Belastung spürbar. Insbesondere kurze Schmerzepisoden im Kniegelenk hatte ich früher schon, allerdings noch nie so lange. Dazu kommen Gefühle von Schwäche in der Muskulatur (geringe Leistungsfähigkeit) und eine auffallende Müdigkeit/schnelle Erschöpfbarkeit; diese Symptome kenne ich sehr viel dominanter als Gelenkbeschwerden schon recht lange. Ich hatte schon einige Untersuchungen deswegen: Standardblutparameter (BB, Niere, Leber), Herz, Schilddrüse waren über die Jahre aber immer in Ordnung und auch keine relevanten Ergebnisse bei schlafmedizinischen Untersuchungen.
Im Kontext der jetzt auffälligeren Gelenkbeschwerden und weil mein Vater eine Psoriasis-Arthritis hat, war ich Di bei einem Rheumatologen für eine Erstvorstellung; im ersten Schritt werden dort v.a. Fragebögen erhoben und Blut abgenommen; einen ausführlicheren Termin habe ich in zweieinhalb Wochen.
Es ist also noch alles unklar und ich will der Diagnosestellung nicht vorgreifen; ich habe am Di auch noch einen Termin bei einem Orthopäden, weil natürlich auch die Möglichkeit besteht, dass die Gelenkbeschwerden eine nichtrheumatische Ursache haben.
Gleichwohl müsste ich lügen, wenn ich sagen würde, ich mache mir keine Sorgen wegen einer möglichen Diagnose Rheuma. Und das bezieht sich vor allem auf die Therapieoptionen, die alle darauf hinauslaufen, das Immunsystem zu supprimieren:
Immundefekt: Hier wäre zu erwähnen, dass ich einen leicht ausgeprägten IgG-Subklassendefekt habe; das bedeutet, meine B-Zellen produzieren in zwei Subgruppen nur suboptimal Antikörper. Ich substituiere keine Immunglobuline, bei stärker ausgeprägten Verläufen die Standardtherapie, und komme beim Thema Infektionen eigentlich recht gut über den Tag. Wenn ich jetzt allerdings Immunsuppresiva nehmen sollte, dann habe ich möglicherweise ein immens hohes Risiko für schwere Infektionen. Und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Risiko eingehen würde.
Natürlich werde ich mich im Falle einer positiven Diagnosestellung von dem Rheumatologen vor Ort beraten lassen, aber ich möchte auch hier die Frage stellen, weil ich möglichst gut informiert in dieses Gespräch gehen möchte:
Gibt es im Reigen der ganzen Medikamente welche, bei denen man sagen kann, der suppresive Effekt ist am geringsten?
Antwort eines Arztes möglich? Ich habe hier unter Archiv eine Rubrik „Fragen und Antworten“ gesehen, bei der Ärzte Fragen beantwortet haben; leider finde ich keine Möglichkeit auf der Seite gezielt eine solche Frage an einen Arzt zu stellen; sonst hätte ich das gemacht. Wenn ich das nur übersehen haben sollte, wäre ich für einen Hinweis dankbar, wie ich das machen kann.
Ansonsten kann aber ja vielleicht jemand aus dem Forum dazu auch etwas sagen. Das wäre super.
Herzliche Grüße