Hi Ramona, Monsti und @all.
ich war heute bei meinem Orthopäden. Zu meinem Erstaunen nahm er meine Sorge wegen Rheuma ernst und fragte, ob wir schon Laboruntersuchungen haben machen lassen. Da beichtete ich ihm, daß ich zwar bei ihm keine bekommen habe, dafür bei einem Rheumatologen, zu dem ich "fremd" ging. Das war kein Problem für ihn. Er hätte auch irgendwann mal daran gedacht, wenn meine ISG Schmerzen nicht weggegangen wären. Das glaube ich ihm sogar. Ich halte ihn für sehr fähig.
Ich erzählte ihm, daß meine Blutwerte rheumatechnisch negativ sind und zeigte ihm das Röntgenbild. Und daß der Rheumatologe Rheuma ausgeschlossen hatte. Dazu meinte er, es gäbe auch seronegative Rheumaformen und mein Blutbild hätte nichts zu heißen (erstaunlich für einen normalo-Ortho, gell?). Das Röntgenbild von ISG und Hüfte ist wirklich in Ordnung, die Verschattungen des linken ISG wären nicht so tragisch. Sklerosierungen sähen anders aus..
Wenn ich es nun genauer wissen wollte, dann würde er mich zu einem Ganzkörperszintigrafie überweisen.
Gesagt getan, nun habe ich einen Termin am nächsten Freitag, den 13. (Glück- oder Unglückszahl?). Er meinte, das wäre sinniger als ein MRT des ISG. Der Rheumatologe wollte ja beides nicht machen lassen. Dazu war ich ja zu unauffällig. Der Ortho sah das so, daß der Rheumatologe die Szintigrafie deshalb nicht machen lassen wollte, weil ich noch im gebärfähigem Alter bin...
Da bin ich mal gespannt, was und ob da überhaupt was herauskommt.
Wie zuverlässig ist das ganze eigentlich? Kann es sein, daß man da noch nichts sieht, wenn sich die Entzündungen noch zu früh im Anfangsstadium befinden? Werden da nur die Entzündungen in den Knochen sichtbar oder auch in den Sehnenansätzen und Schleimbeuteln?
Auf jeden Fall habe ich mich nach dem Besuch des Ortho besser gefühlt als vorher (konnte vor Schmerzen im ISG in der Nacht nicht schlafen), weil ich mit meinen Sorgen ernst genommen wurde.
Ich wünsche euch allen ein schönes sonniges Pfingstwochenende!
Liebe Grüße,
Nette
