Hallo zusammen!
Ich habe mich lange nicht mehr hier blicken lassen, das lag einfach daran, das ich durch das viele Lesen hier im Forum einfach kirre geworden bin, zu viele Infos, irgendwann hat man das Gefühl, man hat das alles, was man liest, also hab ich erst mal Pause gemacht um wieder ruhiger zu werden.
Jetzt hab ich aber doch wieder Fragen, weil ich einen Arztbesuch hinter mir habe, der mich nicht wirklich befriedigt hat.
Also erst mal die Fakten des Arztbesuchs:
-Hat sich meine Beschwerden angehört.
-Hat einen Anamnesebogen mit mir ausgefüllt (waren ca. 20 Fragen)
-Untersuchung beim Laufen, auf Zehenspitzen, auf der Hacke, Kniebeuge und Fingerspitze auf den Bogen
-Untersuchung des Körpers mit „Verdrehen“, Drücken und dem lieben Hämmerchen
-Blutabnahme von (glaube) 6 verschiedenen Ampullen
-Röntgenbilder von Füßen, Händen und der rechten Hüfte
-Ultraschall der rechten Hüfte und des rechten Knies
Bevor ich jetzt weiter schreibe, gleich eine Frage:
Kann man Psoriasis-Arthritis und Chronische Polyarthritis gleichzeitig haben?
Ich war eigentlich der Meinung, man hatte mir gesagt, ich hätte beides.
Er meinte nämlich, da ginge nur entweder oder!!!
Ja, ich kann sagen, dieser Arzt hat wirklich eine Menge gemacht, wesentlich mehr als alle anderen Ärzte, die ich bis jetzt besucht habe.
Trotzdem war ich nicht so richtig zufrieden, ich kam mir wie ein
Fließband-Patient vor, klar, das ist vielleicht heutzutage so, weil es wirklich viel zu tun gibt.
Er hat die meisten meiner Fragen mit einer Gegenfrage beantwortet und mich damit total verunsichert.
Immer wieder musste ich nachfragen, weil er so leise gesprochen hat, das ich ihn wirklich nicht verstehen konnte.
Während der Untersuchung kam immer wieder ein „Hmm“, wenn ich dann nachgefragt habe, bekam ich keine Antwort, oder nur total schwammig, das war wirklich nervenaufreibend, schließlich kann so ein „Hmm“ wirklich eine Menge bedeuten, wie z.B. Das ist interessant, oder: Was ist das denn? Oder: Das hab ich mir schon gedacht, das ich das finde......
Ach, da fallen mir bestimmt noch mehr Sachen ein.
Es ist auch so, das er außer den „Hmms“ eigentlich so gar nicht gesprochen hat.
Ja, bin ich hier auf dem Markt und man prüft die Ware? Ach, ich weiß auch nicht, aber ich habe es halt lieber, wenn man mir sagt, was gemacht wird, oder was da grad mit mir passiert, ich denke, Ihr versteht mich da.
Ich hatte Unterlagen von meinem Hausarzt mit, zusätzlich zwei Schmerztagebücher über einen Monat (August und November/Dezember,hatte extra noch ein aktuelles gemacht, genau bis einen Tag vor der Behandlung!!!), außerdem habe ich, wie mir hier im Forum geraten wurde, alle Symptome und Auffälligkeiten aufgeschrieben.
Die Arzt-Unterlagen hat er fast gar nicht angeschaut, nur einmal die Blutwerte überflogen.
Meine Tagebücher hat er wie ein Daumenkino angeguckt, bemerkte nur, das es ja sehr ordentlich wäre. Fragte mich dann, wer mir das verordnet hätte. Als ich ihm sagte, das ich das freiwillig mache, mir die im Internet selbst bestellt habe, da war er total baff, aber das war schnell wieder normal.
Meine Notizen hat er behalten und in meinen Ordner gepackt, ohne drauf zu schauen.
Nach der körperlichen Untersuchung fragte ich, was er denn so denken würde, da meinte er nur, tja, scheint wohl eine Arthritis zu sein.
Ja, HAALLOO....das wurde schon von zwei Ärzten festgestellt!!!! Das weiß ich auch.
Na klar, habe ich dann auch gefragt, wie es denn jetzt weiter gehen sollte.
Er meinte nur, ich würde das bestimmt schon kennen:
Ich soll abnehmen. Aber nicht um dünner zu werden, sondern um gesund zu werden.
Den Satz finde ich immer noch ziemlich gut. Aber dann kam der Brüller.
Ich sollte am Besten für 10 Tage in eine Klinik, damit dort ein Anfang gemacht würde, das wären dann ja schon „10 Kilo“
Klar, 10 Kilo in 10 Tagen.......noch was? So einen Mist hab ich ja schon lange nicht mehr gehört. Aber der hat das wirklich ernst gemeint. Ich hab da dann mal nichts zu gesagt, war mir zu doof.
Tja, nach der Ultraschalluntersuchung dachte ich eigentlich, das wir noch die Röntgenbilder besprechen würden (kenne ich eigentlich so von allen anderen Ärzten), aber er meinte, er schaue sie sich später an und ich könne jetzt nach Hause.
Alles weitere dann in seinem Bericht.
Ich bin dann aus dem Krankenhaus wieder raus und war nicht wirklich zufrieden, oder beruhigt, oder so was.
Verlange ich zu viel, sind meine Ansprüche zu hoch?
Ich meine, ich möchte doch nur wie ein normaler Mensch behandelt werden, nicht wie auf dem Fließband. Ein wenig Verständnis. Ein wenig Hoffnung geben.
Dieser Mann hat zwar gelächelt, aber seine Augen waren leer, er hat mir nicht wirklich ins Gesicht geschaut, sondern eher durch mich durch.
Ich habe jetzt seit über einem Jahr Schmerzen, immer nur hier und da mal ein, zwei Tage „frei“(also auszuhalten).Wenn es an einer Stelle ist, kann ich das ausblenden, aber die Schmerzen sind an vielen Stellen am ganzen Körper. Gerade die letzten Wochen sind sie schlimm. Die Arzthelferin wollte mir keine neuen Tropfen aufschreiben, weil ich doch erst welche bekommen hätte. Ja , was meint die denn? Das ist die Scheiße gerne nehme, klar, ich süße meinen Kaffee damit!!! Ich möchte doch nur, das sich endlich etwas ändert, ich gebe schon alles von meiner Seite, was ich geben kann. Ist es da nicht verständlich, das ich etwas von der anderen Seite erwarte?
Ich würde gerne einmal wissen, was ihr zu der Sache sagt.
Ich sage jetzt schon danke fürs Lesen!
Liebe Grüße
Khayra
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Ich habe mich lange nicht mehr hier blicken lassen, das lag einfach daran, das ich durch das viele Lesen hier im Forum einfach kirre geworden bin, zu viele Infos, irgendwann hat man das Gefühl, man hat das alles, was man liest, also hab ich erst mal Pause gemacht um wieder ruhiger zu werden.
Jetzt hab ich aber doch wieder Fragen, weil ich einen Arztbesuch hinter mir habe, der mich nicht wirklich befriedigt hat.
Also erst mal die Fakten des Arztbesuchs:
-Hat sich meine Beschwerden angehört.
-Hat einen Anamnesebogen mit mir ausgefüllt (waren ca. 20 Fragen)
-Untersuchung beim Laufen, auf Zehenspitzen, auf der Hacke, Kniebeuge und Fingerspitze auf den Bogen
-Untersuchung des Körpers mit „Verdrehen“, Drücken und dem lieben Hämmerchen
-Blutabnahme von (glaube) 6 verschiedenen Ampullen
-Röntgenbilder von Füßen, Händen und der rechten Hüfte
-Ultraschall der rechten Hüfte und des rechten Knies
Bevor ich jetzt weiter schreibe, gleich eine Frage:
Kann man Psoriasis-Arthritis und Chronische Polyarthritis gleichzeitig haben?
Ich war eigentlich der Meinung, man hatte mir gesagt, ich hätte beides.
Er meinte nämlich, da ginge nur entweder oder!!!
Ja, ich kann sagen, dieser Arzt hat wirklich eine Menge gemacht, wesentlich mehr als alle anderen Ärzte, die ich bis jetzt besucht habe.
Trotzdem war ich nicht so richtig zufrieden, ich kam mir wie ein
Fließband-Patient vor, klar, das ist vielleicht heutzutage so, weil es wirklich viel zu tun gibt.
Er hat die meisten meiner Fragen mit einer Gegenfrage beantwortet und mich damit total verunsichert.
Immer wieder musste ich nachfragen, weil er so leise gesprochen hat, das ich ihn wirklich nicht verstehen konnte.
Während der Untersuchung kam immer wieder ein „Hmm“, wenn ich dann nachgefragt habe, bekam ich keine Antwort, oder nur total schwammig, das war wirklich nervenaufreibend, schließlich kann so ein „Hmm“ wirklich eine Menge bedeuten, wie z.B. Das ist interessant, oder: Was ist das denn? Oder: Das hab ich mir schon gedacht, das ich das finde......
Ach, da fallen mir bestimmt noch mehr Sachen ein.
Es ist auch so, das er außer den „Hmms“ eigentlich so gar nicht gesprochen hat.
Ja, bin ich hier auf dem Markt und man prüft die Ware? Ach, ich weiß auch nicht, aber ich habe es halt lieber, wenn man mir sagt, was gemacht wird, oder was da grad mit mir passiert, ich denke, Ihr versteht mich da.
Ich hatte Unterlagen von meinem Hausarzt mit, zusätzlich zwei Schmerztagebücher über einen Monat (August und November/Dezember,hatte extra noch ein aktuelles gemacht, genau bis einen Tag vor der Behandlung!!!), außerdem habe ich, wie mir hier im Forum geraten wurde, alle Symptome und Auffälligkeiten aufgeschrieben.
Die Arzt-Unterlagen hat er fast gar nicht angeschaut, nur einmal die Blutwerte überflogen.
Meine Tagebücher hat er wie ein Daumenkino angeguckt, bemerkte nur, das es ja sehr ordentlich wäre. Fragte mich dann, wer mir das verordnet hätte. Als ich ihm sagte, das ich das freiwillig mache, mir die im Internet selbst bestellt habe, da war er total baff, aber das war schnell wieder normal.
Meine Notizen hat er behalten und in meinen Ordner gepackt, ohne drauf zu schauen.
Nach der körperlichen Untersuchung fragte ich, was er denn so denken würde, da meinte er nur, tja, scheint wohl eine Arthritis zu sein.
Ja, HAALLOO....das wurde schon von zwei Ärzten festgestellt!!!! Das weiß ich auch.
Na klar, habe ich dann auch gefragt, wie es denn jetzt weiter gehen sollte.
Er meinte nur, ich würde das bestimmt schon kennen:
Ich soll abnehmen. Aber nicht um dünner zu werden, sondern um gesund zu werden.
Den Satz finde ich immer noch ziemlich gut. Aber dann kam der Brüller.
Ich sollte am Besten für 10 Tage in eine Klinik, damit dort ein Anfang gemacht würde, das wären dann ja schon „10 Kilo“
Klar, 10 Kilo in 10 Tagen.......noch was? So einen Mist hab ich ja schon lange nicht mehr gehört. Aber der hat das wirklich ernst gemeint. Ich hab da dann mal nichts zu gesagt, war mir zu doof.
Tja, nach der Ultraschalluntersuchung dachte ich eigentlich, das wir noch die Röntgenbilder besprechen würden (kenne ich eigentlich so von allen anderen Ärzten), aber er meinte, er schaue sie sich später an und ich könne jetzt nach Hause.
Alles weitere dann in seinem Bericht.
Ich bin dann aus dem Krankenhaus wieder raus und war nicht wirklich zufrieden, oder beruhigt, oder so was.
Verlange ich zu viel, sind meine Ansprüche zu hoch?
Ich meine, ich möchte doch nur wie ein normaler Mensch behandelt werden, nicht wie auf dem Fließband. Ein wenig Verständnis. Ein wenig Hoffnung geben.
Dieser Mann hat zwar gelächelt, aber seine Augen waren leer, er hat mir nicht wirklich ins Gesicht geschaut, sondern eher durch mich durch.
Ich habe jetzt seit über einem Jahr Schmerzen, immer nur hier und da mal ein, zwei Tage „frei“(also auszuhalten).Wenn es an einer Stelle ist, kann ich das ausblenden, aber die Schmerzen sind an vielen Stellen am ganzen Körper. Gerade die letzten Wochen sind sie schlimm. Die Arzthelferin wollte mir keine neuen Tropfen aufschreiben, weil ich doch erst welche bekommen hätte. Ja , was meint die denn? Das ist die Scheiße gerne nehme, klar, ich süße meinen Kaffee damit!!! Ich möchte doch nur, das sich endlich etwas ändert, ich gebe schon alles von meiner Seite, was ich geben kann. Ist es da nicht verständlich, das ich etwas von der anderen Seite erwarte?
Ich würde gerne einmal wissen, was ihr zu der Sache sagt.
Ich sage jetzt schon danke fürs Lesen!
Liebe Grüße
Khayra
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