SHARPSHARK
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Hallo, hab hier schon das ein oder andere mitgelesen, aber dann immer wieder meine Krankheit erfolgreich verdrängt. Die habe ich seit 2015. Mein Kollagenose begann nach der zweiten Schwangerschaft. Wie bei fast jedem hier, hat es dann noch lange zur Diagnose gebraucht. Erster Klinikaufenthalt Charite: Antikörper gefunden, aber sie wollten/konnten keine eindeutige Diagnose stellen. Symptome waren unerträglich beim Arbeiten, da meine Finger steif waren und schmerzten. Später andere Klinik, hat nix gebracht, Arzt überarbeitet und kein Ergebnis, das der Chefarzt besonders behandlungsbedürftig fand. War dann immer wieder zur Kontrolle bei meiner Rheumatologin, bis sie mich wieder in die Charité schickte. Dort bohrte man dann richtig nach. Der Stationsarzt gab sich sehr viel Mühe mit dem Rätsel. Er kam schließlich auf die Idee den Myositisblock zu testen. Dann war dieser auch positiv und dann wurde mir Hydroxychloroquin als Behandlung vorgeschlagen, was auch bis jetzt gut geholfen hat. leider vertrage ich es nicht und soll es nun absetzen, sagt meine Rheumatologin: Bauchschmerzen, Magenprobleme, Lichtempfindlichkeit und dadurch Migräneanfälle und psychische Symptome. Jetzt will mir meine Rheumatologin Azathioprin andrehen, aber ehrlich, ich bin nicht angetan davon, weil es mir zu gefährlich erscheint. Ich habe Chemie studiert und verstehe nicht, warum ich mir bei mildem Verlauf so ein Gift in den Körper lassen soll. In meiner Familie gibt es Dispositionen zu Krebs. Und ich habe tatsächlich Bedenken es zu nehmen wenn meine Rheumatologin sagt, mein Verlauf wäre mild. Außerdem habe ich seit einem Jahr etwas Komisches am Rücken, das nicht verheilt und auch größer geworden ist und auch schmerzt. Ich will erst wissen, was das ist, bevor ich anfange irgendetwas zu nehmen, habe aber erst im März einen Hautarzttermin. Ich frage mich, ob Azathioprin nicht etwas überzogen ist. Mir ist absolut nicht wohl bei der Sache. Was mein Unwohlsein begünstigt ist, dass ich zwei Freundinnen habe, die so jung sind wie ich (Ende 30 und Anfang 40) und Krebs haben. Die eine ein Lymphom und die andere ein Sarkom. Wenn der Winter vorbei ist, werden meine Symptome schwinden. Nur der Winter ist mein Problem. Frage mich, ob ich nicht einfach die Medikamente sein lassen sollte .

