Hallo,
schön das ich schon mal ein Forum gefunden habe. Ich bin 33 Jahre alt und habe vor einer Woche die Diagnose serpos RA erhalten.
Meine Beschwerden habe ich jetzt seit ca. 3/4 Jahr. Es fing an mit Schmerzen/Schwellungen an Finger und Daumen Handgelenken und Zehen. Geschwollenen Knie waren auch zu bemerken. Ich ging schon im Sep. 2019 zum Orthopäden und dieser hatte schon den Verdacht. Er meinte gehen Sie zum Hausarzt der wird alles weitere einleiten. Der HA hat mir leider viel Zeit gekostet und mir gesagt was ich hören wollte. Es sei kein Rheuma, weil Schwellung, Rötung, Wärme nicht vorhanden waren zu dem Zeitpunkt und meine Schmerzen wären ja laut ihm wegen meinem Spreizfuß. Er diagnostizierte sogar ein Schnappfinger, da ich meinte mein kleiner Finger ist morgens Steif auf Spannung. Ok, ich wollte sowas auch hören und die Beschwerden gingen zurück, aber auch nach meinem Wunsch eine Blutabnahme zu machen ging er nicht drauf ein.
Er nimmt mich sowieso nicht ernst. Ich habe den HA jetzt seit 2 Jahren und gehe da auch nicht mehr hin, aber solche Leute sind eine Gefährdung!
So hatte ich mal meine Beschwerden ab und an und schob es auf Schuhe und Arbeit mit den Händen (Überlastung). Nach 1-2 Tagen ging es dann wieder. Ich konnte auch Joggen, Fitnesstraining machen und so verging die Zeit.
Bis zum Juni, als der Zeitpunkt kam das ich dauerhaft starke Schmerzen beim auftreten hatte und kaum vom Schafzimmer zum WC kam morgens. Dann der weg vom Parkplatz zum Büro, als ob ich die Elbe überqueren müsse. Ich wusste es wird nicht besser sondern nur schlimmer, ich ging zu meinem HA und holte mir eine codierte Überweisung. Das hätte schon früher passieren müssen. Zwischenzeitlich war ich vorher auch schon mal bei dem HA und fragte,was soll ich denn machen das geht doch nicht so weiter, da hat er doch tatsächlich gesagt, "wenn Sie schmerzen haben schreib ich Sie krank, dann können Sie zu Hause bleiben und wenn der AG was sagt kann er Sie ja zum Vertrauensarzt schicken". Unglaublich... Solche Leute dürften nicht praktizieren!
Nun habe ich zwar einen Rheumatologen der 120Km entfernt ist, da in meiner Umgebung wirklich keiner Termine annimmt aber ist ok für mich. Ich bekam vor 2 Wochen dann den Termin und der Rheumatologe meinte nach der 1. Untersuchung mit Ultraschall schon es wird Rheuma sein er sehe die Entzündungen. Was dann nach der Blutuntersuchung bestätigt worden ist.
Obwohl ich mir das schon gedacht hatte, bin ich natürlich geknickt. Ich muss jetzt 15mg MTX einnehmen und 5mg Folsäure. Das MTX macht mir natürlich auch sorgen, bekomme ich Nebenwirkungen, wird es wirken, werde ich dadurch noch kranker, wird es mir schaden. All diese Fragen... Nach meiner ersten Einnahme bemerkte ich noch nichts,
Ich werde nun aber so gut es geht alles befolgen und so gut es geht mitwirken. Ich esse kein Fleisch, ich trinke kein Alkohol und rauche seit 2 Jahren nicht mehr.
Dazu möchte ich sagen, ich habe meine Eltrern in jungen Jahren verloren und war immer schon depressiv, als dann 2014 meine Freundin mich betrogen hat, ist das Fass übergelaufen und ich bin seit dem in einem totalen Loch. Seit 2018 bin ich in Behandlung nehme aber keine Antidepressiva. Die geringe Heilungschance der Medikamente und die Nebenwirkungen halten mich davon ab. Das kann ich beim dem MTX mir ja nicht mehr erlauben zu denken. Ich habe seit dem auch einen schlechten Schlaf und mir macht fast nichts Spass. Ich bin auch der Überzeugung das es durch diese Dinge die RA in gang gesetzt hat + meinen starken Kaffee und Zigarettenkonsum zu damaligen Zeiten. Das mit den Depressionen habe ich den Rheumatologen nicht mitgeteilt es wurde ja nur nach zurzeit einnehmende Medikamente gefragt.
Nun versuche ich alles so gut es geht durchzuführen, dass die Beschwerden so hoffe ich so schnell wie möglich aufhören. Ich habe aber ein Laster, ich habe ab und an mal Cannabis geraucht, da es mir bei meiner Depression mal ein wenig Licht gab. Ich habe mich nicht getraut zu Fragen bei dem Rheumatologen, aber wie seht Ihr es, hat jemand von euch Erfahrung, ist es möglich dies mit der Medikation mit MTX mal zu konsumieren?
Was mich noch dazu interessiert ist, ich wäre fast vor Corona als Proband in einer Uniklinik zur Behandlung der Depression mit Psilocybin gekommen. Psilocybin und LSD sind ja Wirkstoffe, die Durchbrüche in der Behandlung vorweisen. Auch wenn durch Corona oder anderen Dingen wie Rheuma es nicht zu dieser Behandlung kommt habe ich es immer als Chance in dieser Hinsicht gesehen und habe mir gesagt ich werde dies mal in meinem Leben ausprobieren. Wie sieht es da mit dem MTX aus? Ich bitte da mal um ehrlich antworten, vielleicht kennt sich ja einer von euch aus. Natürlich würde ich dies nicht alleine probieren, dies Bedarf therapeutische begleitung, bei mir zumindest. Da es sonst nach hinten gehen kann. Es geht mir nur um das MTX.
Alles weitere wird man sehen und ich denke es werden noch einige Fragen anfallen.
LG
schön das ich schon mal ein Forum gefunden habe. Ich bin 33 Jahre alt und habe vor einer Woche die Diagnose serpos RA erhalten.
Meine Beschwerden habe ich jetzt seit ca. 3/4 Jahr. Es fing an mit Schmerzen/Schwellungen an Finger und Daumen Handgelenken und Zehen. Geschwollenen Knie waren auch zu bemerken. Ich ging schon im Sep. 2019 zum Orthopäden und dieser hatte schon den Verdacht. Er meinte gehen Sie zum Hausarzt der wird alles weitere einleiten. Der HA hat mir leider viel Zeit gekostet und mir gesagt was ich hören wollte. Es sei kein Rheuma, weil Schwellung, Rötung, Wärme nicht vorhanden waren zu dem Zeitpunkt und meine Schmerzen wären ja laut ihm wegen meinem Spreizfuß. Er diagnostizierte sogar ein Schnappfinger, da ich meinte mein kleiner Finger ist morgens Steif auf Spannung. Ok, ich wollte sowas auch hören und die Beschwerden gingen zurück, aber auch nach meinem Wunsch eine Blutabnahme zu machen ging er nicht drauf ein.
Er nimmt mich sowieso nicht ernst. Ich habe den HA jetzt seit 2 Jahren und gehe da auch nicht mehr hin, aber solche Leute sind eine Gefährdung!
So hatte ich mal meine Beschwerden ab und an und schob es auf Schuhe und Arbeit mit den Händen (Überlastung). Nach 1-2 Tagen ging es dann wieder. Ich konnte auch Joggen, Fitnesstraining machen und so verging die Zeit.
Bis zum Juni, als der Zeitpunkt kam das ich dauerhaft starke Schmerzen beim auftreten hatte und kaum vom Schafzimmer zum WC kam morgens. Dann der weg vom Parkplatz zum Büro, als ob ich die Elbe überqueren müsse. Ich wusste es wird nicht besser sondern nur schlimmer, ich ging zu meinem HA und holte mir eine codierte Überweisung. Das hätte schon früher passieren müssen. Zwischenzeitlich war ich vorher auch schon mal bei dem HA und fragte,was soll ich denn machen das geht doch nicht so weiter, da hat er doch tatsächlich gesagt, "wenn Sie schmerzen haben schreib ich Sie krank, dann können Sie zu Hause bleiben und wenn der AG was sagt kann er Sie ja zum Vertrauensarzt schicken". Unglaublich... Solche Leute dürften nicht praktizieren!
Nun habe ich zwar einen Rheumatologen der 120Km entfernt ist, da in meiner Umgebung wirklich keiner Termine annimmt aber ist ok für mich. Ich bekam vor 2 Wochen dann den Termin und der Rheumatologe meinte nach der 1. Untersuchung mit Ultraschall schon es wird Rheuma sein er sehe die Entzündungen. Was dann nach der Blutuntersuchung bestätigt worden ist.
Obwohl ich mir das schon gedacht hatte, bin ich natürlich geknickt. Ich muss jetzt 15mg MTX einnehmen und 5mg Folsäure. Das MTX macht mir natürlich auch sorgen, bekomme ich Nebenwirkungen, wird es wirken, werde ich dadurch noch kranker, wird es mir schaden. All diese Fragen... Nach meiner ersten Einnahme bemerkte ich noch nichts,
Ich werde nun aber so gut es geht alles befolgen und so gut es geht mitwirken. Ich esse kein Fleisch, ich trinke kein Alkohol und rauche seit 2 Jahren nicht mehr.
Dazu möchte ich sagen, ich habe meine Eltrern in jungen Jahren verloren und war immer schon depressiv, als dann 2014 meine Freundin mich betrogen hat, ist das Fass übergelaufen und ich bin seit dem in einem totalen Loch. Seit 2018 bin ich in Behandlung nehme aber keine Antidepressiva. Die geringe Heilungschance der Medikamente und die Nebenwirkungen halten mich davon ab. Das kann ich beim dem MTX mir ja nicht mehr erlauben zu denken. Ich habe seit dem auch einen schlechten Schlaf und mir macht fast nichts Spass. Ich bin auch der Überzeugung das es durch diese Dinge die RA in gang gesetzt hat + meinen starken Kaffee und Zigarettenkonsum zu damaligen Zeiten. Das mit den Depressionen habe ich den Rheumatologen nicht mitgeteilt es wurde ja nur nach zurzeit einnehmende Medikamente gefragt.
Nun versuche ich alles so gut es geht durchzuführen, dass die Beschwerden so hoffe ich so schnell wie möglich aufhören. Ich habe aber ein Laster, ich habe ab und an mal Cannabis geraucht, da es mir bei meiner Depression mal ein wenig Licht gab. Ich habe mich nicht getraut zu Fragen bei dem Rheumatologen, aber wie seht Ihr es, hat jemand von euch Erfahrung, ist es möglich dies mit der Medikation mit MTX mal zu konsumieren?
Was mich noch dazu interessiert ist, ich wäre fast vor Corona als Proband in einer Uniklinik zur Behandlung der Depression mit Psilocybin gekommen. Psilocybin und LSD sind ja Wirkstoffe, die Durchbrüche in der Behandlung vorweisen. Auch wenn durch Corona oder anderen Dingen wie Rheuma es nicht zu dieser Behandlung kommt habe ich es immer als Chance in dieser Hinsicht gesehen und habe mir gesagt ich werde dies mal in meinem Leben ausprobieren. Wie sieht es da mit dem MTX aus? Ich bitte da mal um ehrlich antworten, vielleicht kennt sich ja einer von euch aus. Natürlich würde ich dies nicht alleine probieren, dies Bedarf therapeutische begleitung, bei mir zumindest. Da es sonst nach hinten gehen kann. Es geht mir nur um das MTX.
Alles weitere wird man sehen und ich denke es werden noch einige Fragen anfallen.
LG