Hallo Rheumis!
Leider bin ich jetzt auch offiziel einer von euch!
Nicht dass ich was gegen euch hätte, jedoch wär ich natürlich lieber gesund!
Alles begann vor einigen Jahren. Da traten diverse Hautveränderungen bei mir auf. Mit Salben wollte mein Hausarzt diese in den Griff bekommen. Auch als ich nach längerer Zeit wieder hinging und sagte dass sie auf Dauer nichts nützten wurde an der Behandlung nichts geändert. Am 8. Oktober 2006 traten dann zum ersten Mal Gelenksbeschwerden auf. Mein Sprunggelenk war am Morgen stark geschwollen und ich konnte kaum laufen. Am 10. Oktober ging ich ins Spital. Dort sagte man dass es ein Erguss sei der durch Überlastung versacht wird. Leider wurde es dadurch auch nicht besser. Ging dann zum Hausarzt und fragte dort um Rat. Gab mir ne Salbe und Xefo Tabletten. Die Packung war leer und die Schmerzen wieder da. Die Schwellung war nie weg. Also ging ich zu einem Orthopäden. Der verabreichte mir Cortison Spritzen. Leider auch da keine Wirkung.
Im Februar wurde ich operiert. Eine Artruskopie wurde durchgeführt bei der die Schleimhaut entfernt wurde. Leider kam kein Arzt auf die Idee mich nach der Operation zu einem Physiotherapeuten zu schicken. 3 Wochen später wurde noch eine Radiosynoverthese gemacht. Ich hoffe ich habs halbwegs richtig geschrieben. Natürlich auch ohne Erfolg. In der zwischen Zeit probierte ich dutzende alternative Heilmethoden. Umschläge, Massagen, Homeopathie, Bluteckel, Handauflegen,... etc Alles ohne den Hauch einer Wirkung. Als ich wieder einmal beim Arzt war, schlug er mir vor noch eine arthroskopie durchzuführen. Also er seine Notizen machte fragte er ob auch Heilgymnastik keine Wirkung gezeigt habe. Na super, dass sagt man mir erst so spät dass man da Heilgymnastig machen kann!
Komischerweise hat mich dieser Arzt noch einen Monat davor für 2 Wochen in einen Gips gesteckt. Früher habe man Rheumapatienten ebenfalls mit Ruhigstellung behandelt. Nun bekam ich endlich meine Heilgymnastig verschrieben die meine Schmerzen um einiges linderte. Ach ja, 2 Monate nach meiner Operation wurde ich zu einem Rheumatologen geschickt. Dieser untersuchte mein Blut. Konnte aber nichts finden. Rheumatologisch unauffällig hieß es da im Befund. Er könne nichts für mich tun. Sei keine Art von Rheuma. Nach einiger Zeit machte mich meine Physiotherapeutin darauf aufmerksam, dass man sich als Vorführpatient bei einem Kurs melden kann. Dies tat ich dann auch. 30 neue Meinungen und ein sehr genauer check über 3 Tage ist unbezahlbar. Die Kursleiterin hatte Kontakt zu einem Arzt dem sie mein leiden schilderte. Dieser ich sollte sofort einen Rheumatologen aufsuchen. Für ihn sprechen die Symptome für eine Psoriasisarthritis. Dies meinem Orthopäden erklärt blickte er etwas verblüfft drein. Schließlich erwähnte er auch noch Morbus Reiter. Super Herr Doktor....1 Jahr später kommt man drauf dass es auch noch andere Ursachen haben könnte. Mein neuer Rheumatologe checkte so ziemlich alles durch was man durchchecken kann. Vielleicht lags daran dass ich ihn privat bezahlte und nicht über die Krankenkasse. HLA B 27 fand man natürlich auch und auch alles andere ließ ihn auf die Meinung schließen dass es Psoriasisarthritis oder Morbus Reiter ist. Der Hautarzt kann leider auch nicht mit 100 % sagen ob es Psoriasis ist oder nicht. Aber ist im Endeffekt egal, da die Behandlung bei beiden Krankheiten die Selbe ist.
Die Diagnose habe ich am 14. Dezember 2007 bekommen, 430 (!!!) Tage nach dem Auftreten der Gelenksbeschwerden und Jahre nach den ersten Hautsignalen.
Muss jetzt regelmäßig Sulfasalzin nehmen. Ich hoffe das hilft und ich kann irgendwann wieder joggen oder sonst einen Sport ausüben!
Ach ja, bin 21 Jahre alt/jung.
Tja, c'est la vie!
lg
Stefan
Leider bin ich jetzt auch offiziel einer von euch!
Alles begann vor einigen Jahren. Da traten diverse Hautveränderungen bei mir auf. Mit Salben wollte mein Hausarzt diese in den Griff bekommen. Auch als ich nach längerer Zeit wieder hinging und sagte dass sie auf Dauer nichts nützten wurde an der Behandlung nichts geändert. Am 8. Oktober 2006 traten dann zum ersten Mal Gelenksbeschwerden auf. Mein Sprunggelenk war am Morgen stark geschwollen und ich konnte kaum laufen. Am 10. Oktober ging ich ins Spital. Dort sagte man dass es ein Erguss sei der durch Überlastung versacht wird. Leider wurde es dadurch auch nicht besser. Ging dann zum Hausarzt und fragte dort um Rat. Gab mir ne Salbe und Xefo Tabletten. Die Packung war leer und die Schmerzen wieder da. Die Schwellung war nie weg. Also ging ich zu einem Orthopäden. Der verabreichte mir Cortison Spritzen. Leider auch da keine Wirkung.
Die Diagnose habe ich am 14. Dezember 2007 bekommen, 430 (!!!) Tage nach dem Auftreten der Gelenksbeschwerden und Jahre nach den ersten Hautsignalen.
Muss jetzt regelmäßig Sulfasalzin nehmen. Ich hoffe das hilft und ich kann irgendwann wieder joggen oder sonst einen Sport ausüben!
Ach ja, bin 21 Jahre alt/jung.
Tja, c'est la vie!
lg
Stefan
