ja hallo, aber schwierig zu sagen, da bei vielen die Verträglichkeit und anderes ein Rolle spielt. Aber neu sind :
- Medikamente der Cox-2-Hemmer, nach Rofecoxib (Vioxx®) und Celecoxib (Celebrex®) ist ein dritter oraler, selektiver COX-2-Hemmer, nämlich Valdecoxib (Bextra®) auf dem Markt.
Ab November 2003 steht Valdecoxib (Bextra®) in den drei Wirkstärken 10 mg, 20 mg und 40 mg auf dem Markt zur Verfügung.
Alle drei COX-2-Hemmer sind zur symptomatischen Behandlung der chronischen Polyarthritis und Arthrose zugelassen.
Zusätzlich haben Valdecoxib wie Rofecoxib die Zulassung zur Therapie von akuten Schmerzen oder primärer Dysmenorrhoe erhalten.
Celecoxib und Valdecoxib sind beides Sulfonamid-Derivate und deshalb bei bekannter Sulfonamidüberempfindlichkeit kontraindiziert.
Während für Valdecoxib und Rofecoxib eine einmal tägliche Dosierung empfohlen wird, verteilt sich die Tagesdosis von Celecoxib auf eine oder zwei Gaben.
Also muß man sehen, die ersten beiden hatt ich schon, Celebrex ist geblieben, gegen die Arthrose und ansonsten gegen den Bechterew seit einem Jahr Remicade/ Infliximab. Nach Infliximab gibt es dann auch schon einen "Nachfolger".
-Humira / Adalimumab als Spritze 14-tägig, bisher bei 1000 Patienten 500 mit "gut Besser" und 300 mit "auch Besser". Ist bei Rheumatoider Arthritis und M-Rheiter als positiv wirkend eingeschätzt.
Dabei sind die Erfolge mit Infliximab gegen den MB bestens, zu den Nebenwirkungen kann ich allerdings nur wenig sagen, da es keine Langzeiterfahrungen gibt. Dementsprechend sind meine Beschwerden , die es vor der Medikamenteneinnahme nicht gab , (leichter Art) defenitiv noch nicht zuzuordnen.
Erfahrungsberichte von morbus.de-Leuten sprechen positiv zu Bextra. Allerdings sind hier die Erfahrungen zu den Nebenwirkungen noch weniger.
Meine persönliche Meinung hab ich schon in verschiedenen Foren dargelegt: nur ganz kurz..."mir war es das Risiko mit Remicade wert, meine Lebensqualität hat sich beträchtlich verbessert."
Einem Bechterew III mit Versteifungen und Gelenkbeteiligung , Arthrose und andere Nebenerkrankungen, stehen eine bessere Beweglichkeit und weniger Schmerzen gegenüber, was vorher für Unwahrscheinlich gehalten wurde ( man sagt dann wohl "austherapiert"). Alle klinischen Befunde und die Bilddiagnostik sagen das Gegenteil, stehen dem krass gegenüber. Die Entzündungen sind weg bzw. werden nicht als solche wahrgenommen.
Riskieren tue ich dennoch , ein "aus den Fugen geratenes Immunsystem", die Gefahr einer Infektion und Medikamentenallergie ( heißt man kann unter Umständen dann nicht mehr helfen, wenn eine Akuterkranlkung schwerer Art auftritt).
Die Aufzählung der andere möglichen Nebenwirkungen ist ähnlich unserer Standartmedikamente. Dazugekommen ist die Frage einer Herzinsuffizienz, die wohl auftreten könnte, aber was weis man schon.
Dazusagen muß ich, wir sind da Studieenteilnehmer entsprechend versichert betreffs möglicher Nebenwirkungen, da wir ja auch einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Medikamente leisten, mit höherem Risiko als normal.
Ja soweit. Sicher viel Stoff zum Überlegen.
Gruß aus Berlin "merre" Helmut