Banditensocke
Bekanntes Mitglied
Hier der link zum Artikel:
https://deutsch.medscape.com/artike...k-DE_ExcNews&uac=317658CK&impID=5091447&faf=1
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und feue mich für jede/n, der/m es hilft, wieder mehr Lebensqualität zu erreichen!
Mni, ich möchte gerne ergänzen, dass es nicht nur um die Lebensqualität geht.
Eine rheumatische Erkrankung bedeutet ja ganz für sich alleine betrachtet schon ein erhöhtes Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen.
Wenn die Entzündungsprozesse nicht ausreichend behandelt werden, bedeutet das eben auch ein Risiko. Meine RA hat zum Beispiel zu einer Nephritis geführt.
Das sollte jeder mitbedenken, der sich für oder gegen ein Medikament entscheidet wegen der möglichen Nebenwirkungen.
Mni, ich möchte gerne ergänzen, dass es nicht nur um die Lebensqualität geht.
Eine rheumatische Erkrankung bedeutet ja ganz für sich alleine betrachtet schon ein erhöhtes Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen.
Wenn die Entzündungsprozesse nicht ausreichend behandelt werden, bedeutet das eben auch ein Risiko. Meine RA hat zum Beispiel zu einer Nephritis geführt.
Das sollte jeder mitbedenken, der sich für oder gegen ein Medikament entscheidet wegen der möglichen Nebenwirkungen.
Es ist doch logisch, dass es nicht nur um Lebensqualität geht!
Und ich halte es auch für "normal", dass man sich wegen der möglichen Nebenwirkungen eines Medikamentes im Vorfeld Gedanken macht und abwägt mit Beratung des Arztes!
insofern verstehe ich jetzt leider ganz und gar nicht,was diese "Anmerkung" soll?
Vielleicht magst du es mir erklären?
Rinvoq erhöht doch sogar noch zusätzlich das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und für Schlaganfälle!
Was nützt es mir, wenn zwar die Entzündungen gelindert werden, aber ich wegen eben dieses Medikamentes einen Schlaganfall bekomme?
…
Die Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, insbesondere aber die rheumatoide Arthritis und die Psoriasisarthritis, sind "Systemerkrankungen" und nicht nur Probleme des Bewegungsapparats. Sie gehen per se mit einem deutlich erhöhten Risiko für Gefäßereignisse (Verkalkungen mit nachfolgenden "Schlag"ereignissen - egal, ob im Hirn, im Herzen oder in den peripheren Schlagadern) einher.!)…
Finde ich gut. Auch diese Seite sollte bedacht werden. Danke für den Link.Dazu sollten Patienten aber auch im Hinterkopf behalten, dass die Leitlinien derzeit und schon seit langem von Leitlinienwatch insbesondere in Sachen RA als dringend reformbedürftig bewertet werden. Hier der Kommentar zur Bewertung:
Die Leitlinie verletzt mehrere des gültigen AWMF-Regelwerks: die vollständige Offenlegung der Interessenkonflikte, die Unabhängigkeit der Koordinatoren und eine wirksame Enthaltungsregel bei Interessenkonflikten.
Die Verflechtung der Leitlinienautoren mit den Herstellern der zu bewertenden Produkte ist in der Rheumatologie besonders eng - ebenso wie bei anderen Fachgebieten, die mit teuren Patent-geschützten Arzneimitteln arbeiten. Die beteiligten Ärzte rechtfertigen dies mit einer notwendigen Kooperation. Die Industrie bindet die Meinungsführer jedoch strategisch, um ihre Marketingziele zu verfolgen. Wenn eine Fachgesellschaft in ihren Reihen keine unabhängigen Experten für die Leitlinienarbeit mehr findet, steht sie vor dem Offenbarungseid: Sie kann ihre wissenschaftliche Neutralität und ihre alleinige Orientierung am Patientenwohl nicht mehr glaubwürdig darstellen.
https://www.leitlinienwatch.de/therapie-der-rheumatoiden-arthritis-mit-krankheitsmodifizierenden-medikamenten/
Genauso habe ich es gemeint, hätte es nur nicht so gut ausdrücken können.
Beim Lesen der Beiträge hier entstand der Eindruck, dass man Herz und Kreislauf schonen kann, wenn man auf die JAK Inhibitoren verzichtet.
Oder anders ausgedrückt, dass man dann kein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall hat.
Danke!
ich habe mich jetzt nach einem Monat Einnahme von Rinvoq auch dagegen entschieden-
und verstehe jeden der skeptisch zurückhaltend ist
und feue mich für jede/n, der/m es hilft, wieder mehr Lebensqualität zu erreichen!