Hallo zusammen,
ich bin auch neu hier und hätte gleich einige Fragen.
Erst einmal kurz zu mir: Ich bin weiblich und 22 Jahre alt. Die Diagnose Rheuma habe ich vor ca 6 Wochen bekommen und ich muss sagen, dass ich damit überhaupt nicht klar komme. Vor allem, da ich im Moment in einer Phase bin, in der ich wichtige Prüfungen schreiben und Leistung erbringen muss. Und das Lernen fällt mir unendlich schwer wenn es Tage gibt, an denen ich vor Schmerzen keinen Stift richtig halten kann und meine Gedanken die ganze Zeit wo anders sind.
Dann fang ich gleich mal mit meiner ersten Frage an. Ich nehme nun seit etwas über 4 Wochen MTX und mir kommt es so vor, als würden sich meine Beschwerden einige Stunden nach der Spritze und am folgenden Tag verschlimmern. Ich finde das sehr komisch und wollte mal fragen, ob jemand da ähnliche Erfahrungen gemacht hat?
Leider habe ich noch keinen Rheumatologen gefunden, dem ich vertraue und alle meine Fragen stellen kann. Die Diagnose wurde bei mir am Krankenhaus gestellt, da ich bei diesen Schmerzen unmöglich noch 4 Monate auf einen Termin bei einem anderen Rheumatologen warten konnte... leider ist das ja sehr schwierig einen einigermaßen zeitnahen Termin zu bekommen.
Was mich auch noch sehr runterzieht (und ich weiß, dass mir da niemand wirklich weiterhelfen kann) ist diese Unsicherheit. Wenn man so im Internet über die Krankheit liest könnte man ja den ganzen Tag nur heulen. Ich habe wirklich große Angst davor, irgendwann nicht mehr arbeiten zu können und normale Tätigkeiten nicht mehr ohne Hilfe bewältigen zu können. Das wäre das aller Schlimmste für mich. Deshalb wollte ich fragen, wie da eure Erfahrungen so sind? Wie lange kann man denn problemlos arbeiten mit einer solchen Krankheit? Bzw ist es möglich, dass man vielleicht gar keine größeren Einschränkungen in der Zukunft hat? Mir ist bewusst, dass das bei jedem Menschen anders abläuft, trotzdem würden mich Erfahrungen von anderen Betroffenen sehr interessieren...
Meine Familie und Freunde versuchen natürlich mir Mut zuzusprechen und erzählen immer von Bekannten von Bekannten usw., die auch krank waren und zum Beispiel einen Schub in ihrem Leben hatten und seit 10 Jahren gar keine Beschwerden mehr. Aber ob ich das alles so glauben kann weiß ich nicht so recht, da ich im Internet bisher kaum etwas Gutes gelesen habe und mir auch Ärzte mit denen ich bisher gesprochen habe gesagt haben, dass ich immer Beschwerden haben werde. Dass ich den zerstörerischen Prozess zwar verlangsamen kann, aber es immer wieder Tage geben wird, an denen ich starke Schmerzen haben werde.
Ich habe nun immer mal wieder Schmerzen seit November letzten Jahres (die erste Diagnose war eine Sehnenscheidenentzündung aufgrund von Überlastung) und richtig starke Schmerzen (vor allem in den Fingern und im Handgelenk aber auch hin und wieder in Schultern, Ellenbogen und Knie...) seit April/Mai, die letzten 6-8 Wochen gab es keinen einzigen Tag, an dem ich komplett schmerzfrei war. Ich weiß auch nicht wie das weitergehen soll
ich kann mir nicht vorstellen, mein Studium zu schaffen, wenn das so bleibt. Wenn ich Ibuprofen nehme, werden die Schmerzen zwar leichter, allerdings gehen sie nie ganz weg. Und da man davon natürlich auch nicht zu viel nehmen sollte, bin ich dazu übergegangen, es nur noch bei extremen Schmerzen einzunehmen und mäßige Schmerzen einfach zu ertragen... ich weiß, dass ich Geduld haben muss, bis mein Basismedikament wirkt, aber bei ständigen Schmerzen ist Geduld haben natürlich leichter gesagt als getan...
Außerdem habe ich Angst, dass ich mit der Therapie zu spät begonnen habe.. die ersten Anzeichen meiner Krankheit hatte ich ja schon im November und mit der Therapie wurde erst ca 8 Monate später begonnen...
Ich hoffe sehr, dass es hier die ein oder andere Person gibt, die positive Erfahrungen machen konnte und mir vielleicht ein bisschen Mut zusprechen kann.
Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Erfahrungsberichte.
Viele Grüße, Regi
ich bin auch neu hier und hätte gleich einige Fragen.
Erst einmal kurz zu mir: Ich bin weiblich und 22 Jahre alt. Die Diagnose Rheuma habe ich vor ca 6 Wochen bekommen und ich muss sagen, dass ich damit überhaupt nicht klar komme. Vor allem, da ich im Moment in einer Phase bin, in der ich wichtige Prüfungen schreiben und Leistung erbringen muss. Und das Lernen fällt mir unendlich schwer wenn es Tage gibt, an denen ich vor Schmerzen keinen Stift richtig halten kann und meine Gedanken die ganze Zeit wo anders sind.
Dann fang ich gleich mal mit meiner ersten Frage an. Ich nehme nun seit etwas über 4 Wochen MTX und mir kommt es so vor, als würden sich meine Beschwerden einige Stunden nach der Spritze und am folgenden Tag verschlimmern. Ich finde das sehr komisch und wollte mal fragen, ob jemand da ähnliche Erfahrungen gemacht hat?
Leider habe ich noch keinen Rheumatologen gefunden, dem ich vertraue und alle meine Fragen stellen kann. Die Diagnose wurde bei mir am Krankenhaus gestellt, da ich bei diesen Schmerzen unmöglich noch 4 Monate auf einen Termin bei einem anderen Rheumatologen warten konnte... leider ist das ja sehr schwierig einen einigermaßen zeitnahen Termin zu bekommen.
Was mich auch noch sehr runterzieht (und ich weiß, dass mir da niemand wirklich weiterhelfen kann) ist diese Unsicherheit. Wenn man so im Internet über die Krankheit liest könnte man ja den ganzen Tag nur heulen. Ich habe wirklich große Angst davor, irgendwann nicht mehr arbeiten zu können und normale Tätigkeiten nicht mehr ohne Hilfe bewältigen zu können. Das wäre das aller Schlimmste für mich. Deshalb wollte ich fragen, wie da eure Erfahrungen so sind? Wie lange kann man denn problemlos arbeiten mit einer solchen Krankheit? Bzw ist es möglich, dass man vielleicht gar keine größeren Einschränkungen in der Zukunft hat? Mir ist bewusst, dass das bei jedem Menschen anders abläuft, trotzdem würden mich Erfahrungen von anderen Betroffenen sehr interessieren...
Meine Familie und Freunde versuchen natürlich mir Mut zuzusprechen und erzählen immer von Bekannten von Bekannten usw., die auch krank waren und zum Beispiel einen Schub in ihrem Leben hatten und seit 10 Jahren gar keine Beschwerden mehr. Aber ob ich das alles so glauben kann weiß ich nicht so recht, da ich im Internet bisher kaum etwas Gutes gelesen habe und mir auch Ärzte mit denen ich bisher gesprochen habe gesagt haben, dass ich immer Beschwerden haben werde. Dass ich den zerstörerischen Prozess zwar verlangsamen kann, aber es immer wieder Tage geben wird, an denen ich starke Schmerzen haben werde.
Ich habe nun immer mal wieder Schmerzen seit November letzten Jahres (die erste Diagnose war eine Sehnenscheidenentzündung aufgrund von Überlastung) und richtig starke Schmerzen (vor allem in den Fingern und im Handgelenk aber auch hin und wieder in Schultern, Ellenbogen und Knie...) seit April/Mai, die letzten 6-8 Wochen gab es keinen einzigen Tag, an dem ich komplett schmerzfrei war. Ich weiß auch nicht wie das weitergehen soll
Außerdem habe ich Angst, dass ich mit der Therapie zu spät begonnen habe.. die ersten Anzeichen meiner Krankheit hatte ich ja schon im November und mit der Therapie wurde erst ca 8 Monate später begonnen...
Ich hoffe sehr, dass es hier die ein oder andere Person gibt, die positive Erfahrungen machen konnte und mir vielleicht ein bisschen Mut zusprechen kann.
Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Erfahrungsberichte.
Viele Grüße, Regi
