Mommy
Mitglied
Hallo!
Ich bin 36 und habe vor drei Tagen folgende Diagnosen bekommen:
1.) seroneagtive Spondyloarthritis mit per. Gelenkbeteiligung (Vorstufe Morbus Bechterew)
2.) Fibromyalgie
3.) chron. Schmerzsyndrom.
An Medis bekomme ich morgens 1 x Piroxicam, 3-4 x tägl. Metamizol, abends 1 x 10mg Amitriptylin.
Meine Diagnosen habe ich mündlich persönlich erhalten, das schriftliche soll nach einem weiteren MRT im Dezember erfolgen.
Bis vor 8 Wochen konnte ich mit dem Begriff Rheuma nichts weiter anfangen.
Seit Jahren quälen mich Knie- und Rückenschmerzen.
Ich habe bereits 4 Knie-OPs hinter mir (Innenminiskus / Knorpel - allerdings nur minimale Schäden, der Doc. konnte das mit meinen Schmerzen nicht verstehen).
2005 hatte ich eine 3fache Bandscheibenvorwölbung diagnostiziert bekommen. Seitdem habe ich immer wieder Rücken- oder Knieschmerzen.
2007 und 2009 hatte man bei mir jeweils Burne Out diagnostiziert. Meine Schmerzen und die Müdigkeit würden durch die Psyche kommen.
Im April 2010 kamen dann der re Ellenbogen und die Handgelenke dazu.
Seit August dann noch das li Sprunggelenk, die Finger, die Zehen und zum Schluss die Fersen und Achillessehnen.
Wie gesagt, jetzt habe ich seit drei Tagen die o. g. Diagnosen.
Ich bin völlig überwältigt davon. Einerseits ist es schwer zu bregreifen, dass ich "richtig" krank bin, andererseit bin ich froh, ENDLICH eine Diagnose bekommen zu haben. Endlich hat das Kind einen Namen!
Meine Rheumatologin (mit der ich sehr gut zurecht komme), hat sich sehr viel Zeit für mich genommen. Sie rät mir, die Medis gewissenhaft einzunehmen und schlägt mir Physio (ich mache bereits amb. Reha-Sport + Sauna), Wärme und Ernährungsumstellung vor!
Und nun meine Anliegen:
Ich habe schon ganz viel gelesen in den letzten Tagen und glaube zu wissen, was die ersten beiden Krankheitsformen so sind.
Bei der Ernährung achte ich darauf, dass ich kein rotes Fleisch esse, kein Kakao, Schokolade oder Zucker zu mir nehme und eher Gemüse anstatt Obst (Zucker) esse.
Außerdem versuche ich mich täglich (mit meinem Hund) zu bewegen. Leider geht nur langsames Spazieren (wie so ne Omi), aber ich bewege mich.
Ansonsten ist es nicht so einfach, mit allem jetzt zurecht zu kommen.
Ich bin Polizeibeamtin (z. Zt. aufgrund der Burne Outs im Innen- und Tagesdienst), aber jetzt natürlich krank geschrieben.
Kennt sich jemand mit Behördenkrams aus? Was könnte mit der Arbeit passieren?
Wo kann oder muss ich was beantragen?
Wo gibt es noch weitere Tips zur Ernährung?
Wie geht es jetzt weiter, was mache ich als nächstes?
Sollte man ein Rheumatagebuch führen?
Ich bin für alles sehr dankbar! Ich möchte ganz viel wissen über diese Krankheit(en) um möglichst viel selber gegensteuern zu können.
Danke, für Eure Zeit,
Mommy!
Ich bin 36 und habe vor drei Tagen folgende Diagnosen bekommen:
1.) seroneagtive Spondyloarthritis mit per. Gelenkbeteiligung (Vorstufe Morbus Bechterew)
2.) Fibromyalgie
3.) chron. Schmerzsyndrom.
An Medis bekomme ich morgens 1 x Piroxicam, 3-4 x tägl. Metamizol, abends 1 x 10mg Amitriptylin.
Meine Diagnosen habe ich mündlich persönlich erhalten, das schriftliche soll nach einem weiteren MRT im Dezember erfolgen.
Bis vor 8 Wochen konnte ich mit dem Begriff Rheuma nichts weiter anfangen.
Seit Jahren quälen mich Knie- und Rückenschmerzen.
Ich habe bereits 4 Knie-OPs hinter mir (Innenminiskus / Knorpel - allerdings nur minimale Schäden, der Doc. konnte das mit meinen Schmerzen nicht verstehen).
2005 hatte ich eine 3fache Bandscheibenvorwölbung diagnostiziert bekommen. Seitdem habe ich immer wieder Rücken- oder Knieschmerzen.
2007 und 2009 hatte man bei mir jeweils Burne Out diagnostiziert. Meine Schmerzen und die Müdigkeit würden durch die Psyche kommen.
Im April 2010 kamen dann der re Ellenbogen und die Handgelenke dazu.
Seit August dann noch das li Sprunggelenk, die Finger, die Zehen und zum Schluss die Fersen und Achillessehnen.
Wie gesagt, jetzt habe ich seit drei Tagen die o. g. Diagnosen.
Ich bin völlig überwältigt davon. Einerseits ist es schwer zu bregreifen, dass ich "richtig" krank bin, andererseit bin ich froh, ENDLICH eine Diagnose bekommen zu haben. Endlich hat das Kind einen Namen!
Meine Rheumatologin (mit der ich sehr gut zurecht komme), hat sich sehr viel Zeit für mich genommen. Sie rät mir, die Medis gewissenhaft einzunehmen und schlägt mir Physio (ich mache bereits amb. Reha-Sport + Sauna), Wärme und Ernährungsumstellung vor!
Und nun meine Anliegen:
Ich habe schon ganz viel gelesen in den letzten Tagen und glaube zu wissen, was die ersten beiden Krankheitsformen so sind.
Bei der Ernährung achte ich darauf, dass ich kein rotes Fleisch esse, kein Kakao, Schokolade oder Zucker zu mir nehme und eher Gemüse anstatt Obst (Zucker) esse.
Außerdem versuche ich mich täglich (mit meinem Hund) zu bewegen. Leider geht nur langsames Spazieren (wie so ne Omi), aber ich bewege mich.
Ansonsten ist es nicht so einfach, mit allem jetzt zurecht zu kommen.
Ich bin Polizeibeamtin (z. Zt. aufgrund der Burne Outs im Innen- und Tagesdienst), aber jetzt natürlich krank geschrieben.
Kennt sich jemand mit Behördenkrams aus? Was könnte mit der Arbeit passieren?
Wo kann oder muss ich was beantragen?
Wo gibt es noch weitere Tips zur Ernährung?
Wie geht es jetzt weiter, was mache ich als nächstes?
Sollte man ein Rheumatagebuch führen?
Ich bin für alles sehr dankbar! Ich möchte ganz viel wissen über diese Krankheit(en) um möglichst viel selber gegensteuern zu können.
Danke, für Eure Zeit,
Mommy!
