Tizia
Neues Mitglied
liebes forum,
seit ca. 2 monaten lese ich "heimlich" bei euch mit und habe nun beschlossen, mich bei euch anzumelden, weil ich die erfahrung gemacht habe, das betroffene die besseren experten für ihre krankheiten sind als viele ärzte ("10 ärzte, 11 meinungen").
also hallo, erstmal, ich bin tizia, weiblich, nicht ledig, sondern mit mann, 44 jahre alt.
seit 2005 gesicherte ms-diagnose, danach hashimoto. also schon 2 autoimmunerkrankungen.
davon sieht man mir allerdings nichts äußerlich an, so dass man sich oft verteidigen muss, wenn man nicht so belastbar ist.
und nun das neueste. bin in einer diagnose-maschine und bekomme immer mehr angst, weil die ärzte mir nichts genaues sagen wollen.
um es kurz zu machen: es fing an vor 3 monaten mit knieschmerzen beim laufen, dann wanderte es vom rechten knie zum linken knie und zu den sprunggelenken.
knie und knöchel waren beide geschwollen, mit erguss, so dass das linke bein isgesamt ganz dick war. schmerzen beim gehen, insbesondere treppen hinab. auch bei ruhe manchmal. hochlegen und eis halfen immer am besten. die schwellungen sind mittlerweile etwas zurückgegangen, aber schmerzen habe ich abwechselnd in knien und knöcheln, manchmal auch in den händen und zehen. orthopädin fragte mich 2 mal, ob ich umgeknickt sei oder zu viel sport gemacht habe. ja, ich war joggen, aber ja nun nicht so, dass 4 gelenke anschwellen. rheuma-labor ergab leicht erhöhte blutsenkung, rheumafaktor negativ. die orthopädin meinte, man kann das mal haben (?) und riet mir - zu nichts.
da es aber nicht besser wurde, wandte ich mich an meine endokrinologin, weil gelenkschmerzen auch oft mit der schilddrüse zu tun haben. die machte ein irre großes blutbild und fand raus: leicht erhöhte entzündungswerte, leicht erhöhte AP (AP knochen unter osteoporose-diagnostik *kreisch), leicht erhöhte ANA.
und empfahl einen rheumatologen und ein skelett-szintigramm, das ich am montag auch mache, weil ich endlich wissen will, was da los ist.
diverse andere ärzte hielten sich auch alle bedeckt.
als ich heute etwas im internet über erhöhte AP-werte las, wurde mir ganz schlecht (knochenkrebs usw).
was also fehlt, ist die diagnose und erst recht die differentialdiagnose, an was es aber nicht mangelt, ist meine angst.
ich bin inzwischen psychisch total mürbe, natürlich auch, weil ich dachte, dass 2 autoimmunerkrankungen "reichen", aber schlimmer geht scheinbar immer.
am montag weiß ich nach der skelett-szinti wohl mehr, aber bis dahin lauf ich hier vor angst im quadrat.
warten und sich wundern und grübeln, das ist echt das schlimmste.
liebe grüße
eure neue
tizia
seit ca. 2 monaten lese ich "heimlich" bei euch mit und habe nun beschlossen, mich bei euch anzumelden, weil ich die erfahrung gemacht habe, das betroffene die besseren experten für ihre krankheiten sind als viele ärzte ("10 ärzte, 11 meinungen").
also hallo, erstmal, ich bin tizia, weiblich, nicht ledig, sondern mit mann, 44 jahre alt.
seit 2005 gesicherte ms-diagnose, danach hashimoto. also schon 2 autoimmunerkrankungen.
davon sieht man mir allerdings nichts äußerlich an, so dass man sich oft verteidigen muss, wenn man nicht so belastbar ist.
und nun das neueste. bin in einer diagnose-maschine und bekomme immer mehr angst, weil die ärzte mir nichts genaues sagen wollen.
um es kurz zu machen: es fing an vor 3 monaten mit knieschmerzen beim laufen, dann wanderte es vom rechten knie zum linken knie und zu den sprunggelenken.
knie und knöchel waren beide geschwollen, mit erguss, so dass das linke bein isgesamt ganz dick war. schmerzen beim gehen, insbesondere treppen hinab. auch bei ruhe manchmal. hochlegen und eis halfen immer am besten. die schwellungen sind mittlerweile etwas zurückgegangen, aber schmerzen habe ich abwechselnd in knien und knöcheln, manchmal auch in den händen und zehen. orthopädin fragte mich 2 mal, ob ich umgeknickt sei oder zu viel sport gemacht habe. ja, ich war joggen, aber ja nun nicht so, dass 4 gelenke anschwellen. rheuma-labor ergab leicht erhöhte blutsenkung, rheumafaktor negativ. die orthopädin meinte, man kann das mal haben (?) und riet mir - zu nichts.
da es aber nicht besser wurde, wandte ich mich an meine endokrinologin, weil gelenkschmerzen auch oft mit der schilddrüse zu tun haben. die machte ein irre großes blutbild und fand raus: leicht erhöhte entzündungswerte, leicht erhöhte AP (AP knochen unter osteoporose-diagnostik *kreisch), leicht erhöhte ANA.
und empfahl einen rheumatologen und ein skelett-szintigramm, das ich am montag auch mache, weil ich endlich wissen will, was da los ist.
diverse andere ärzte hielten sich auch alle bedeckt.
als ich heute etwas im internet über erhöhte AP-werte las, wurde mir ganz schlecht (knochenkrebs usw).
was also fehlt, ist die diagnose und erst recht die differentialdiagnose, an was es aber nicht mangelt, ist meine angst.
ich bin inzwischen psychisch total mürbe, natürlich auch, weil ich dachte, dass 2 autoimmunerkrankungen "reichen", aber schlimmer geht scheinbar immer.
am montag weiß ich nach der skelett-szinti wohl mehr, aber bis dahin lauf ich hier vor angst im quadrat.
warten und sich wundern und grübeln, das ist echt das schlimmste.
liebe grüße
eure neue
tizia



t.
