Hallo ,
ich habe mich als Gast bereits zweimal zu Wort gemeldet. Habe mich jetzt registriert und möchte, sofern möglich, meine Erfahrungen weitergeben, aber auch, wie bisher, weiterhin Neues von Euch erfahren. Nun eine kurze Vorstellung:
Also, ich bin 56 Jahre alt und habe seit ca. 10 Jahren eine chronische Polyarthritis. Beschwerden hatte ich in vielen Gelenken, insbesondere in den beiden Händen. Die Hände (Mittelhandknochen) waren in kurzen Intervallen an- und abgeschwollen. Mein Hausarzt hatte eine Untersuchung auf Borreliose gemacht (Ergebnis negativ) und mich zur Sicherheit zu einer Rheumatologin überwiesen. Diese hat nach Blutabnahme, Röntgen etc. die Krankheit sofort erkannt (Rheumafaktor, Entzündung, leichte Gelenkschädigungen in den Hüften und Händen) und die Behandlung mit Cortison und Azufildine als Basismedikament begonnen.
Nach dreimonatiger Einnahme habe ich Ausschlag am ganzen Körper bekommen und bin auf MTX umgestellt worden (beginnend mit 7,5 mg, heute 15 mg). In schlimmen Phasen habe ich immer kurz Cortison (Prednisolon) genommen. Immer nur kurz, um die Gewöhnung des Körpers und die unumgängliche Ausschleichphase zu vermeiden. Schmerzmittel versuche ich zu vermeiden, da ich sehr schnell Magenprobleme bekomme. Entspannungsübungen sind auch sehr hilfreich gegen Schmerzen.
1994 nahmen die Hüftbeschwerden so stark zu, daß ich ständig Schmerzen beim Laufen und Sitzen hatte. Ich habe dann eine Radiosynoviorthese an beiden Hüften machen lassen. Seitdem habe ich keine Hüftschmerzen mehr, bin aber in meinen sportlichen Aktivitäten eingeschränkt. Ich kann aber Wandern, Bergwandern, Laufen und Radfahren. Und das reicht mir auch. Sportarten wie Tennis, Squah, Fußball u.ä. gehen nicht mehr.
Hatte im letzten Jahr einen Herzinfarkt und muß seitdem weitere Pillen schlucken. Mein Magen machte dann sehr viel Probleme. Um ihn zu entlasten, nehme ich ein Magenschutzmittel (Pantoprazol). Das MTX spritze ich mir selbst. Das wärs' in aller Kürze.
Ich habe schon viele hilfreiche Tipps und Anregungen aus dem Forum erhalten. Ich hoffe, daß ich mit meinen zukünftigen Beiträgen auch Anderen helfen oder wenigstens Mut machen kann.
Gruß an alle!
Jörg
ich habe mich als Gast bereits zweimal zu Wort gemeldet. Habe mich jetzt registriert und möchte, sofern möglich, meine Erfahrungen weitergeben, aber auch, wie bisher, weiterhin Neues von Euch erfahren. Nun eine kurze Vorstellung:
Also, ich bin 56 Jahre alt und habe seit ca. 10 Jahren eine chronische Polyarthritis. Beschwerden hatte ich in vielen Gelenken, insbesondere in den beiden Händen. Die Hände (Mittelhandknochen) waren in kurzen Intervallen an- und abgeschwollen. Mein Hausarzt hatte eine Untersuchung auf Borreliose gemacht (Ergebnis negativ) und mich zur Sicherheit zu einer Rheumatologin überwiesen. Diese hat nach Blutabnahme, Röntgen etc. die Krankheit sofort erkannt (Rheumafaktor, Entzündung, leichte Gelenkschädigungen in den Hüften und Händen) und die Behandlung mit Cortison und Azufildine als Basismedikament begonnen.
Nach dreimonatiger Einnahme habe ich Ausschlag am ganzen Körper bekommen und bin auf MTX umgestellt worden (beginnend mit 7,5 mg, heute 15 mg). In schlimmen Phasen habe ich immer kurz Cortison (Prednisolon) genommen. Immer nur kurz, um die Gewöhnung des Körpers und die unumgängliche Ausschleichphase zu vermeiden. Schmerzmittel versuche ich zu vermeiden, da ich sehr schnell Magenprobleme bekomme. Entspannungsübungen sind auch sehr hilfreich gegen Schmerzen.
1994 nahmen die Hüftbeschwerden so stark zu, daß ich ständig Schmerzen beim Laufen und Sitzen hatte. Ich habe dann eine Radiosynoviorthese an beiden Hüften machen lassen. Seitdem habe ich keine Hüftschmerzen mehr, bin aber in meinen sportlichen Aktivitäten eingeschränkt. Ich kann aber Wandern, Bergwandern, Laufen und Radfahren. Und das reicht mir auch. Sportarten wie Tennis, Squah, Fußball u.ä. gehen nicht mehr.
Hatte im letzten Jahr einen Herzinfarkt und muß seitdem weitere Pillen schlucken. Mein Magen machte dann sehr viel Probleme. Um ihn zu entlasten, nehme ich ein Magenschutzmittel (Pantoprazol). Das MTX spritze ich mir selbst. Das wärs' in aller Kürze.
Ich habe schon viele hilfreiche Tipps und Anregungen aus dem Forum erhalten. Ich hoffe, daß ich mit meinen zukünftigen Beiträgen auch Anderen helfen oder wenigstens Mut machen kann.
Gruß an alle!
Jörg
