Hallo!
Ich bin neu in dem Forum und hoffe durch den Erfahrungsaustausch besser mit der Erkrankung umgehen zu können.
Ich bin 39 Jahre alt, verheiratet, habe eine achtjährige Tochter.
Vor einem Jahr begannen die ersten Beschwerden (Gelenkschmerzen in den Händen, entzündete Knie-, Ellenbogen- und Zehengelenke verbunden mit Morgensteifigkeit) und der erste Rheumatologe konnte im Blut keinen Rheumafaktor bestimmen. Nach einigen Monaten wechselte ich den Rheumatologen und habe nun nach einem Jahr endlich eine ungefähre Diagnose: periphere Spondyloarthritis, HLA-B27 positiv. Das MRT zeigte keine Entzündungen im Iliososakralgelenk, die Beschwerden in der LWS bestehen nach wie vor von dem Bandscheibenvorfall 2004, der damals operiert wurde. Nachdem das Sulfasalazin und das Prednisolon die Schübe nicht eindämmen konnte, möchte meine jetzige Rheumatologie auf MTX umsteigen, womit ich nun einverstanden bin, obwohl ich mir viele Gedanken über die Nebenwirkungen gemacht habe. Da ich generell nicht gerne Medikamente nehme fällt mir dies alles sehr schwer, vor allem mich von dem Wunschgedanken zu verabschieden, dass ich mich mal wieder normal und gesund fühlen möchte, am liebsten ohne Medikamente.
Das letzte Kalenderjahr hatte Höhen und Tiefen, da ich mich beruflich auf eine Führungsposition beworben hatte und diese auch bekam. Da es mir gesundheitlich nicht immer gut ging. Die berufliche Veränderung, die Kombination mit dem Familienalltag und aufgetretene Schwierigkeiten in der Beziehung belasten mich im "Gesamtpaket" momentan sehr. Zudem weiß ich nicht, ob ich die Stelle weiterhin ausführen kann, obwohl ich sehr gern arbeite und positive Rückmeldungen erhalten habe. Eigentlich habe ich eine sehr positive Lebenseinstellung, bin unternehmungslustig und quirlig. Dennoch ist es für mich schwer die Erkrankung und die Einschränkungen anzunehmen, vor allem da der weitere Verlauf unberechenbar zu sein scheint. Die Rheumatologie meinte die Spanne reicht vom Stillstand der Beschwerden bis zu weiteren rheumatischen Erkrankungen, die noch hinzukommen können. Wie geht ihr mit euren Situationen um? Wer befindet sich in einem ähnlichen (Gefühls)zustand?
Liebe Grüße, Anja
Ich bin neu in dem Forum und hoffe durch den Erfahrungsaustausch besser mit der Erkrankung umgehen zu können.
Ich bin 39 Jahre alt, verheiratet, habe eine achtjährige Tochter.
Vor einem Jahr begannen die ersten Beschwerden (Gelenkschmerzen in den Händen, entzündete Knie-, Ellenbogen- und Zehengelenke verbunden mit Morgensteifigkeit) und der erste Rheumatologe konnte im Blut keinen Rheumafaktor bestimmen. Nach einigen Monaten wechselte ich den Rheumatologen und habe nun nach einem Jahr endlich eine ungefähre Diagnose: periphere Spondyloarthritis, HLA-B27 positiv. Das MRT zeigte keine Entzündungen im Iliososakralgelenk, die Beschwerden in der LWS bestehen nach wie vor von dem Bandscheibenvorfall 2004, der damals operiert wurde. Nachdem das Sulfasalazin und das Prednisolon die Schübe nicht eindämmen konnte, möchte meine jetzige Rheumatologie auf MTX umsteigen, womit ich nun einverstanden bin, obwohl ich mir viele Gedanken über die Nebenwirkungen gemacht habe. Da ich generell nicht gerne Medikamente nehme fällt mir dies alles sehr schwer, vor allem mich von dem Wunschgedanken zu verabschieden, dass ich mich mal wieder normal und gesund fühlen möchte, am liebsten ohne Medikamente.
Das letzte Kalenderjahr hatte Höhen und Tiefen, da ich mich beruflich auf eine Führungsposition beworben hatte und diese auch bekam. Da es mir gesundheitlich nicht immer gut ging. Die berufliche Veränderung, die Kombination mit dem Familienalltag und aufgetretene Schwierigkeiten in der Beziehung belasten mich im "Gesamtpaket" momentan sehr. Zudem weiß ich nicht, ob ich die Stelle weiterhin ausführen kann, obwohl ich sehr gern arbeite und positive Rückmeldungen erhalten habe. Eigentlich habe ich eine sehr positive Lebenseinstellung, bin unternehmungslustig und quirlig. Dennoch ist es für mich schwer die Erkrankung und die Einschränkungen anzunehmen, vor allem da der weitere Verlauf unberechenbar zu sein scheint. Die Rheumatologie meinte die Spanne reicht vom Stillstand der Beschwerden bis zu weiteren rheumatischen Erkrankungen, die noch hinzukommen können. Wie geht ihr mit euren Situationen um? Wer befindet sich in einem ähnlichen (Gefühls)zustand?
Liebe Grüße, Anja
. Sie wird dir auf jeden Fall helfen, besser mit deiner Erkrankung klar zu kommen und, wenn du dich mit MTX anfreunden kannst, hast du schon einen wichtigen Schritt zurück in die "Normalität" getan