Hallo liebes Rheuma Forum!
Ich bin neu hier und habe schon vorher eine Weile mitgelesen.
Leider habe ich noch keine Diagnose und erhoffe mir Ratschläge oder Ideen von euch.
Zu mir und wie der ganze Mist begann:
Anfang diesen Jahres fing ich mir eine Grippe ein, dachte ich.
Nach einer Woche starker Schmerzen mit Schmerzmitteln ging ich zum HA. Diese meinte, es wäre keine Grippe, sondern meine Beschwerden kämen aus dem Nacken.
Also 2 Wochen 600 Ibu 3xtgl., dazu Physiotherapie.
Entgegen meiner bisherigen Erfahrungen halfen Physio und Ibu kaum. Im Gegenteil, die Schmerzen befanden sich nicht mehr nur im Rücken, Nacken und den Schultern, sondern es kamen mehr dazu:
Knie, Füße (unterhalb, Spann, Knöchel) Ellbogen (ein Ellbogen war eine zeit lang geschwollen), Oberarme, Becken.
Nach den zwei Wochen bin ich noch mal zum HA, weil ich nicht mehr richtig gehen, stehen, sitzen und liegen konnte, vor Schmerzen.
Ich bekam dann für 4 Tage Cortison mit (10mg Prednisolon).
Für mich ziemlich überraschend, ging es mir ab dem zweiten Tag besser. Für mich war das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich war so froh darüber!
Mein HA hatte Polymyalgia Rheumatica im Verdacht. Mit 25? Ist das überhaupt schon mal vorgekommen?
Trotzdem kann ich mir generell etwas in der muskulären Richtung gut vorstellen…
Da ein Termin beim Rheumatologen anstand, sollte ich kein Cortison mehr nehmen, damit ich die Schmerzen auch beim Termin habe.
Naja nach ca. 4-5 Wochen fingen die Schmerzen wieder an… in den Ellbogen und der Rückenpartie. Nach und nach kam alles wieder, die Waden, Zehen, Hände, Hinterkopf, Kiefer und das Gesicht gesellten sich dazu.
Leider bin ich auch sehr erschöpft und schaffe inzwischen in einer Woche, was ich sonst an einem Tag schaffte.
So was ich sonst medizinisch erzählen kann:
Jetzt hatte ich meinen lang ersehnten Termin beim Rheumatologen… und er hat mir ziemlich schnell gesagt, dass er denkt, dass er nichts für mich tun kann.
Er hat mir zwar Blut abgenommen, aber war der Meinung, da käme eh nichts bei rum. Dass das Cortison geholfen hat, hat er genauso ignoriert, wie meine Frage auf eine muskuläre entzündliche Erkrankung. Dass ich nicht die klassischen Symptome habe, ist mir auch klar. Ich habe bis auf das eine Mal, eigentlich keine Schwellungen. Aber ich habe leider diese extremen Schmerzen.
Von meinen alten Blutwerten wurde glaube ich, entzündungsmäßig nichts getestet. Nur wurde ich auf den ANA Titer von 1:800 hingewiesen. Aber da meinte der Rheumatologe, dass es so unspezifisch wäre, dass man damit nichts anfangen könne.
Ein Stück weit habe ich mir schon gedacht, dass es so laufen könnte. Schließlich habe einige von euch auch schon echt einen langen Diagnoseweg hinter sich und befinden sich auch noch auf dem Weg. Ich bin mir ja auch nicht sicher ob ich tatsächlich etwas rheumatisches habe.
Aber ich habe diese Schmerzen und das Cortison hat mir geholfen. Deswegen hoffe ich, einen Arzt zu finden, welcher mir helfen kann, damit ich die Schmerzen wieder los werde.
Der Termin jetzt war über die KV. Den regulären Termin beim Rheumatologen habe ich im Oktober. Aber ich habe echt Sorge, wie es mir bis dahin geht. Kennt ihr vielleicht eine Rheumaambulanz, in die man auch ohne bereits gestellte Diagnose als Kassenpatient gehen kann? Mir ist es auch echt egal wo in DE…
Habt ihr vielleicht sonst noch Ideen, wer der richtige Ansprechpartner ist, wenn es nichts rheumatisches ist?
Sorry, für den überladenen Text und viele Grüße
Annika
Ich bin neu hier und habe schon vorher eine Weile mitgelesen.
Leider habe ich noch keine Diagnose und erhoffe mir Ratschläge oder Ideen von euch.
Zu mir und wie der ganze Mist begann:
Anfang diesen Jahres fing ich mir eine Grippe ein, dachte ich.
Nach einer Woche starker Schmerzen mit Schmerzmitteln ging ich zum HA. Diese meinte, es wäre keine Grippe, sondern meine Beschwerden kämen aus dem Nacken.
Also 2 Wochen 600 Ibu 3xtgl., dazu Physiotherapie.
Entgegen meiner bisherigen Erfahrungen halfen Physio und Ibu kaum. Im Gegenteil, die Schmerzen befanden sich nicht mehr nur im Rücken, Nacken und den Schultern, sondern es kamen mehr dazu:
Knie, Füße (unterhalb, Spann, Knöchel) Ellbogen (ein Ellbogen war eine zeit lang geschwollen), Oberarme, Becken.
Nach den zwei Wochen bin ich noch mal zum HA, weil ich nicht mehr richtig gehen, stehen, sitzen und liegen konnte, vor Schmerzen.
Ich bekam dann für 4 Tage Cortison mit (10mg Prednisolon).
Für mich ziemlich überraschend, ging es mir ab dem zweiten Tag besser. Für mich war das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich war so froh darüber!
Mein HA hatte Polymyalgia Rheumatica im Verdacht. Mit 25? Ist das überhaupt schon mal vorgekommen?
Trotzdem kann ich mir generell etwas in der muskulären Richtung gut vorstellen…
Da ein Termin beim Rheumatologen anstand, sollte ich kein Cortison mehr nehmen, damit ich die Schmerzen auch beim Termin habe.
Naja nach ca. 4-5 Wochen fingen die Schmerzen wieder an… in den Ellbogen und der Rückenpartie. Nach und nach kam alles wieder, die Waden, Zehen, Hände, Hinterkopf, Kiefer und das Gesicht gesellten sich dazu.
Leider bin ich auch sehr erschöpft und schaffe inzwischen in einer Woche, was ich sonst an einem Tag schaffte.
So was ich sonst medizinisch erzählen kann:
- seit ca. 4 Wochen habe ich manchmal ein Gefühl der Enge im Brustbereich
- deutlich trockenere Hände als vorher
- seit ca. 15 Jahren Kieferknacken (trage jede Nacht ein Schiene, sonst sind die Schmerzen nicht auszuhalten)
- Karpaltunnelsyndrom (auch hier hilft die Schiene nachts)
- vor ca. 3 Jahren vermutlich eine geplatzte Zyste im Bauchraum, welchen den Blinddarm entzündete (Blinddarm selbst war nicht die Ursache der Entzündungen)
- neige zu Verwachsungen
- manchmal so schmerzhaft trockene Augen, dass ich diese nicht öffnen kann, bevor Tropfen drin sind
- LWS Bandscheibenvorwölbung
- ab und an Schwindel -> vermutlich wegen der Verspannung im Nacken
- seit letztem Jahr gehäuft Blasenentzündungen, die auch nicht leicht verschwinden, davor eigentlich nie
- Vitamin D Mangel
Jetzt hatte ich meinen lang ersehnten Termin beim Rheumatologen… und er hat mir ziemlich schnell gesagt, dass er denkt, dass er nichts für mich tun kann.
Er hat mir zwar Blut abgenommen, aber war der Meinung, da käme eh nichts bei rum. Dass das Cortison geholfen hat, hat er genauso ignoriert, wie meine Frage auf eine muskuläre entzündliche Erkrankung. Dass ich nicht die klassischen Symptome habe, ist mir auch klar. Ich habe bis auf das eine Mal, eigentlich keine Schwellungen. Aber ich habe leider diese extremen Schmerzen.
Von meinen alten Blutwerten wurde glaube ich, entzündungsmäßig nichts getestet. Nur wurde ich auf den ANA Titer von 1:800 hingewiesen. Aber da meinte der Rheumatologe, dass es so unspezifisch wäre, dass man damit nichts anfangen könne.
Ein Stück weit habe ich mir schon gedacht, dass es so laufen könnte. Schließlich habe einige von euch auch schon echt einen langen Diagnoseweg hinter sich und befinden sich auch noch auf dem Weg. Ich bin mir ja auch nicht sicher ob ich tatsächlich etwas rheumatisches habe.
Aber ich habe diese Schmerzen und das Cortison hat mir geholfen. Deswegen hoffe ich, einen Arzt zu finden, welcher mir helfen kann, damit ich die Schmerzen wieder los werde.
Der Termin jetzt war über die KV. Den regulären Termin beim Rheumatologen habe ich im Oktober. Aber ich habe echt Sorge, wie es mir bis dahin geht. Kennt ihr vielleicht eine Rheumaambulanz, in die man auch ohne bereits gestellte Diagnose als Kassenpatient gehen kann? Mir ist es auch echt egal wo in DE…
Habt ihr vielleicht sonst noch Ideen, wer der richtige Ansprechpartner ist, wenn es nichts rheumatisches ist?
Sorry, für den überladenen Text und viele Grüße
Annika