Hallo ihr Lieben!
Ich bin neu hier und wollte mich und meine Beschwerden mal kurz vorstellen:
Als ich 4 Jahre alt war (1998 ca.) wurde bei mir juvenile chronische Arthritis diagnostiziert, nachdem ich einige Zeit unter stechenden Schmerzen im Knie litt. Mittlerweile bin ich 22 Jahre jung und habe noch immer in regelmäßigen Abständen mit Rheumaschüben zu kämpfen. Im Jahr 2011 musste ich ganze dreimal ins Krankenhaus um punktiert zu werden und Cortison gespritzt zu bekommen. Seitdem haben sich meine Rheumaschübe auf einmal jährlich eingependelt. Seit geschätzt 5 Jahren behandelt mich mein Rheumatologe mit 25 mg MTX und einer Folsäure Tablette wöchentlich. Meine letzte Punktion inkl. Cortison hatte ich Ende April 2015 und seitdem ging es mir wie immer wieder gut.
Wie dem auch sei, ich schreibe jetzt hier, weil ich merke, dass mir meine Erkrankung langsam aber sicher ziemlich sicher an die Psyche geht... Ich habe seit Montag wieder ein leichtes Stechen in meinem Knie und der bloße Gedanke, dass es wieder losgehen könnte, lässt mich verzweifeln und treibt mir gerade die Tränen in die Augen...
Kein Wunder, die Angst vor einem erneuten Ausbruch ist ein ständiger Begleiter seit meiner Kindheit, also fast schon mein ganzes Leben lang. Es fühlt sich an, als hätte ich durch die etlichen Kämpfe gegen Rheuma jegliche Kraft und Hoffnung verloren, dass ich mal für längere Zeit ein normales, glückliches Leben führen könnte. Auch bei meinem letzten Rheumaschub im April war ich ein seelisches Wrack. Vielleicht reagiere ich ja jedes Mal so heftig darauf, weil ich eben noch etwas jünger bin...
Hinzu kommt nun, dass ich jetzt seit drei Wochen das erste Mal zwecks Masterstudium alleine lebe und NICHT wie sonst immer, wenn die Schmerzen kommen, meine Familie unmittelbar um mich habe, die mich auffängt und mir weiterhilft.
Ich habe mich hier angemeldet, weil ich hoffe, mich mit „Gleichgesinnten“, die meine Probleme und Sorgen verstehen können, auszutauschen und vielleicht ein paar Ratschläge zu erhalten. Wie geht ihr mit der Angst vor einem Rheumaschub um? Leidet ihr auch so sehr an Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder sogar Depressionen? Ich hoffe, ich bin nicht die einzige hier, die das jedes Mal so mitnimmt...
Als ich 4 Jahre alt war (1998 ca.) wurde bei mir juvenile chronische Arthritis diagnostiziert, nachdem ich einige Zeit unter stechenden Schmerzen im Knie litt. Mittlerweile bin ich 22 Jahre jung und habe noch immer in regelmäßigen Abständen mit Rheumaschüben zu kämpfen. Im Jahr 2011 musste ich ganze dreimal ins Krankenhaus um punktiert zu werden und Cortison gespritzt zu bekommen. Seitdem haben sich meine Rheumaschübe auf einmal jährlich eingependelt. Seit geschätzt 5 Jahren behandelt mich mein Rheumatologe mit 25 mg MTX und einer Folsäure Tablette wöchentlich. Meine letzte Punktion inkl. Cortison hatte ich Ende April 2015 und seitdem ging es mir wie immer wieder gut.
Wie dem auch sei, ich schreibe jetzt hier, weil ich merke, dass mir meine Erkrankung langsam aber sicher ziemlich sicher an die Psyche geht... Ich habe seit Montag wieder ein leichtes Stechen in meinem Knie und der bloße Gedanke, dass es wieder losgehen könnte, lässt mich verzweifeln und treibt mir gerade die Tränen in die Augen...
Hinzu kommt nun, dass ich jetzt seit drei Wochen das erste Mal zwecks Masterstudium alleine lebe und NICHT wie sonst immer, wenn die Schmerzen kommen, meine Familie unmittelbar um mich habe, die mich auffängt und mir weiterhilft.Ich habe mich hier angemeldet, weil ich hoffe, mich mit „Gleichgesinnten“, die meine Probleme und Sorgen verstehen können, auszutauschen und vielleicht ein paar Ratschläge zu erhalten. Wie geht ihr mit der Angst vor einem Rheumaschub um? Leidet ihr auch so sehr an Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder sogar Depressionen? Ich hoffe, ich bin nicht die einzige hier, die das jedes Mal so mitnimmt...