frossenpinn
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin 35, weiblich, und diese Woche hat mir beim erstmaligen Besuch des Rheumatologen selbiger erklärt, ich häbe eine Fibromyalgie "wie aus dem Buch".
Naja, wundern tut mich das nicht wirklich. Ich mache schon seit Jahren mit wandernden Muskel-, Sehnen- und "Bindegewebs"-Schmerzen herum; ursprünglich, in der Jugendzeit, waren es nur "banele" Rückenschmerzen. Mein Physiotherapeut vertrat immer die Ansicht, das sei eine Folge einer Hypermobilität (bei Skoliose und Beckenschiefstand), also, dass schlicht der Halteapparat überfordert sei und sich deshalb verschiedenste Verspannungen und wandernde Schmerzen bemerkbar machen. Allerdings kämpfe ich auch mit Schlafstörungen, Müdigkeit und Depressionen. Letztlich hat mich mein Orthopäde zum Rheumatologen geschickt, weil er meinte, die zuletzt aufgetretenen wiederholte Sehnenscheidenentzündungen (?) an Ellbogen, Hand- und Fußgelenken plus wandernde Rückenschmerzen, "Bindegewebsknoten" und Schmerzen in den Fingergelenken seien ihm nicht ganz geheuer.
Tja, was nun tun mit dieser Diagnose? Letztlich weiß ich jetzt nicht mehr als vorher, im Gegenteil: Angeblich kann man das ja nicht behandeln (bis hin zu den Aussagen, dass es das ja gar nicht gäbe und nur psychosomatisch sei). Was ich weiß, ist, dass ich diese Schmerzen habe und dass diese - zumindest teilweise - auch deutliche organische Korrelate haben (der Physiotherapeut kann die meisten empfindlichen Stellen recht schnell ertasten - es ist also nicht nur meine Eigenwahrnehmung). Was die Depressionen angeht, so habe ich viel Psychotherapie hinter mir, und ich bin mir recht sicher, dass ich bei labiler Stimmung zwar schmerzempfindlicher bin, diese Schmerzen aber auch kriegen kann, wenn es mir gut geht - und die sich dann wiederum auch auf die Stimmung schlagen können. Ich bin davon überzeugt, dass sich beides gegenseitig beeinflusst. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass die Schmerzen eine eigenständige Ursache haben, die mit meiner Psyche nichts zu tun haben, sondern somatischer Natur sind.
Ich weiß, dass mir Folgendes gegen die Schmerzen begrenzt helfen kann:
- Manuelle Therapie
- leichte Massagen
- Wärme (Bäder, Sauna/Sanarium, Wärmepackungen)
- regelmäßige, leichte Bewegung (aber nicht zu viel, das kann nach hinten losgehen)
- nicht zu lange in einer Position verharren (langes Sitzen, Autofahren etc. ist gar nicht gut)
- an Medikamenten: Diclofenac hilft mir ein wenig weiter, bei Rückenschmerzen manchmal auch das Muskelrelaxanz Sirdalud (Ibuprofen bringt nichts, andere Schmerzmedikament habe ich noch nicht ausprobiert)
Ich nehme ein Antidepressivum (Cipralex), hatte auch schon andere (auch Trizyklika), habe aber nicht den Eindruck, das sich dieses auf die Schmerzen auswirkt (auf die Stimmung sehr wohl).
Ich erhoffe mir hier v.a. Erfahrungsberichte zu versch. Therapieansätzen. Im Moment interessieren mich v.a. medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten und alternative Verfahren (insbes. TCM und Akkupunktur).
Frossenpinn
ich bin 35, weiblich, und diese Woche hat mir beim erstmaligen Besuch des Rheumatologen selbiger erklärt, ich häbe eine Fibromyalgie "wie aus dem Buch".
Naja, wundern tut mich das nicht wirklich. Ich mache schon seit Jahren mit wandernden Muskel-, Sehnen- und "Bindegewebs"-Schmerzen herum; ursprünglich, in der Jugendzeit, waren es nur "banele" Rückenschmerzen. Mein Physiotherapeut vertrat immer die Ansicht, das sei eine Folge einer Hypermobilität (bei Skoliose und Beckenschiefstand), also, dass schlicht der Halteapparat überfordert sei und sich deshalb verschiedenste Verspannungen und wandernde Schmerzen bemerkbar machen. Allerdings kämpfe ich auch mit Schlafstörungen, Müdigkeit und Depressionen. Letztlich hat mich mein Orthopäde zum Rheumatologen geschickt, weil er meinte, die zuletzt aufgetretenen wiederholte Sehnenscheidenentzündungen (?) an Ellbogen, Hand- und Fußgelenken plus wandernde Rückenschmerzen, "Bindegewebsknoten" und Schmerzen in den Fingergelenken seien ihm nicht ganz geheuer.
Tja, was nun tun mit dieser Diagnose? Letztlich weiß ich jetzt nicht mehr als vorher, im Gegenteil: Angeblich kann man das ja nicht behandeln (bis hin zu den Aussagen, dass es das ja gar nicht gäbe und nur psychosomatisch sei). Was ich weiß, ist, dass ich diese Schmerzen habe und dass diese - zumindest teilweise - auch deutliche organische Korrelate haben (der Physiotherapeut kann die meisten empfindlichen Stellen recht schnell ertasten - es ist also nicht nur meine Eigenwahrnehmung). Was die Depressionen angeht, so habe ich viel Psychotherapie hinter mir, und ich bin mir recht sicher, dass ich bei labiler Stimmung zwar schmerzempfindlicher bin, diese Schmerzen aber auch kriegen kann, wenn es mir gut geht - und die sich dann wiederum auch auf die Stimmung schlagen können. Ich bin davon überzeugt, dass sich beides gegenseitig beeinflusst. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass die Schmerzen eine eigenständige Ursache haben, die mit meiner Psyche nichts zu tun haben, sondern somatischer Natur sind.
Ich weiß, dass mir Folgendes gegen die Schmerzen begrenzt helfen kann:
- Manuelle Therapie
- leichte Massagen
- Wärme (Bäder, Sauna/Sanarium, Wärmepackungen)
- regelmäßige, leichte Bewegung (aber nicht zu viel, das kann nach hinten losgehen)
- nicht zu lange in einer Position verharren (langes Sitzen, Autofahren etc. ist gar nicht gut)
- an Medikamenten: Diclofenac hilft mir ein wenig weiter, bei Rückenschmerzen manchmal auch das Muskelrelaxanz Sirdalud (Ibuprofen bringt nichts, andere Schmerzmedikament habe ich noch nicht ausprobiert)
Ich nehme ein Antidepressivum (Cipralex), hatte auch schon andere (auch Trizyklika), habe aber nicht den Eindruck, das sich dieses auf die Schmerzen auswirkt (auf die Stimmung sehr wohl).
Ich erhoffe mir hier v.a. Erfahrungsberichte zu versch. Therapieansätzen. Im Moment interessieren mich v.a. medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten und alternative Verfahren (insbes. TCM und Akkupunktur).
Frossenpinn


, es wird eben getestet....