Hallo zusammen, auch ich möchte mich hier in diesem Forum als Neuling vorstellen. Ich heiße Melanie, bin 25 Jahre alt und bin Doktorandin an der Uni.
Ich habe meine Gelenkprobleme schon seit ich 6 Jahre alt bin. Die erste Diagnose in Richtung Rheuma bekam ich aber erst mit 8. Da hatte ich aber schon eine Kniespiegelung und die Aussicht auf Rollstuhl hinter mir gelassen. Es folgte eine ziemlich verkorkste Jugend, mit vielen vielen Schüben, immer wieder neuer Medikation (die zähle ich jetzt nicht auf, schaut einfach links auf die Leiste bei Medikamente....) und vor allem immer dem verzweifelten Versuch, mich in eine Schublade zu stopfen: HLA-B27 negativ, ANA positiv, eine Mischung aus Morbus Bechterew, chronischer Polyarthritis, Lupus. Fakt ist aber, dass die Medikation ja im Prinzip immer ähnlich verläuft.
Dann nach der Pubertät hieß es dann plötzlich: hurra, überstanden, das Rheuma habe sich verwachsen.
Ich hatte auch wirklich dann ab meinem 18. Geburtstag keinerlei Probleme mehr. Hab dann auch mein Studium angefangen - quasi todesmutig: Geologie - im Gelände rumhirschen, Berge auf und ab klettern, Steine klopfen.... und dann kam das 3. Semester und mein Knie war wieder dick!
Tja, durfte dann als "Sitzgeologin" noch mein Studium beenden und habe wiedermal eine Irrpfad durch neue Medikamente gemacht, war sogar für viele neue Sachen Versuchskaninchen, weil es einfach keine anderen Medikamente mehr gab, die ich noch nicht ausprobiert habe.
Jetzt nehme ich noch genau 1 einziges Medikament: Enbrel! Und mir gehts super! Ich mache Sport, ich fahre Fahrrad, gehe Joggen, kann auch mal abends mein Radler trinken, und ich möchte hier allen mal Mut machen, dass man alles überstehen kann, wenn das Umfeld, die Freunde und die Familie zu einem stehen, und man sich an dem erfreuen kann, was man hat.
Wer also ein paar Tipps oder Erfahrungsberichte haben möchte, der sei herzlich dazu eingeladen, mich zu löchern! Viele Grüße aus Tübingen, Melanie
Ich habe meine Gelenkprobleme schon seit ich 6 Jahre alt bin. Die erste Diagnose in Richtung Rheuma bekam ich aber erst mit 8. Da hatte ich aber schon eine Kniespiegelung und die Aussicht auf Rollstuhl hinter mir gelassen. Es folgte eine ziemlich verkorkste Jugend, mit vielen vielen Schüben, immer wieder neuer Medikation (die zähle ich jetzt nicht auf, schaut einfach links auf die Leiste bei Medikamente....) und vor allem immer dem verzweifelten Versuch, mich in eine Schublade zu stopfen: HLA-B27 negativ, ANA positiv, eine Mischung aus Morbus Bechterew, chronischer Polyarthritis, Lupus. Fakt ist aber, dass die Medikation ja im Prinzip immer ähnlich verläuft.
Dann nach der Pubertät hieß es dann plötzlich: hurra, überstanden, das Rheuma habe sich verwachsen.
Ich hatte auch wirklich dann ab meinem 18. Geburtstag keinerlei Probleme mehr. Hab dann auch mein Studium angefangen - quasi todesmutig: Geologie - im Gelände rumhirschen, Berge auf und ab klettern, Steine klopfen.... und dann kam das 3. Semester und mein Knie war wieder dick!
Tja, durfte dann als "Sitzgeologin" noch mein Studium beenden und habe wiedermal eine Irrpfad durch neue Medikamente gemacht, war sogar für viele neue Sachen Versuchskaninchen, weil es einfach keine anderen Medikamente mehr gab, die ich noch nicht ausprobiert habe.
Jetzt nehme ich noch genau 1 einziges Medikament: Enbrel! Und mir gehts super! Ich mache Sport, ich fahre Fahrrad, gehe Joggen, kann auch mal abends mein Radler trinken, und ich möchte hier allen mal Mut machen, dass man alles überstehen kann, wenn das Umfeld, die Freunde und die Familie zu einem stehen, und man sich an dem erfreuen kann, was man hat.
Wer also ein paar Tipps oder Erfahrungsberichte haben möchte, der sei herzlich dazu eingeladen, mich zu löchern! Viele Grüße aus Tübingen, Melanie