Hallo Michael!
Mir geht es genauso, trotz das ich Schmerztherapie habe, zur Zeit nehme ich Morphium (2x10mg), Arcoxia90mg und Doxepin50mg (antidepressivum was Schmerzen beeinflussensoll, etwas funkt.).
Frage mich das auch, in wie weit man mit diesen Schmerzen leben soll, oder worauf die Ärzte warten???????
Habe damals auch Verhaltenstherapie/Schmerztherapie ambulant bei uns in der Reha-Klinik gemacht, das habe ich mir auch verinnertlich, aber viel kann ich nicht mehr machen, was einem gut tut.
Sonst hilft Ablenkung und Bewegung, aber genau die Bewegung tut ja weh, so das man immer weniger findet um sich zu Beschäftigen, was Ablenkung schafft und einem gut tut. Allmälich fällt einem die Decke auf dem Kopf und man wird immer mehr gefrustet. Eigentlich ist man müde, aber schlaf bekommt man auch nicht richtig, weil man bei jedem Drehen aufwacht, und auch nicht länger liegen kann.
Bei mir ist zur Zeit auch aktivität drin, aber ohne das was im Blut zu sehen ist. Hatte bis letztes Jahr immer wieder Zeiten gehabt wo es besser ging, mal immer Tage wo man schwer in die Gänge kam, aber es ging und damit konnte ich einigermaßen gut leben, da man auch was machen konnte (wenigstens mehr als jetzt), obwohl ich voll Erwerbsunfähig bin (seit 2000).Hatte da auch ständige Schmerzmittel gebraucht, in den letzten zwei Jahren brauchte ich immer mehr Erholungspausen, sobald man etwas gemacht hat (z.B. länger einkaufen), hatte dann auch bei den Schüben Cortison erhalten und die Pausen dazwischen wurden immer kürzer.
Jetzt bin ich schon fertig und muß mich hinlegen wenn ich nur meine Tiere gefüttert habe.
Frage mich auch , wo soll das noch hinführen. Schon die letzten Jahre war mein 70 Jahre alter Stiefvater fitter als ich. Ich gehe auch wie eine Oma die Treppe runter, benutze den Einkaufswagen als Gehwagen (beim Einkaufen)...
Gruß Meerli