Hallo,
heute möchte ich Euch berichten, was mir durch das Spritzen von Enbrel passiert ist. Gleich vorweg möchte ich sagen, dass das was ich jetzt schreiben werde, nicht auf alle die es benutzen zutrifft. Es soll nur darauf aufmerksam machen, was eventuell passieren kann!!!
Ich spritze seit knapp 2 Jahren Enbrel. Am 27.11. bekam ich Fieber und Bauchschmerzen, dachte mir aber nichts weiter dabei. Befürchtete eine anrollende Grippe. Essen konnte ich vor Übelkeit auch nichts mehr. Vier Tage später ging ich dann zur Hausärztin weil es absolut nicht besser wurde, im Gegenteil. Sie nahm mir Blut ab und klopfte meinen Rücken ab und meinte es deutet auf eine Nierenbeckenentzündung hin. Am Nachmittag rief sie mich an, ich sollte mich so schnell wie möglich in das nächste Krankenhaus begeben, meine Entzündungswerte sowie meine Leberwerte seien explodiert. Im KH wurden dann verschiedene Untersuchungen gemacht, unter anderem auch ein Kontrast-CT. Dabei stellte sich dann raus, das ich eine akute, komlpizierte (gedeckt perforierte) Sigmadivertikulitis Typ 2b habe.
Die Ärztin erklärte mir, das ich 2 Varianten hätte zu wählen. Erstens eine Antibiotikatherapie und Nahrungskarenz über mehr als eine Woche oder eine sofortige OP mit einem künstlichen Darmausgang über etwa 6 Monaten, der dann wieder rückgängig gemacht wird. Ich war so geschockt und hab total die nerven verloren. Den Gedanken an einen künstlichen Darmausgang war für mich einfach nur grauenvoll. Ich habe mich dann für die Antibiotikatherapie entschieden, mit der Hoffnung, das sie anschlägt. Ich habe gelitten wie verrückt, 9 Tage habe ich nichts zu essen bekommen und dann fingen wir langsam mit Kostaufbau an. Es wurde dann ein weiteres CT gemacht um zu schauen ob sich der Darm an der perforierten Stelle verklebt hatte und ich so noch ein paar Wochen heim kann und ich eventuell an einem künstlichen Ausgang vorbei komme. Das CT ergab das es wohl zu ist. Ich wurde entlassen mit der Auflage, in 4-6 Wochen eine Darmspiegelung machen zu lassen und mit dem Ergebnis wieder vorstellig zu werden, damit ein Termin zur OP gemacht werden kann. Denn das Stück Darm (Dickdarm) muss raus. Wenn ich ganz ganz viel Glück habe, bekomme ich keinen vorläufigen künstlichen Ausgang. ich bete zu Gott das es ohne geht aber ich habe furchtbare Angst vor OP`s. Aber das muss ich durch. Nun bin ich seit gestern wieder zu Hause und versuche mich zu erholen, dummerweise brachte ich mir ne fette Erkältung mit nach Hause.
Was ich Euch mit meinem Bericht sagen möchte, ist, das Ihr bedenken sollt worauf ihr euch einlasst, sobald ihr sowas wie Enbrel spritzt. Es passiert wie gesagt nicht jedem aber bei mir hat man eindeutig festgestellt, das es davon kommt. Bio`s sind ein Segen für die Schmerzen aber es hat auch eine andere, fiese Seite!
Trotz alledem wünsche ich den Schmerzis hier ein wunderschönes WE und ein frohes Fest!
Liebe Grüße aus Köln.....
heute möchte ich Euch berichten, was mir durch das Spritzen von Enbrel passiert ist. Gleich vorweg möchte ich sagen, dass das was ich jetzt schreiben werde, nicht auf alle die es benutzen zutrifft. Es soll nur darauf aufmerksam machen, was eventuell passieren kann!!!
Ich spritze seit knapp 2 Jahren Enbrel. Am 27.11. bekam ich Fieber und Bauchschmerzen, dachte mir aber nichts weiter dabei. Befürchtete eine anrollende Grippe. Essen konnte ich vor Übelkeit auch nichts mehr. Vier Tage später ging ich dann zur Hausärztin weil es absolut nicht besser wurde, im Gegenteil. Sie nahm mir Blut ab und klopfte meinen Rücken ab und meinte es deutet auf eine Nierenbeckenentzündung hin. Am Nachmittag rief sie mich an, ich sollte mich so schnell wie möglich in das nächste Krankenhaus begeben, meine Entzündungswerte sowie meine Leberwerte seien explodiert. Im KH wurden dann verschiedene Untersuchungen gemacht, unter anderem auch ein Kontrast-CT. Dabei stellte sich dann raus, das ich eine akute, komlpizierte (gedeckt perforierte) Sigmadivertikulitis Typ 2b habe.
Die Ärztin erklärte mir, das ich 2 Varianten hätte zu wählen. Erstens eine Antibiotikatherapie und Nahrungskarenz über mehr als eine Woche oder eine sofortige OP mit einem künstlichen Darmausgang über etwa 6 Monaten, der dann wieder rückgängig gemacht wird. Ich war so geschockt und hab total die nerven verloren. Den Gedanken an einen künstlichen Darmausgang war für mich einfach nur grauenvoll. Ich habe mich dann für die Antibiotikatherapie entschieden, mit der Hoffnung, das sie anschlägt. Ich habe gelitten wie verrückt, 9 Tage habe ich nichts zu essen bekommen und dann fingen wir langsam mit Kostaufbau an. Es wurde dann ein weiteres CT gemacht um zu schauen ob sich der Darm an der perforierten Stelle verklebt hatte und ich so noch ein paar Wochen heim kann und ich eventuell an einem künstlichen Ausgang vorbei komme. Das CT ergab das es wohl zu ist. Ich wurde entlassen mit der Auflage, in 4-6 Wochen eine Darmspiegelung machen zu lassen und mit dem Ergebnis wieder vorstellig zu werden, damit ein Termin zur OP gemacht werden kann. Denn das Stück Darm (Dickdarm) muss raus. Wenn ich ganz ganz viel Glück habe, bekomme ich keinen vorläufigen künstlichen Ausgang. ich bete zu Gott das es ohne geht aber ich habe furchtbare Angst vor OP`s. Aber das muss ich durch. Nun bin ich seit gestern wieder zu Hause und versuche mich zu erholen, dummerweise brachte ich mir ne fette Erkältung mit nach Hause.
Was ich Euch mit meinem Bericht sagen möchte, ist, das Ihr bedenken sollt worauf ihr euch einlasst, sobald ihr sowas wie Enbrel spritzt. Es passiert wie gesagt nicht jedem aber bei mir hat man eindeutig festgestellt, das es davon kommt. Bio`s sind ein Segen für die Schmerzen aber es hat auch eine andere, fiese Seite!
Trotz alledem wünsche ich den Schmerzis hier ein wunderschönes WE und ein frohes Fest!
Liebe Grüße aus Köln.....