Nebenwirkung von RoActemra

Frieden

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Habe eine Frage zu RoActemra: kann es sein, dass RoActemra den Muskelabbau beschleunigt? Meine Füße sind dadurch sehr schwach und instabil geworden.
Danke für eure Antwort. L.G.
 
Kenne ich jetzt nicht als nw....aber manch einer bekommt ja was das andre nicht haben...eigentlich bin ich immer so ein Experte ;-)...bekomme roactemra seit juni 2013 ....und mir geht's gut damit...ganz schmerzfrei bin ich nicht....aber konnte von 30 mg cortison auf 6 mg....vielleicht hängt das bei dir mit deiner Krankheit zusammen...weis ja nicht was du hast....
 
Hallo Frieden,
das in den Füßen könnte auch eine (beginnende) Arthrose sein. Damit kämpfe ich auch ....

LG
Julia123
 
NW RoActemra

Kann mir das nicht vorstellen, denn die Instabilität tut ja nicht weh. Ich vermute, alles kommt vom Kortison und RoActemra hat es verschlimmert.
L.G.Freieden
 
Hallo Frieden,

ist das deine eigene Einschätzung das da Muskelabbau ist,oder wurde das von einem Arzt per Untersuchungen festgestellt ?

Machst du Krankengymnastik, Fußgymnastik?, Einlagen usw.

Für die Instabilität der Füße gibt es mehrere Ursachen. Meine Füße sind auch instabil und RoActemra nehme ich gar nicht und Cortison nur wenige mg. Davon ist das bei mir nicht.

Aber ich hab ein Hypermobilitäts- Syndrom, Spreiz-Senkfuß und das führt zB. auch dazu.

 
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Muskulatur

Ja, liebe Lagune, das ist meine eigene Einschätzung. Ich vermute, dass es Muskelabbau ist. Kein Arzt nimmt sich die erforderliche Zeit zur Abklärung. KG mache ich z.Zt. nicht, dafür aber Gymnasik zu Hause. Die bringt mir aber nichts in diesem Fall. Meine Fachärztin verordnete mir orthopäd. Schuhe. Ob das die Ursache beseitigt, glaube ich eher nicht. Ich bemerkte die Schwäche in den Füßen vor ca. 2,5 Jahren, nachdem mir Cortison in das Gesäß gespritzt wurde wegen meiner damaligen Kniegelenkentzündung. --- Einlagen sind mir zu hart und passen nicht in meine Schuhe. Heute rief ich bei einem Internisten an und werde mich nächste Woche dort vorstellen. Irgend jemand muss doch mal die Ursache finden!

Vielen Dank, dass du mir geantwortet hast. Alles Gute für dich wünscht dir Frieden.
 
Meine Einlagen sind nicht hart, haben sogar extra angebrachte Polsterungsstellen,allerdings sind meine Maßangefertigt und bei einem Ortopädietechnikhaus hergestellt, vom Fuß wurden voher genaue Aufnahmen gemacht und Abmessungen. Mein Rheumatologe schrieb mir dafür ein Rezept, wo genau drauf stand welche es sein müssen und wie usw.

Spezielle (Fuß)Gymnastik kann man in der Physiotherapie lernen. Dafür kann man eine Verordnung/Rezept vom Arzt bekommen.
 
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Ist das bei dir dann auch so, das deine Beine dann schnell erschöpft sind, sich irgendwie verkrampfen? Kann es leider nicht besser erklären. Also bei mir ist es auch so, wenn ich zB. auf einem Fahrrad oder Homefahrrad trete, dann wird das in kurzer Zeit so schwach in den Beinen, so eine Art Krampf, aber nicht Wadenkrämpfe oder Magnesiummangel, es ist anders. Oder auf einer Stelle stehen zB. in einer Warteschlange geht auch nicht lang. Aber das kommt bei mir dann zum größten Teil auch mit von meiner rheumatischen Erkrankung, der Kollagenose.

Bin insgesamt ziemlich unruhig und erwache am Morgen viel zu früh und bin infolge dessen am Tage sehr müde.
Wegen Schmerzen wachst du aber nicht auf, oder ? So was gibt es auch bei Depressionen, das zu frühe aufwachen....
 
Ich habe seit 1986 Rheumatoide Arthritis. Meine Psychotherap. meint, ich wäre von der Schulmed. ganz vergiftet. Kann schon sein, eigentlich bin ich naturheilkundlich ausgerichtet. 2 Jahre hatte ich keine Schmerzen. Somit setzte ich mein damaliges Rheumamittel ab. 2 Jahre ging es gut. Dann wieder Schübe und seither irgendwie wackelig am ganzen Körper, auch Benommenheit. Selbst unter Schmerzen konnte ich früher wenigstens besser und sicherer gehen. Im Jahre 2007 kam eine Oberschenkelhalsfraktur hinzu. (Am re. Kniegelenk habe ich auch eine TEP.) Außerdem wurden mir 2005 die Mittelfußköpfchen entfernt. Also du siehst, ich habe viele Baustellen und noch so manches vor in meinem Leben. Bin nicht mehr ganz jung, aber in meinem Herzen und mit meinen Ideen. Gerne bin ich unter jüngeren Menschen. Wenn es mir gutgeht, kann ich auch ganz lustig sein.--- Nun warte ich, was mein neuer Internist herausfindet. L.G.
 
Ich habe seit 1986 Rheumatoide Arthritis. Meine Psychotherap. meint, ich wäre von der Schulmed. ganz vergiftet

Ich finde diese Aussage deines Psychotherapeuten nicht gut. Was für ein Psychotherapeut ist das denn, Ausbildungshintergrund, der dir sagt, das du von der Schulmedizin vergiftet bist ? Ohne Schulmedizin wäre ich schon lange tot.

Scheinbar weiss dein Psychotherapeut nicht was Autoimmunerkrankungen sind.

Also du siehst, ich habe viele Baustellen und noch so manches vor in meinem Leben.
Ja das glaub ich dir schon, hab ja selbst viele Baustellen und sogar schon einen Herzschrittmacher etc.
Ich versuche auch noch einiges in meinem Leben zu machen, setze mir aber jetzt schon Prioritäten, alles geht eben nicht mehr und ich bin schon froh, das ich noch lebe und noch leben darf!
 
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In gewissem Sinne hat die Therapeutin ja recht. Aber sich durch das Wort "vergiftet" etwas unglücklich ausgedrückt. Es gibt auch Menschen, die sind an den NW der Medis schon gestorben und nicht an der Krankheit selbst. Darüber wird nicht öffentlich berichtet. Klar, ich verstehe dich, dass du die Schulmedizin braucht, sie sogar überlebensnotwendig für dich ist. --- Ich wäre im Jahre 2006 fast an den NW von Humira gestorben und habe den Weg ins Krankenhaus gerade noch so geschafft. Anfangs habe ich dieses Med. auch gut vertragen und dadurch eine neue Lebensqualität geschenkt bekommen. Dann aber nach 2 Jahren hatte ich ca. 5 Monate lang mehrere schlimme Infekte, von denen ich mich nie mehr richtig erholt habe. Zurück blieb eine große Erschöpfung. Ich bin kritisch geworden aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen.
Ich bin der Schulmedizin nicht ganz abgeneigt, denn sie hat mir ja auch schon geholfen. Aber dauerhaft möchte ich sie meinem Körper nicht zuführen. Begleitend kann man noch Einiges tun, sich z.B. gesund ernähren. Ich machte damit eine gute Erfahrung mit einem entzündlichen Kniegelenk, hätte das nie geglaubt. Jeder weiß am besten, was gut für ihn ist.
Warum behandelt die Schulmedizin die NW nicht gleich mit?? Als ich dies mal ansprach, wusste man keine Antwort darauf. Es ist so einfach gesagt: Tja, damit müssen Sie leben. --- Nie fühlte ich mich als den klassischen Patienten aus dem Lehrbuch der Ärzte, sondern entscheide letztendlich selbst, was meinen Körper gut tut. Ich möchte GANZHEITLICH behandelt werden. Symptombekämpfung allein reicht nicht aus.

Jetzt schrieb ich dir wahrscheinlich viel zu viel. Nehme es bitte nicht zu persönlich. Das ist meine ganz ehrliche Meinung zu den Dingen, die mir zwar geholfen, aber auf der anderen Seite auch geschadet haben.

Ein schönes Wochenende und alles Liebe wünscht dir Frieden.

Nein, ich nehm es nicht persönlich.;)

Ich denke aber, die Psychotherapeutin hat mit der Vergiftungsbehauptung oder Darstellung durch Schulmedizin nicht recht.
Zu Bedenken ist bei RA aber auch das es nicht "nur" um Schmerzen geht, es geht ja um Zerstörung der Gelenke und gegebenfalls auch Organe. Organbeteiligung ist bei Kollagenosen zwar höher, aber kann auch bei RA vorkommen. Und auch die Gelenkzerstörungen bei RA kann man nicht mehr rückgängig machen. Ich habe das schon mal bei jemandem gesehen, der die RA schon sehr lange hat, da wo es noch nicht die heutigen Medikamente und Therapiemöglichkeiten gab, ich kann dir sagen, das ist grausam wie das aussieht und auch die Einschränkungen.

Begleitend kann man sicher einiges versuchen und machen, nur finde ich, so ganz ohne Schulmedizin ist die die Chance auf Erhaltung der Gelenke, Muskeln, Gefässe, Organe etc. eher nicht gegeben. Das kann man auch an früheren Berichten und Bildern erkennen.

Natürlich können Medikamente Nebenwirkungen haben, die jedoch nicht bei jedem auftreten. Aber man sollte auch Risiko und Nutzen ansehen. Nun ja, so eine entzündliche rheumatische autoimmunbedingte Erkrankung kann auf Dauer schon sehr viel zerstören und im Extremfall zum Tod führen ohne Behandlung.
 
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Danke für deine Nachricht, liebe Lagune.
Da ich sehr sensibel bin, spüre ich die NW wesentlich heftiger als ein Mensch, der stabiler ist. Deshalb helfen mir ergänzend alternative Methoden ganz gut, was mein Allgemeinbefinden anbelangt.
Man kann ja die Abstände der Infusionen zeitlich vergrößern, wenn die Laborwerte in Ordnung sind.
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Habe ein schönes WE. Herzlichen Gruß von Frieden
 
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