Nachwuchs mit MTX

ronniRonja

Neues Mitglied
Hallo,

mich beschäftigt seit längerem die Frage, wann/wie ich denn planen kann, ein Kind zu bekommen. Denn dass es bei mir nicht einfach so "passieren" kann, ist klar seitdem ich 20 mg Methothrexat/Woche nehme.
Ich bin daher gezwungen, wirklich genau zu planen, wann ich ein Kind bekommen kann.
So geht es aber doch sicherlich vielen anderen jungen Frauen (hier) auch! Hat jemand schon Erfahrungen gemacht?
Ich bin jetzt "im besten ALter" und doch fällt es mir so schwer, diese Entscheidung zu treffen. Immerhin müsste ich dann mindestens 1 Jahr auf das MTX verzichten! Und ich bin derzeit (zum Gück) relativ gut eingestellt... da habe ich Angst vor Veränderungen bei den Medis.
Ich nehme neben dem MTX noch 200 mg Quensyl/Tag, aber das hat ja wohl eher wenig Einfluss auf den Krankheitsverlauf, im Vergleich zum MTX meine ich.
Wie war/ist das bei Euch? Habt ihr vom Rheumadoc eine andere Medikation bekommen? Habt ihr die Schwangerschaft sozusagen mit dem Rheumadoc geplant???
Oder habt ihr Euch wegen MTX dagegen entschieden, ein Kind zu bekommen?
Der Gedanke ist mir ebenfalls nicht fremd und ich finde das sehr tragisch für junge Rheumatikerinnen.
Ich habe mit großem Glück einen Partner gefunden der mir den Rücken stärkt. Mit ihm kann ich mir sogar vorstellen, ein Kind zu bekommen. Ich wünsche es mir sogar.
Die Frage ist, wie gehe ich dabei vor?
Sicherlich gibt es kein Patentrezept. Ich wäre einfach nur neugierig, von anderen Frauen zu höre, denen es ähnlich ergeht/ergangen ist.

Ich grüße Euch und hoffe auf eine Antwort,
Ronja
 
Liebe Ronja,
zu deiner Frage selbst kann ich dir nichts sagen, meine Kinderplanung ist schon seit über 10 Jahren abgeschlossen.

Unter Repertorium / Archiv (http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=24413) findest du aber in Bezug auf MTX und Schwangerschaft etliche Informationen .
Von Marie wurde da schon einiges zusamengetragen:

mtx und schwangerschaft:


Vielleicht sind deine Fragen dort schon beantwortet.

Schönen Sonntag und
 
Liebe Ronja,
wenn ich dir damit weiter geholfen habe, na ist doch super.
Genau deshalb sind wir ja alle hier.

Ich wünsch dir alles Gute auch in Bezug auf deinen Kinderwunsch.
 
Schwangerschaft mit MTX

Hallo liebe Ronja,

wir kennen uns aus LL. :D

http://www.razyboard.com/system/mor...jetzt-schwanger-marsden-795942-5382113-0.html

Schwangerschaft bei Patienten mit Körperlupus erythematosus

Ist mit einer hohen Gefahr der mütterlichen Krankheiterbild und des nachteiligen fötalen Resultates verbunden. Dieser Bericht faßt neue erschienene Entdeckungen auf Lupus Schwangerschaft zusammen.

Neue Entdeckungen:
Die Literatur stimmt überein, das für die meisten Frauen mit unaktiviertem und beständigem Körperlupus erythematosus, Schwangerschaft für Mutter und Fötus sicher ist.

Die Hauptgefahr Faktoren für nachteiligen Schwangerschaft und resultat sind aktive Krankheit, Nephritis mit proteinuria, Bluthochdruck und mütterliche Serumantikörper zu SS-A/Ro, SS-B/La, cardiolipin, [beta]2-glycoprotein I und Lupus Antigerinnungsmittel.

Neue Studien haben unser Verständnis des immunologische Einheit zugrundeliegenden kongenitalen Herzblockes erweitert, der durch anti-Ro/La Antikörper verursacht wird.
Zusätzlich ist die Annäherung an Empfängnisverhütende Mittel aufgrund von zwei gesteuerten Studien geändert worden ist, die vorschlagen, unaktivierten oder milden Krankheiten verursachen.

Zusammenfassung:
Schwangerschaft bei Patienten mit Körperlupus erythematosus wird gesichert vom allen Doc.
Ist die Krankheit in einem voller Remission und wird ständig kontrolliert von allen Doc muss es abgeklärt werden ob dieses Risiko getragen werden kann für Mutter und Kind.
Patienten sollten vor Schwangerschaft für pregestational Gefahr einige Faktoren ausgewertet werden und während der Schwangerschaft und wärend und nach der Geburt bewacht werden.

In den manchen Fällen wird der Lupus aufflackern nach und während der Schwangerschaft.
Dann kann die Krankheit sicher gehandhabt werden,
weil sie ständigen unter Kontrolle waren.

Dezember 2006 des Bericht

http://www.co-obgyn.com/pt/re/coobgyn/a … 44!8091!-1

Hier wird euch geholfen:

Professor Monika Oestensen
Uni Hospital Berne
CH-3010 Bern, Switzerland
+41 31 632 41 79
+41 31 632 26 00
monika.oestensen@insel.ch
www.insel.ch/muetterzentrum-ria

http://muetterzentrum-ria.insel.ch/forum-muetze.html
Schwangerschaft und Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

Der SLE beginnt oft im frühen Erwachsenenalter und verursacht neben Gelenkbeschwerden auch Störungen in inneren Organen wie Knochenmark, Niere, Gefässsystem und Nervensystem. Auch die Haut ist oft beteiligt. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Schwangerschaft in der Regel die Symptome des SLE nicht bessert und dass die Krankheit bei 50 % der Patientinnen auch während der Schwangerschaft aktiv ist. Durch SLE bedingte Entzündungen an inneren Organen, besonders der Niere, können einen negativen Einfluss auf das Kind im Mutterleib haben. Frauen mit SLE haben ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten, nicht nur in den ersten 12 Wochen, sondern auch später in der Schwangerschaft. Hat die Schwangere mit SLE eine Beteiligung innerer Organe und speziell der Niere, besteht ein erhöhtes Risiko für verzögertes Wachstum des Kindes im Mutterleib oder durch das Auftreten einer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) oder einer Frühgeburt. Medikamentöse Behandlung ist dann notwendig um den normalen Verlauf der Schwangerschaft und die Gesundheit von Mutter und Kind zu sichern.
Etwa ein Drittel der Patientinnen mit SLE haben spezielle Antikörper (Eiweissstoffe im Blut), die ein Risiko für eine Erkrankung des Neugeborenen mit sich bringen. Es ist daher wesentlich, dass Mutter und Kind während einer Schwangerschaft ärztlich überwacht werden. Das Gedeihen des Kindes im Mutterleib kann vom Spezialisten durch Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden. Wenn möglich sollte eine Patientin mit SLE in einer ruhigen Phase der Krankheit schwanger werden. Eine Verschlechterung des SLE während einer Schwangerschaft sollte immer rasch und effektiv behandelt werden.

http://muetterzentrum-ria.insel.ch/sle_ … ersch.html

Sehr geehrte Frau Doc.....
wielange braucht das Medi.MABTHERA Rituximab bis es völlig im Körper abgebaut ist damit man Schwanger werden könnte 2 Tropfs a 1000mg.
Bei WHO 3a Nierenbeteidigung mit SLE
könnte eine Schwangerschaft passieren?
Bei einer Thrombopenie ausgelöst durch SLE würden die Thrombos wieder fallen
wärend einer Schwangerschaft?
Darf Sandimmun a 100mg 2x am Tag weiter genommen werden?
Vielen Dank für ihre Antwort.
MfG
G.M.

Antwort:
Die Verweildauer von Mabthera im Blut liegt zwischen 3-6 Monaten (individuell verschieden je nach Dosis). Es dauert aber 6-12 Monate bis die sogenannten B-Zellen, die durch Mabthera beseitigt werden, wieder in normaler Anzahl im Blut sind. Deshalb sollte man bis ein Jahr nach Abschluss der Behandlung mit einer Schwangerschaft abwarten.
Ob Sie nach einer Lupusnephritis schwanger werden dürfen? Im Prinzip ja, doch sollte die Nierenfunktion und der Blutdruck vorher normal sein.
Thrombozyten können, müssen aber nicht während der Schwangerschaft abnehmen.Dies kann man fortlaufend kontrollieren.
Sandimmun darf während der gesamten Schwangerschaft eingenommen werden.

Frag Frau Doc ob du das MTX nehmen darfst....
und frage für die Schwangerschaftsunterlagen sie werden dir zugeschickt.
Den Sandimmun ist ja auch nicht so ohne,
oder ebend das Kortison erhöhen das darf man auf jeden Fall.....

Im erste Link ist eine Frau nach 1 Jahr MabThera Schwanger geworden
das Baby sollte jetzt schon da sein, lese wie es ihr ergangen ist in der SS Zeit.

Wenn du die Vorbereitungen machst 24 Std. Urin, gr. Blutbild
wirst du sehen wann die beste Zeit ist mit planen.

SLE und Schwangerschaft
Die lange Zeit geltende Meinung, dass Patientinnen mit SLE generell nicht schwanger werden sollten, ist überholt. Eine Schwangerschaft sollte möglichst bei einer nicht oder wenig aktiven Erkrankung geplant werden. Einige der verwendeten Medikamente (wie Cyclophosphamid) sind in einer Schwangerschaft kontraindiziert. Frauen mit aktivem SLE, Nierenbeteiligung oder einer Prednison-Therapie > 20 mg/Tag haben ein höheres Risiko einer vorzeitigen Geburt. Eine Übertragung eines SLE auf ein Kind ist nicht bekannt, die neonatale Form ist nur ein vorübergehendes Phänomen. Bei Frauen mit SS-A/SS-B AK besteht ein leicht erhöhtes Risiko eines fetalen AV-Blockes (ca. 1-2 %). Bei Frauen mit Antiphospholipid-AK-Syndrom kann eine Therapie mit niedrig dosiertem ASS und Heparin in der Schwangerschaft eingesetzt werden [7]. Um das generelle Risiko für Mutter und Kind möglichst klein zu halten, ist bereits in die Planung einer Schwangerschaft der behandelnde Rheumatologe mit einzubeziehen, ebenso wie eine gute Zusammenarbeit zwischen Rheumatologen und Gynäkologen (und gegebenenfalls Pädiatern) in der Schwangerschaft Voraussetzung ist.

http://www.thieme-connect.com/ejournals … 589#N66484

Ein wertvoller Link

Medikamente, die häufig zur antirheumatischen Therapie verwendet werden, wurden von Ärzten der Saint Louis University in St. Louis, USA, auf eine mögliche Schädlichkeit während Schwangerschaft und Stillzeit geprüft. Hierzu führten sie eine umfangreiche Analyse der zur Verfügung stehenden medizinischen Literatur mit Hilfe der OVID-Datenbank durch.
Einige rheumatische Erkrankungen zeigen sich bei Frauen zum ersten Mal in dem Alter, in dem auch die Familienplanung eine größere Rolle zu spielen beginnt. Sehr häufig kann zur Beherrschung der aufgetretenen Erkrankung auf ein Antirheumatikum nicht verzichtet werden.
Cortisonhaltige Präparate können während der Schwangerschaft eingesetzt werden, allerdings sollten die ersten drei Monate (1. Trimester) der Schwangerschaft nach Möglichkeit ausgelassen werden. Wenn die Mutter ihr Baby stillen möchte, sollte sie nach der letzten Cortison-Einnahme vier Stunden warten, bis sie ihr Kind anlegt.
Nichtcortisonhaltige Antirheumatika (NSAR) und Cox-2-Hemmer (z.B. Celebrex) sollten 6-8 Wochen vor dem Entbindungstermin abgesetzt werden.
Während gegen eine Einnahme von NSAR während der Stillzeit bis auf ein gewisses Gelbsucht-Risiko nichts einzuwenden ist, liegen für die gleichzeitige Einnahme von Cox-2-Hemmern nicht genügend verlässliche Daten vor.
Hydroxychloroquin (z.B. Quensyl) und Sulfasalazin (z.B. Azulfidine RA) können sowohl in der Schwangerschaft, als auch in der Stillzeit weiter eingenommen werden.
Methotrexat (z.B. Lantarel) und Leflunomid (z.B. Arava) sind dagegen grundsätzlich kontraindiziert. Zu eventuellen Ausnahmen bezüglich der Einahme von Methotrexat können Sie sich ausführlich in unserer MTX-Artikelreihe zu diesem Thema informieren. Die weiterführenden Links hierzu finden Sie weiter unten.
Das Zytostatikum Cyclophosphamid (z.B. Endoxan) und das selektive Immunsuppressivum Mycophenolatmofetil (z.B. CellCept) sollten nach Möglichkeit sowohl während der Schwangerschaft, als auch während der Stillzeit vermieden werden.
Die Immunsuppressiva Azathioprin (z.B. Imurek) und Ciclosporin (z.B. Immunosporin) können unter enger Kontrolle während der Schwangerschaft eingesetzt werden, wenn eine Unterdrückung der Krankheitsaktivität dies unbedingt erfordert. Wenn die Mutter stillen möchte, ist die Verwendung dieser beiden Medikamente allerdings nicht erlaubt.
Ungenügende Daten zur Anwendungssicherheit während Schwangerschaft und Stillzeit gibt es bisher zu den verschiedenen TNF-alpha-Blockern (z.B. Enbrel, Humira, Remicade), zu Anakinra (z.B. Kineret) und zu Rituximab (z.B. MabThera).
Auch männliche Patienten sollten auf die Einflüsse achten, die Methotrexat, Sulfasalazin, Leflunomid und Cyclophosphamid auf ihre Fruchtbarkeit haben können. Zu Methotrexat finden Sie auch hierzu weitere Informationen in unserer MTX-Artikelreihe.
Grundsätzlich müssen behandelnde Ärzte die Auswirkung der antirheumatischen Therapie auf eine Familienplanung der Patienten ausführlich mit diesen besprechen. Nutzen und Risiken einer Behandlung müssen jetzt besonders sorgfältig abgewogen werden. Wenn eine Schwangerschaft längerfristig geplant wird, können potenziell schädliche Substanzen gemieden werden. Diese Vorgehensweise verspricht einen erfolgreicheren Schwangerschaftsverlauf und eine geringere Gefahr der Schädigung des Kindes.


http://209.85.135.104/search?q=cache:Hb … cd=5&gl=de

http://www.razyboard.com/system/mor...chaft-u-geburt-marsden-795942-3908120-10.html

Viel Glück wünsche ich dir.

LG Gisi
 
Schwangerschaft geplant nach MTX abgesetzt hatte

Hallo,

habe Deine Frage gelesen und weiß wie es Dir geht. Ich bin nun 37 Jahre jung, seit ca. 2000 zum Teil hochaktive RA, wurde im Mai 2001 auf 15 mg MTX, Cortison und Voltaren resinat eingestellt - war damals wirklich übel. Hatte zu der Zeit eigenltich gerade die Pille abgesetzt um schanger zu werden und der Prof meinte dann, dass könne ich wohl vergessen. Zuerst am Boden zerstört - bis ich alles aufgenommen und einigermaßen akzeptiert habe. Ich habe dann im Mai 2002 MTX abgesetzt und mich dann mit Cortison bis ca. 15 mg Höchstdosis und Voltaren über Wasser gehalten. Mir sagte man damals, dass MTX 3 Monate abgesetzt sein müsse, bevor ich schwanger werden dürfte. Im Juni 2002 habe ich dann die Pille abgesetzt und nur noch mit Gummi verhütet. Ende Juli 1. Versuch ohne Verhütung war ein Volltreffer - war also dann im August schon schwanger, so dass auch kein grosser Schub mehr kam - in der Schwangerschaft ist alles besser - habe mich dann während der Schwangerschaft mit 5 - 12,5 mg Corti am Tag über Wasser gehalten - ansonsten war die Schwangerschaft ohne Probleme und 3 Tage vor Termin kam dann am 14.04.03 unsere Tochter Nina per Kaiserschnitt zur Welt gesund und munter. Danach dachte ich dann, mal ausprobieren zu müssen, ob vielleicht die Schwangerschaft und Geburt das Rheuma überlistet hat, mußte dann jedoch im September merken, dass es noch genauso da war wie vorher. Habe dann wieder mit verschiedenen Basis und immer Corti niedrig dosiert und Voltaren Resinat gelebt - gestillt habe ich nicht wegen der Medis. Im Mai 2005 setzte ich dann nochmal MTX ab um noch ein Kind zu bekommen - diesmal dauerte es insgesamt 5 Monate nach Absetzen von MTX bis ich schwanger war, kurz vorher kam wieder ein doller Schub, wo ich dann auch Corti-Stöße von angefangen 50 mg nahm, um ohne Basis auszukommen bis ich dann schwanger war. Die Schwangerschaft war wieder ohne Probleme und mit ca. 10 mg Corti täglich super. Auch meine zweite Tochter kam dann am 07.07.06 per Kaiserschnitt zur Welt, waren beide keine geplanten kaiserschnitte - konnte keine richtigen Wehen bekommen und irgendwann müssen sie ja doch rauskommen. Auch Eileen war kerngesund außer vielleicht ein bißchen zu schmal - eine lange Dünne, 54 cm und 3040 g leicht. Nach der zweiten Geburt fing ich dann sofort wieder mit MTX an und so blieb der grosse Schub auch aus. Es ist also durchaus möglich Kinder zu bekommen - man sollte sich nur genau überlegen, ob man 1 kIND ODER MEhrere bekommt, da die Krankheit ja doch ein ständiger Begleiter ist und so eine Schwangerschaft doch auch eine ziemliche Anstrengung für den Körper ist. Rückblickend kann ich sagen, dass ich es sehr wahrscheinlich nochmal genauso machen würde aber 2 KINDER UND rHEUMA IST SCHON ECHT VIEL - MANCHMAL ZU VIEL - ABER DIE kINDER WERDEN JA GRÖ?ER UND SELBSTÄNDIGER: Falls Du noch Fragen hast, stehe ich gerne zur Verfügung und hoffe, Dir damit ein bißchen geholfen zu haben.

Liebe Grüße Gitte:):):a_smil08:
 
Hallo Ronnironja,

mit Deinen Fragen habe ich mich vor ca. 1 Jahr auch angefangen zu beschäftigen und nun vor 16 Tagen meinen Sohn auf die Welt gebracht. Vorher war ich bei 15 mg MTX. Ich hatte dieses im Mai 2007 abgesetzt und mich bis November, als ich dann auch die Pille nicht mehr nahm, mit Telos über Wasser gehalten. Leider musste ich das dann ab November durch Corti (10 mg, bis zur Geburt reduziert auf 7,5 mg) ersetzen, da auch Telos zu den gleichen Probs führen kann wie MTX.
Leider gab es während der Schwangerschaft keine Verbesserung meiner PSA, mein Rheumadoc meinte aber, dass das eher bei cP auftrete, bei PSA stattdessen selten. Na ja, die 9 Monate habe ich trotzdem verhältnismäßig gut ausgehalten und bisher auch noch keinen Schub, obwohl ich nicht stillen kann und daher zufüttern muss.
Nachdem mein Mann und ich mind. noch ein weiteres Kind wollen, stand ich vor dem Problem, ob ich mit MTX wieder anfange oder nicht. Zu Beginn meiner Basistherapie musste ich aber ziemlich lange warten, bis sich eine Wirkung zeigte (ich glaube, es waren mind. 2,5 Monate). Nachdem ich damit rechne, dass es wieder ähnlich lange dauern würde und mit 6 Monaten Vorlauf das Medi ohnehin wieder abgesetzt werden müsste, haben wir uns dafür entschieden, dass erst wieder anfange, wenn das 2. Kind da ist.
Mal schauen, wie sich das noch entwickelt, falls es gut läuft, bleibt es evtl. auch nicht bei zweien;).
Dem Kleinen geht es auf jeden Fall gut. Er ist mit 53 cm und 3.410 kg entgegen der Prophezeiungen der Gyns auch "normal" groß und schwer, obwohl Corti diabetogen (hatte glücklicherweise kein Schwangerschaftsdiabetes) wirkt und dies ja zu sehr großen Kindern führt. Lt. der KiÄrzte muss auch kein Corti beim Kleinen gegeben werden, da bis 10 mg keine Veränderungen der Nebennierenrinde eintreten sollen.

Also ich bin froh, dass ich mich für das Kinderkriegen entschieden habe, auch wenn ich zur Zeit mit einer fiesen Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk zu kämpfen habe, was mir das Wickeln, Tragen, Hochnehmen nicht gerade leicht macht.:uhoh:

Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich doch einfach, sprich mit Deinem Rheumadoc und freu Dich, dass Du einen Partner hast, der Dich mit Deinem Kinderwunsch unterstützt.:top:

Viele liebe Grüße
Knoeppie
 
hallo habe eure beiträge gelesen und ronja? ich wünsche mir auch ein kind und aht die selben ängste wie du......

crazy devil :diablotin:,
hat aber gute links zur verfügung gestellt.danke....
 
Schwanger nach MTX

Hallo,

bei mir war (ist) es so ähnlich wie bei meinen Vorrednerinnen gegangen.
Hab meinem Rheuma-Doc von unserem Kinderwunsch erzählt, und so hat er mich über ein halbes Jahr auf Decortin eingestellt (10 mg pro Tag) bis ich sein OK hatte.
Bei akuten Schüben kann ich dann immer kurzfristig (am selben Tag) vorbeikommen um zusätzlich Cortison an den betroffenen Stellen gespritzt zu bekommen.
Bin im Moment wieder in der 12. Woche schwanger. Die Schwangerschaft bei meinem ersten Kind war so ehrlich gut auszuhalten und ich denke, die hier wird auch OK. Würde mich immer wieder für die Kinder entscheiden.
Hab meine erste sogar gestillt.
Mein Doc hat mich allerdings nur mit Ibuprofen hantieren lassen. Er hat gemeint, Voltaren (hatte ich bis dato) sei in der Schwangerschaft zu gefährlich.
Ich hoffe, ich konnte dich ein bißchen ermutigen und wünsche dir alles Gute.
Schibba
 
Zurück
Oben