Hallo Stine,
es tut mir echt Leid für dich, dass du jetzt einen Blasentumor hast.
Meine Ärzte erzählten mir zwar, dass wenn man zuviel Endoxan bekommen hat, dass man dann Tumore und Krebs leichter bekommen kann. Ehrlich gesagt, habe ich das anfangs nicht wirklich geglaubt. Jetzt, wo eine selbst Betroffene, in diesem Fall, bist du es leider, Stine, das erzählt hast, dass man durch Endoxan wirklich einen Tumor kriegen kann, glaube ich meinen Ärzten. Ich habe auch schon so viel erlebt, was Medikamente angeht. Meine Ärzte sagten mir immer das Schlimmste über jedes Medikament. Da ich keine so schweren Probleme hatte, habe ich meinen Ärzten das nicht geglaubt.
Es ist noch gar nicht allzu lange her, da ging es mir deutlich schlechter, als es mir im Moment geht. Da habe ich auch meine behandelnden Ärzte gefragt, ob ich vielleicht Endoxan bekommen könnte. Ich habe es zum Glück, wie ich jetzt weiß, nicht bekommen. Ich wollte Endoxan unbedingt haben, da ich es damals so gut vertragen habe und ich auch so gut, wie keine Nebenwirkungen hatte.
Hast du Endoxan als Infusion oder Tabletten bekommen? Wie viel Endoxan hast du ungefähr bekommen? Habe ich es richtig verstanden, dass du 20 Jahre lang Endoxan bekommen hast? Wenn ja, dann kann ich mir gut vorstellen, dass man trotz Uromitexan einen Blasentumor kriegen kann.
Ich denke, ich kann deine Eingangsfrage beantworten. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Schmerzen in der LWS durch den Blasentumor entstanden sein könnten. Behaupten möchte ich das aber nicht. Frag doch am Besten am Freitag nach, wenn du zu der OP-Vorbesprechung gehst.
Wäre schön, wenn du mich auf dem Laufenden hälst.
Kopf hoch, es gibt bestimmt bald wieder eine bessere Zeit, als jetzt.
Wenn du noch irgendwelche Fragen bezüglich Endoxan haben solltest, dann frag mich einfach. Vielleicht kann ich dir ja helfen.
Liebe Grüße
sporzel