Hallo, vor 2 Monaten habe ich schonmal einen Beitrag gestartet.
Im Juli begannen mir plötzlich die Hände zu Schmerzen. Mein Hausarzt gab mir Penicillin, das ist scheinbar seine erste Antwort auf alles. Das P. half nur kurz und das Hausarzt ließ sich zu verschiedenen Untersuchungen (Blutbilder, Mängel, Borrelien, Stuhl, Rachenabstrich) überreden - konnte aber mit den Ergebnissen nichts anfangen? Dann gab er mir einen Packen Überweisungen und ging 3 Wochen in Urlaub.
Die Schmerzen wurden immer schlimmer. Fingergelenke, Handgelenke und Ellenbogen brannten wie Feuer und jeder Griff bereitete Schmerzen. Schmerzmittel halfen relativ wenig.
Ich konnte im KH dann einen Termin in der Sprechstunde beim Rheumatologe ergattern. Dieser drückte ein wenig auf den Gelenken rum und diagnostizierte mit eine infektreaktive Arthritis. Schickte mich noch zum HNO, der wollte mir am liebsten die Mandeln rausschnibbeln. Ich bekam ein Privatrezept für Arcoxia. Ich kam mir total verarscht vor - nichts tun, viel abrechnen, so wird Kohle gemacht.
Anschließend ging ich zu einem anderen HNO, der gab mir Clyndamicin. Wieder wirkte das AB, aber die Schmerzen gingen nicht ganz weg. Der HNO zuckte nur mit den Schultern, in meinem Rachen sei doch alles ok und schickte mich heim.
Ein Termin beim orthopädischen Rheumatologe im Anschluss brachte auch nichts ausser die nächste Überweisung zum internistischen Rheumatologe und der Verdacht auf infektreaktive Arthritis. Was ich nicht kappiere ist, wieso ständig von Arthritis gesprochen wird.
Meine Beschwerden: brennende Gelenkbeschwerden in den Fingern und Handgelenken, springend, Müdigkeit, extreme Abgeschlagenheit, morgens Hände die sich anfühlen wie Pranken und manche Finger lassen sich erst nach ein paar Minuten ganz einknicken, Schmerzmittel helfen kaum, Brennen bessert sich durch Wärme.
Für mich ist das klar Rheuma oder spinne ich?
Mittlerweile hilft mir ein befreundeter (fachfremder) Arzt dem Übel auf die Spur zu gehen. In meinem Blut wurden Antigene gegen Mykoplasmen gefunden. Er will es noch weiter im Labor differenzieren lassen.
Kann eigentlich nicht sein, dass man nur vernünftig behandelt wird, wenn man mit dem Arzt befreundet ist. Seit über 2 Monaten renne ich jetzt wöchentlich bei den Ärzten rum. Manche davon hätten mich sicher gern in die Psychatrie eingewiesen! Aber das ist ein anderes Thema.
Mich würde eure Meinung interessieren: ist es Rheuma oder Arthritis? Könnten die Mykoplasmen für die Schmerzen verantwortlich sein?
Bereits im Voraus vielen Dank für eure Meinungen.
Im Juli begannen mir plötzlich die Hände zu Schmerzen. Mein Hausarzt gab mir Penicillin, das ist scheinbar seine erste Antwort auf alles. Das P. half nur kurz und das Hausarzt ließ sich zu verschiedenen Untersuchungen (Blutbilder, Mängel, Borrelien, Stuhl, Rachenabstrich) überreden - konnte aber mit den Ergebnissen nichts anfangen? Dann gab er mir einen Packen Überweisungen und ging 3 Wochen in Urlaub.
Die Schmerzen wurden immer schlimmer. Fingergelenke, Handgelenke und Ellenbogen brannten wie Feuer und jeder Griff bereitete Schmerzen. Schmerzmittel halfen relativ wenig.
Ich konnte im KH dann einen Termin in der Sprechstunde beim Rheumatologe ergattern. Dieser drückte ein wenig auf den Gelenken rum und diagnostizierte mit eine infektreaktive Arthritis. Schickte mich noch zum HNO, der wollte mir am liebsten die Mandeln rausschnibbeln. Ich bekam ein Privatrezept für Arcoxia. Ich kam mir total verarscht vor - nichts tun, viel abrechnen, so wird Kohle gemacht.
Anschließend ging ich zu einem anderen HNO, der gab mir Clyndamicin. Wieder wirkte das AB, aber die Schmerzen gingen nicht ganz weg. Der HNO zuckte nur mit den Schultern, in meinem Rachen sei doch alles ok und schickte mich heim.
Ein Termin beim orthopädischen Rheumatologe im Anschluss brachte auch nichts ausser die nächste Überweisung zum internistischen Rheumatologe und der Verdacht auf infektreaktive Arthritis. Was ich nicht kappiere ist, wieso ständig von Arthritis gesprochen wird.
Meine Beschwerden: brennende Gelenkbeschwerden in den Fingern und Handgelenken, springend, Müdigkeit, extreme Abgeschlagenheit, morgens Hände die sich anfühlen wie Pranken und manche Finger lassen sich erst nach ein paar Minuten ganz einknicken, Schmerzmittel helfen kaum, Brennen bessert sich durch Wärme.
Für mich ist das klar Rheuma oder spinne ich?
Mittlerweile hilft mir ein befreundeter (fachfremder) Arzt dem Übel auf die Spur zu gehen. In meinem Blut wurden Antigene gegen Mykoplasmen gefunden. Er will es noch weiter im Labor differenzieren lassen.
Kann eigentlich nicht sein, dass man nur vernünftig behandelt wird, wenn man mit dem Arzt befreundet ist. Seit über 2 Monaten renne ich jetzt wöchentlich bei den Ärzten rum. Manche davon hätten mich sicher gern in die Psychatrie eingewiesen! Aber das ist ein anderes Thema.
Mich würde eure Meinung interessieren: ist es Rheuma oder Arthritis? Könnten die Mykoplasmen für die Schmerzen verantwortlich sein?
Bereits im Voraus vielen Dank für eure Meinungen.