Hallo Diana
und Ihr, die auch solch "Nette Begutachtererfahrungen" habt.
Ich kann Euch allen nur zustimmen, auch bei mir lief die Sache sehr menschenverachtend ab. Ich hätte gern meinen Mann mit dabei gehabt, aber er wurde mit dem Ellenbogen herausgedrängt mit den Worten, gehen sie mal schön Kaffee trinken, das dauert hier.
Und ich stand da...
Glücklicher Weise hatte ich mich schon so gekleidet, das ich keine Knöpfe, Reißer usw...hatte. Der Rest war schon schwer genug zu bewältigen.
Jedenfalls steht in dem Gutachten, ich bin vollschichtig einsetzbar. Jo...ich sage Wunderheilung und beschämend für alle Ärzte die mich behandelt haben und es noch tun, alle unfähig... . Jetzt weiß ich, warum die Krankenkassen kein Geld haben... Auch ein Berufsförderungswerk konnte zwar nichts mit mir anfangen...und eine Kureinrichtung war auch zu bl.. mich arbeitsfähig zu zaubern... lasset die Gutachter ran... dann ist fast keiner rentenberechtigt... und laßt euch ja nicht einfallen auch noch seronegativ zu erscheinen....
Entschuldigt meinen Sarkasmus...
Der Gutachter war ein Internist.
Und wenn ein solcher noch der Meinung ist, ich hätte allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ohne Begleitung kommen können, dann frag ich mich wirklich mit welchem Recht er mir vorschreiben will wie ich dort hin komme und was das mit der Erkrankung zu tun hat.
Der Ort, zu dem ich mußte, ist 40 km entfernt und wäre mit viel Umsteigen verbunden, also hat mein Mann mich gefahren.
Wenn so ein Mensch auch schreibt, ich würde für mein Alter viel jünger aussehen, dann frag ich mich, ob solche Sachen wichtiger sind, als mal einen Blick auf meine Hände oder Füße zu werfen. Am Tage der Begutachtung hatte ich lediglich sehr bequeme Sachen an, die mir das An u. Ausziehen möglichst leicht machen. Schminken mache ich eh selten und an dem Tag schon gar nicht.
Er hat sich nicht einmal alle Befunde, die ich ihm mitgebracht habe, abgelichtet, demnach auch nicht zur Kenntniss genommen.
Das allerbeste ist auch noch, er hat mir teilweise die Worte im Mund verdreht und genau das Gegenteil geschrieben.
Und auch ich weiß nicht, wie ich gegen solche Machenschaften angehen kann. Kann es sein, dass die Rentenkassen einfach noch zu viel Geld haben???
Die können doch bei solchen Gutachte mit Widerstand rechnen und der kostet doch auch wieder (neue Gutachten usw.) Oder bekommen die Gutachter noch "Fangprämie"??? Oder dürfen die nur eine gewisse Prozentzahl positiv für den Patienten begutachten, weil sie sonst als Gutachter abdanken dürfen???
Nun warte ich noch auf die Ablehnung meines Rentenantrages und dann werde auch ich den Vdk mit ins Boot nehmen.
Mein Gutachten hat mir eine nette Dame des Rententrägers zukommen lassen, die nicht begreifen konnte, was dort geschrieben steht.
Weia...das ist ja sehr lang geworden, bitte um Nachsicht,kürzer konnte ich das nicht fassen.
Liebe Grüße an Euch alle,
ennos410