Catwoman55
Bekanntes Mitglied
Hallo,
ich stehe im Moment vor dem Problem, dass meine Leberwerte erhöht sind und sehr schwanken. Haben zunächst alle Medis abgesetzt, die eine Leberwertveränderung machen können. MTX mal ausgesetzt und reduziert. Den wenigen Alkohol, den ich getrunken habe, habe ich nun auch noch weggelassen.
Vorvorletztes Mal waren die Leberwerte wieder deutlich besser, danach wieder deutlich schlechter, und das letzte Mal wieder deutlich besser. Nur noch das GGT war erhöht (alles immer noch moderat). Im US hat man eine leichte Strukturveränderung gesehen.
Nun haben wir das MTX auch ganz weggelassen, da es wohl doch nicht ursächlich ist für die Veränderungen und ich wurde in die Hepatologie angemeldet.
Nehme mittlerweile Mariendistel- und Artischockenpräparate um die Entgiftungsfunktion der Leber auf pflanzlicher Basis zu unterstützen.
Habe mal gelesen, dass MTX erst bei sehr hohen Leberwerten definitiv abgesetzt werden muss. Von daher ist mein HA sehr vorsichtig (was ich sehr gut finde) und wartet bis der Hepatologe wieder das "Go" gibt.
Ich bin nicht sehr erpicht auf das MTX, habe aber auch die Bedenken, dass die anderen Medis sich auch negativ auf Leber oder Niere (Insuffizienz Grad I) auswirken.
Merke, dass mich das in meiner Stimmung auch sehr negativ beeinflusst, wobei auch hier die Frage ist: Was ist Huhn und was ist Ei?
Nun habe ich aber auch gelesen, dass eine separate Erhöhung des GGT auch für die Risikoerhöhung für Herz-Kreislauf-Probleme, metabolisches Syndrom und Diabetes spricht. Diabetes scheint bei mir kein Thema zu sein, da mein HbA1c immer im Normbereich ist.
Hatte letztes Jahr auch mal mit QT-Zeit-Verlängerungen zu tun, die weg gingen als ich die relevanten Medis wegliess.
Ich finde es frustrierend und habe das Gefühl, eigentlich kann ich gar nichts nehmen ohne dass irgendwelche NW mir einen Strich durch die Rechnung macht. Irgendwie scheint sich mein Körper (psychosomatisch) total gegen die RA und den ganzen damit verbundenen Medis zu wehren.
Da frage ich mich schon oft wieder ob's wirklich 'ne RA ist (Schwanke in den Phasen der Krankheitsbewältigung wieder zwischen Verleugnung, Wut und Depression).
So, lange genug gejammert.
Frage: Wie sieht das bei Euch mit den Leberwerten und MTX aus? Sind Eure Docs auch so vorsichtig oder dürfen die Leberwerte leicht erhöht sein (wenn ja um wieviel) ohne, dass gleich Alarm geschlagen wird?
Wäre froh um hilfreiche Antworten
ich stehe im Moment vor dem Problem, dass meine Leberwerte erhöht sind und sehr schwanken. Haben zunächst alle Medis abgesetzt, die eine Leberwertveränderung machen können. MTX mal ausgesetzt und reduziert. Den wenigen Alkohol, den ich getrunken habe, habe ich nun auch noch weggelassen.
Vorvorletztes Mal waren die Leberwerte wieder deutlich besser, danach wieder deutlich schlechter, und das letzte Mal wieder deutlich besser. Nur noch das GGT war erhöht (alles immer noch moderat). Im US hat man eine leichte Strukturveränderung gesehen.
Nun haben wir das MTX auch ganz weggelassen, da es wohl doch nicht ursächlich ist für die Veränderungen und ich wurde in die Hepatologie angemeldet.
Nehme mittlerweile Mariendistel- und Artischockenpräparate um die Entgiftungsfunktion der Leber auf pflanzlicher Basis zu unterstützen.
Habe mal gelesen, dass MTX erst bei sehr hohen Leberwerten definitiv abgesetzt werden muss. Von daher ist mein HA sehr vorsichtig (was ich sehr gut finde) und wartet bis der Hepatologe wieder das "Go" gibt.
Ich bin nicht sehr erpicht auf das MTX, habe aber auch die Bedenken, dass die anderen Medis sich auch negativ auf Leber oder Niere (Insuffizienz Grad I) auswirken.
Merke, dass mich das in meiner Stimmung auch sehr negativ beeinflusst, wobei auch hier die Frage ist: Was ist Huhn und was ist Ei?
Nun habe ich aber auch gelesen, dass eine separate Erhöhung des GGT auch für die Risikoerhöhung für Herz-Kreislauf-Probleme, metabolisches Syndrom und Diabetes spricht. Diabetes scheint bei mir kein Thema zu sein, da mein HbA1c immer im Normbereich ist.
Hatte letztes Jahr auch mal mit QT-Zeit-Verlängerungen zu tun, die weg gingen als ich die relevanten Medis wegliess.
Ich finde es frustrierend und habe das Gefühl, eigentlich kann ich gar nichts nehmen ohne dass irgendwelche NW mir einen Strich durch die Rechnung macht. Irgendwie scheint sich mein Körper (psychosomatisch) total gegen die RA und den ganzen damit verbundenen Medis zu wehren.
Da frage ich mich schon oft wieder ob's wirklich 'ne RA ist (Schwanke in den Phasen der Krankheitsbewältigung wieder zwischen Verleugnung, Wut und Depression).
So, lange genug gejammert.
Frage: Wie sieht das bei Euch mit den Leberwerten und MTX aus? Sind Eure Docs auch so vorsichtig oder dürfen die Leberwerte leicht erhöht sein (wenn ja um wieviel) ohne, dass gleich Alarm geschlagen wird?
Wäre froh um hilfreiche Antworten