Liebe Mitstreiter,
MTX und Etoricoxib (Arcoxia) zeigten nur in einer Studie ein Verhalten zueinander, das man als Wechselwirkung bezeichnet und zwar derart, dass Etoricoxib einerseits sie Plasmakonzentration von MTX erhöhte und die Ausscheidung über die Nieren verringerte. Ein ähnliches Verhalten wurde zwischen Ketoprofen und MTX beobachtet, aber bei keinem der anderen NSAR.
Um ehrlich zu sein, wird selbst in der klinischen Schmerztherapie auf die sog. Coxibe, also Medikamente wie Arcoxia, nur noch als Reservemedikamente zurückgegriffen, weil die Nebeneiwkungen einerseits doch recht gefährlich sind und das Risiko den Nutzen überwiegen könnte, anderseits, weil das Risikoprofil für Herz-Gefäß-Kreiskauferkrankungen wesentlich höher und schwerwiegender scheint, als wie bei den alten NSAR.
Wenn man eines des alten nicht verträgt oder die Wirkung nicht zufriedenstellend ist, sollte man eben einen Wechsel erwägen oder versuchen die Applikationsart zu ändern, manchaml ist es auch, dass wegen der Hilfsstoffe bei Retardzubereitungen der Körper auch mosert oder bei bestimmten Generika. Da sollte man zusammen mit dem Arzt ein wenig probieren - Beispielsweise gibt es Diclofenac als Zapferl, als Pflaster, als Kapseln und diverse Tablettenformen - ein Blick in die "Gelbe Liste" hilft da manchmal....
www.gelbe-liste.de
Benutzername: docinfo
Passwort: docinfo
Das sind die Passwörter für die normale, nichtmedizinische Bevölkerung, welche der Verlag freigegeben hat....
Ist oft hilfreich, um sich in der Wulst der Generika und der vielen, vielen Sachen, mit denen wir konfrontiert werden, sich mal durchzusuchen.
Bei weiteren, schmerztechnischen Fragen, sind Fragen per PN möglich.
Liebe Grüße
Sosch
Palliativfachkraft/Fachkrankenpfleger