Hallo, nach langem melde ich mich mal wieder.
Seit 5 Wochen nehme ich mal wieder MTX.....eigentlich nicht freiwillig, mehr aufgezwungen. Ich weiß das viele sagen, es ist das Mittel der ersten Wahl und wenn es mal wirkt, das man es auch nicht mehr missen möchte. Hab ja selber vor etwas mehr als 20 Jahren die Erfagrung machen dürfen und war froh das es mir damals so gut geholfen hat.Danach habe ich jahrelang in Remission gelebt und schon vergessen, das ich überhaupt Rheuma hab. Im Jahre 2009 kam es dann zurück (hatte hier darüber berichtet).Bekam dann wieder MTX und meine Leberwerte stiegen so hoch, das ich es absetzen musste. Danach bekam ich Sulfasalazin, habs gut vertragen bis meine Blutdruckmedikamente dazu kamen. Ich bekam einen furchtbaren Hautausschlag bekommen und mich überall blutig gekratzt.So musste ich das Sulfa leider auch absetzen. Eine Besserung der Gelenke brachte es aber leider auch nicht. Ich musste warten bis alles aus meinem Körper raus war und die Haut sich gebessert hatte. Ich half mir dann mit Diclo und Kortison über die Runden und die Schmerzen waren damit einigermaßen erträglich. Es kamen dann sehr viele private Probleme, Tochter Borderliner (schlimme, fast lebensgefährliche Schnittwunden), meine Scheidung und Probleme mit den jüngsten Kindern, die nach der Scheidung bei meinem Exmann blieben. Ich hatte irgendwie garnicht die Zeit mich richtig um meine Gesundheit zu kümmern. Was aber jetzt keine Ausrede sein soll! Seit ein par Monaten sind meine Gelenkschmerzen (Rechtes Handgelenk und Ring- kleiner Finger beider Hände, Ellbogen rechts, Fuß rechts) so schlimm geworden das sie mich nachts nicht mehr schlafen lassen. Dann hab ich endlich nen Termin bei meiner Hausärztin gemacht und die hat sich für mich bei der Rheumaambulanz der Uni Köln eingesetzt damit ich schnell nen Termin bekam. Ich war ihr auch überaus dankbar dafür. Nach dem ersten Gespräch und diversen Rötgen und Blutabnahmen bin ich dann mit einem Rezept für MTX wieder da raus. Im Gespräch hatte ich dem Rheumatologen schon berichtet, das ich bereits vor 3 Jahren MTX bekam und es absetzen musste wegen der schlimmen Leberwerte. Er lies sich aber nicht beirren und meinte wir versuchen es nochmal. Nun nehme ich es seit 5 Wochen, meine Leberwerte sind bis jetzt noch im Rahmen aber ich habe nun ein neues Problem. Knapp nach einer Woche der ersten Einnahme bekam ich Schluckstörungen mit Globusgefühl und starke Schmerzen hinterm Brustbein. Panik machte sich breit (Hab sehr hohen Blutdruck ohne Medis), bin dann in die Ambulanz zum KH in meiner Nähe.Diverse Untersuchungen (EKG) bis man mir sagte es besteht der Verdacht einer Gastritis. Also am nächten Morgen gleich Magenspiegelung vor Ort. Es stellte sich heraus das ich eine Gastritis und eine Speiseröhrenentzündung habe. Also Pantozol von 20mg auf 2 mal 40mg täglich hoch. Das geht jetzt schon seit etwas mehr als 2 Wochen so und bis heute ist keine Besserung eingetreten. Ich halte strenge Diät aber diese verdammten Schmerzen wollen nicht weggehen. Ich bin verzweifelt, denn bevor ich das MTX nahm war Magentechnisch alles okay. Hab schon gelesen, das so lange ich das MTX nehme. es nicht ausheilt. Hat vielleicht einer von Euch Erfahrungen darin oder etwas ähnliches wie ich? Vom MTX hatte ich mir nach anfänglichem Widerwillen eigentlich nun eine Erleichterung erhofft und nicht noch zusätzliche Probleme.
Über ein paar Nachrichten die mir Hoffnung machen würde ich mich mehr als nur freuen:o)
Liebe Grüße aus Köln...
Anne
Seit 5 Wochen nehme ich mal wieder MTX.....eigentlich nicht freiwillig, mehr aufgezwungen. Ich weiß das viele sagen, es ist das Mittel der ersten Wahl und wenn es mal wirkt, das man es auch nicht mehr missen möchte. Hab ja selber vor etwas mehr als 20 Jahren die Erfagrung machen dürfen und war froh das es mir damals so gut geholfen hat.Danach habe ich jahrelang in Remission gelebt und schon vergessen, das ich überhaupt Rheuma hab. Im Jahre 2009 kam es dann zurück (hatte hier darüber berichtet).Bekam dann wieder MTX und meine Leberwerte stiegen so hoch, das ich es absetzen musste. Danach bekam ich Sulfasalazin, habs gut vertragen bis meine Blutdruckmedikamente dazu kamen. Ich bekam einen furchtbaren Hautausschlag bekommen und mich überall blutig gekratzt.So musste ich das Sulfa leider auch absetzen. Eine Besserung der Gelenke brachte es aber leider auch nicht. Ich musste warten bis alles aus meinem Körper raus war und die Haut sich gebessert hatte. Ich half mir dann mit Diclo und Kortison über die Runden und die Schmerzen waren damit einigermaßen erträglich. Es kamen dann sehr viele private Probleme, Tochter Borderliner (schlimme, fast lebensgefährliche Schnittwunden), meine Scheidung und Probleme mit den jüngsten Kindern, die nach der Scheidung bei meinem Exmann blieben. Ich hatte irgendwie garnicht die Zeit mich richtig um meine Gesundheit zu kümmern. Was aber jetzt keine Ausrede sein soll! Seit ein par Monaten sind meine Gelenkschmerzen (Rechtes Handgelenk und Ring- kleiner Finger beider Hände, Ellbogen rechts, Fuß rechts) so schlimm geworden das sie mich nachts nicht mehr schlafen lassen. Dann hab ich endlich nen Termin bei meiner Hausärztin gemacht und die hat sich für mich bei der Rheumaambulanz der Uni Köln eingesetzt damit ich schnell nen Termin bekam. Ich war ihr auch überaus dankbar dafür. Nach dem ersten Gespräch und diversen Rötgen und Blutabnahmen bin ich dann mit einem Rezept für MTX wieder da raus. Im Gespräch hatte ich dem Rheumatologen schon berichtet, das ich bereits vor 3 Jahren MTX bekam und es absetzen musste wegen der schlimmen Leberwerte. Er lies sich aber nicht beirren und meinte wir versuchen es nochmal. Nun nehme ich es seit 5 Wochen, meine Leberwerte sind bis jetzt noch im Rahmen aber ich habe nun ein neues Problem. Knapp nach einer Woche der ersten Einnahme bekam ich Schluckstörungen mit Globusgefühl und starke Schmerzen hinterm Brustbein. Panik machte sich breit (Hab sehr hohen Blutdruck ohne Medis), bin dann in die Ambulanz zum KH in meiner Nähe.Diverse Untersuchungen (EKG) bis man mir sagte es besteht der Verdacht einer Gastritis. Also am nächten Morgen gleich Magenspiegelung vor Ort. Es stellte sich heraus das ich eine Gastritis und eine Speiseröhrenentzündung habe. Also Pantozol von 20mg auf 2 mal 40mg täglich hoch. Das geht jetzt schon seit etwas mehr als 2 Wochen so und bis heute ist keine Besserung eingetreten. Ich halte strenge Diät aber diese verdammten Schmerzen wollen nicht weggehen. Ich bin verzweifelt, denn bevor ich das MTX nahm war Magentechnisch alles okay. Hab schon gelesen, das so lange ich das MTX nehme. es nicht ausheilt. Hat vielleicht einer von Euch Erfahrungen darin oder etwas ähnliches wie ich? Vom MTX hatte ich mir nach anfänglichem Widerwillen eigentlich nun eine Erleichterung erhofft und nicht noch zusätzliche Probleme.
Über ein paar Nachrichten die mir Hoffnung machen würde ich mich mehr als nur freuen:o)
Liebe Grüße aus Köln...
Anne
